DGB Duisburg: Ausbildungsplanung der Stadt vorbildlich!

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Duisburg begrüßt die Ausbildungsaktivitäten der Stadt Duisburg ausdrücklich. „275 Ausbildungsplätze und zusätzliche Anstrengungen beschlossen –das ist ein positives Signal für die jungen Menschen in unserer Stadt! Erst vor zwei Wochen wurden die aktuellen Zahlen des Duisburger Ausbildungsmarktes veröffentlicht. Da mussten wir auf den großen Rückgang der insgesamt gemeldeten Ausbildungsstellen hinweisen: 15,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Nur 2.424 Ausbildungsplätze werden derzeit für 2.710 Bewerberinnen und Bewerber angeboten“, berichtet Angelika Wagner, DGB-Geschäftsführerin. „434 weniger als 2019. Das ist ein dramatischer Rückgang.

Die Stadtverwaltung ist jedoch bereits in den letzten Jahren mit gutem Beispiel vorangegangen und hat die Zahl der Ausbildungsplätze stetig erhöht. Hier wird in die Zukunft geplant und investiert. Zusätzlich zu den 235 Ausbildungsstellen und 40 Plätzen für die praxisorientierte Ausbildung für Erzieher*innen hat der Rat gestern einstimmig beschlossen, weitere Plätze anzubieten. Die Verwaltung hat bereits signalisiert, über 300 Stellen für zukünftige Fachkräfte vorhalten zu können. Die Gewerkschaften in Duisburg begrüßen diesen Einsatz ausdrücklich.

Nun müssen mehr Unternehmen nachziehen. Anders als die Kommune können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Hilfen aus dem Konjunkturpaket nutzen, um die Ausbildung sicherzustellen.“

Der DGB weist darauf hin, dass kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die ihr Ausbildungsplatzangebot 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren nicht verringern, für jeden neu geschlossenen Ausbildungsvertrag eine einmalige Prämie in Höhe von 2.000 Euro erhalten, die nach Ende der Probezeit ausgezahlt wird. Unternehmen, die das Angebot sogar erhöhen, erhalten für die zusätzlichen Ausbildungsverträge 3.000 Euro. KMU, die ihre Ausbildungsaktivität trotz Corona-Belastungen fortsetzen und Ausbilder sowie Auszubildende nicht in Kurzarbeit bringen, können eine Förderung erhalten. KMU, die die Ausbildung im Betrieb nicht fortsetzen können, sollen die Möglichkeit einer vorübergehenden geförderten betrieblichen Verbund – oder Auftrags-ausbildung erhalten. Betriebe, die zusätzlich Auszubildende übernehmen, die wegen Insolvenz ihres Ausbildungsbetriebs ihre Ausbildung nicht fortsetzen können, erhalten eine Übernahmeprämie.

Weitergabe Presseinfo des Deutschen Gewerkschaftsbundes Region Niederrhein

Autor:

Theodor Groesdonk aus Duisburg

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