Wanderwegewelts Wandertipp für das Wochenende 31/2014

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Wandern im Ruhrgebiet. Geht das? Ja, das geht. Und wie! Durch Zufall entstand die Strecke, die ich heute hier vorstellen möchte. Es geht von einem Kraftwerk über drei Mündungen zu einem weiteren Kraftwerk. Vorbei an Einkehrmöglichkeiten wie sie unterschiedlicher kaum sein können, wandert man dann durch eine Auenlandschaft zurück zum Ausgangspunkt. Vollkommen unterschiedliche Eindrücke, vom meditativ über industriell bis hin zu wunderbarer Landschaft - hier erlebt man all dies auf einer Rundwanderung. Dieses Wochenende geht es nach:

Duisburg-Walsum - Drei Mündungen und eine Aue

Beruhigend, Überraschend, Industriell, Grün

Parkplatz: 47198 Duisburg-Walsum, Königstraße 127 und dann noch ca. 300 Meter weiter geradeaus. (bitte auch auf die Karte schauen)
Typ: Rund
Länge: 10,9 km
Schwierigkeit: Leicht
Höhenmeter: Eben
Für Karte: Hier klicken
Beschilderung: KEINE –bitte Beschreibung und Karte ausdrucken und mitnehmen
Wegbeschaffenheit: Asphalt, Pflaster, Splitt- und Wiesenwege
Bemerkenswertes: Rhein, Emscher, Leitgraben, Wohnungswald, Kraftwerke Walsum und Voerde, Rheinauen, Wachholderbrennerei Claus, St. Dionysius

Vom Parkplatz geht es auf dem geschotterten Weg in Richtung Rheinaue. Kurz darauf mündet der Weg und es geht nach rechts in Laufrichtung weiter. Im folgenden Rechtsknick dann auf Schotter hinunter in die Rheinwiesen. Jetzt kann man ersteinmal abschalten. Dem wiesigen Weg folgt man nun bis zur Emschermündung. Vor dieser geht es auf Pflaster hinauf. Dann links über die Emscher und gleich darauf abermals links halten und auf dem oberen Weg weiter wandern. Wenig später stößt man auf einen diagonal kreuzenden Weg. Auf diesem einige Meter nach links hinunter und dann halb rechts wandern. Es geht nun parallel zum oberen Weg. Dieser Pfad ist dicht bewachsen. Lange Hosen sind von Vorteil. Dem Pfad bis zu seinem Ende, oder aber bis er zugewachsen ist, folgen. Dann auf den oberen Parallelweg wechseln. Schließlich teilt sich der Schotterweg und es geht links über Treppen hinunter zur Rotbachmündung. Nun über die Brücke und wieder hinauf und der Laufrichtung treu bleiben. Danach geht es am DLRG vorbei. Wenig später geht es dann über die dritte Mündung. Auf der Brücke überquert man den “Leitgraben” und wendet sich danach nach rechts. Die erreichte Straße kreuzen und neben einem weißen Häuschen auf den Parkplatz wandern. Diesen sofort wieder nach rechts verlassen und dem “Leitgraben” aufwärts folgen. Nach einer Weile schwenkt der Weg nach links. An der Straße dann rechts abbiegen. Hinter der Brücke abermals rechts halten. An einer Schranke vorbei geht es weiter geradeaus. Der Weg teilt sich und man bleibt in Laufrichtung auf dem Oberen der beiden Wege. Auch im weiteren Verlauf erst einmal nicht abbiegen und in Bahndammnähe bleiben. An einer weiteren Schranke verlässt man nun den Wald, wandert in die Felder und erreicht “Haus Endt”. Rechts an diesem vorbei hält man die Laufrichtung bei, durchquert Wohngebiet und biegt schließlich am Ende der Straße rechts ab. Gleich darauf abermals rechts herum. Es geht auf ein markantes Restaurant zu. Die Hauptstraße nun überqueren und links am Restaurant vorbei in die “Hagelstraße” hinein. Man folgt dem Verlauf der Straße sowohl vor, als auch nach der Eisenbahnbrücke. Ein weiteres Mal geht es über die Emscher. Neben Hausnummer 83 biegt die Straße nach rechts, der Wanderweg führt aber geradeaus in die verkehrsberuhigte Zone. Der Weg endet neben der Gaststätte “Alt Stapp” und man wandert einige Meter nach links und dann nach rechts in die Rheinauen. Den Trampelpfad nicht verlassen. Es geht geradeaus durch ein Büschchen vor den Rheindeich. Nun nach links wenden. Der Weg führt hinauf auf den Deich. Links halten. An der ersten Möglichkeit geht es auf einem gepflasterten Weg links hinunter. Unten angekommen halb links und somit an der rechten Seite des Bauernhofes vorbei wandern. Schließlich endet der Weg an einer Wegeteilung. Hier hält man sich links. Am folgenden T-Stück abermals links ab. Diesem Weg nun eine Weile folgen. Die erste Rechtsabbiegemöglichkeit nutzen. Der Weg verengt sich zu einem Pfad, welchem man bis zu seinem Ende an einem T-Stück folgt. Hier nach links wenden. An einer Schranke vorbei verlässt man in Laufrichtung das Auengebiet und befindet sich wieder auf Asphalt. Neben einem Kreuz erreicht man eine breitere Straße und bleibt der Laufrichtung treu. An der Kreuzung mit der “Königstraße” weiter geradeaus in die “Kaiserstraße”. Im weiteren Verlauf geht es zwischen der “Wachholderbrennerei Claus” und der sehr hübschen Kirche “St. Dionysius” zu einem Wendehammer. Hier rechts einen Fußweg hinauf wandern. So wird eine Hubbrücke erreicht. Die Straße kreuzen und auf der gegenüberliegenden Seite halb rechts in die Wiesen wandern. An der nächsten Möglichkeit abermals rechts und zurück zum Parkplatz.

Viel Freude

Diese und weitere, mehr als fünfhundert Wanderwege, gibt es unter www.wanderwegewelt.de.

Autor:

Jürgen Weiß aus Neukirchen-Vluyn

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