Seelöwennachwuchs zeigt sich im Zoo Duisburg immer häufiger den Besuchern
Freischwimmer bestanden

Die kleinen Robben konnten endlich den Nichtschwimmerbereich verlassen.
  • Die kleinen Robben konnten endlich den Nichtschwimmerbereich verlassen.
  • Foto: Zoo Duisburg / G. Sickmann
  • hochgeladen von Sabine Justen

In den vergangenen Wochen wurde kräftig an den Schwimmkünsten gefeilt, bereits vor einigen Tagen ging es für den Seelöwen-Nachwuchs vom Nichtschwimmerbereich in den großen Familienpool. Daher sind die jungen Robben nun regelmäßig für die Besucher des Zoos Duisburg zu sehen.

Atze ist ein gemütlicher Typ und mag es lieber ruhig. Aber mit der Ruhe ist es für den stattlichen Seelöwenbullen nun erst einmal vorbei. Gemeinsam mit den Müttern erobert der Seelöwen-Kindergarten den großen Familienpool. Und das unter lautem Getöse, wie Revierleiter Maik Elbers erzählt. „Seelöwen sind sehr extrovertierte Zeitgenossen und kommunizieren lautstark – insbesondere Sunny“. Das Seelöwenweibchen ist nicht nur der „Schreihals der Kolonie“, sondern gilt auch als Übermutter, die sich schnell und wegen jeder Kleinigkeit Sorgen um den Nachwuchs macht. „Aber jedes Tier hat eben seinen eigenen Charakter“, so Elbers.

Die ersten Ausflüge auf die große Anlage meisterten die Mini-Robben mit Bravour. Anfänglich noch etwas zaghaft, sprangen die Tiere zügig ins kühle Nass. Nur beim Verlassen des Beckens benötigten sie etwas Hilfe ihrer Mütter, die die ganze Zeit über nicht von der Seite der Kleinen wichen.

Flossen trainiert

Schwimmen können kleine Seelöwen übrigens von Geburt an. Allerdings müssen die Muskeln trainiert und die Koordination der Flossen geübt werden. „Das konnten die Kleinen in den letzten Wochen in Ruhe hinter den Kulissen lernen“, betont der Revierleiter.

Autor:

Sabine Justen aus Duisburg

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