Ein Kommentar - nach fast zwei Monaten wieder mal ein Beitrag
Da braut sich etwas zusammen, deutschland- genauso wie weltweit - ob's die LK-User interessiert?

In Deutschland ist das Klima Thema Nr.1. Fridays for Future haben dafür gesorgt. Und Gretas Ausspruch "How dare you!?" war hasserfüllt, ein Ansporn für "Exstinction Rebellion". Ich befürchte, es wird nicht mehr friedlich bleiben. Widerstand als Bürgerpflicht! Die Klimabewegung könnte aus dem Ruder laufen. Eine Hysterie nimmt Fahrt auf bei aller berechtigten Kritik. Wird das demokratische System Schaden davontragen? 

China ist zum Erstaunen vieler zunehmend klimafreundlich orientiert, weil das diktatorische System die Zeichen der Zeit erkannt hat. China expandiert unterdessen, zur Zeit noch nur wirtschaftlich, könnte aber schon bald Weltmacht Nr.1 sein, zumal es eine militärische Größe oberster Ordnung geworden ist, ohne dass es diese militärische Größe bislang einsetzen musste. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Donald Trumps "America first" zeigt kein globales Denken. Und Trump, der für sich neuerdings eine "großartige und unvergleichliche Weisheit" in Anspruch nimmt, ist innenpolitisch angezählt. Hoffnung oder Befürchtung? Die Rolle der USA ändert sich bei all ihrer militärischen Stärke, schleichend, aber beständig.

Der Nahe Osten, das Pulverfass schlechthin. Die Türkei unter Erdogan ist im Begriff, wie ich bereits vor Jahren es zu prognostizieren gewagt habe, sich Nordsyrien einzuverleiben unter Vorschiebung einer Sicherheitszone. Wie reagieren Assad und Putin? Wollen sich der Iran und Saudi Arabien ihre Führungsrolle im Nahen Osten streitig machen wollen? Und wie wird das kleine, aber starke Israel reagieren?

Und da ist noch das zerstrittene Europa, das ohne Diktatur auskommt. Es wirkt schwach, hofiert unterdessen China. Der Brexit, eine Posse, die womöglich als solche in die Geschichte eingehen wird. Und die europäische Idee wird weiterhin von innen torpediert. 

Und da ist noch Afrika, dessen Bevölkerung wächst und wächst, ohne dass die Menschen ein auskömmliches Leben haben. Migration ist vorprogrammiert.

Und Lateinamerika? Es liegt zu Teilen am Boden. Mittelamerikaner zieht es aus ihren Ländern. Zäune oder eine Mauer werden sie kaum aufhalten.

Und über allem schwebt nicht zuletzt der Klimawandel, der Menschen in Bewegung setzt. Er wird die Erde nicht unbewohnbar machen, das ist Unsinn, aber er wird zu Verschiebungen führen. Fridays for Future und inzwischen auch Exstinction Rebellion werden Veränderungen herbeiführen. Welche, kann nur die Zukunft zeigen.

Und der Ruhgebietler nimmt's gelassen, als ginge es ihn nichts an.

Autor:

Helmut Feldhaus aus Rheinberg

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