Die Stadtbücherei im Kulturausschuß

Heute fand mal wieder eine Sitzung des Kulturausschusses statt.

Alfred Wendel als Leiter der Philharmoniker konnte dort das Programm für die kommende Spielzeit vorstellen. Wer kurzfristig noch nichts vorhat, kann am 9. Mai eine Weltpremiere bei uns in Duisburg erleben. "Jack und die Bohnenranke" von Prof. Andreas Tarkmann steht dann auf dem Programm.

Auch das gerade neu entstehende Stadtfenster stand wieder auf der Tagesordnung. Verschiedene Redner stellten den aktuellen Planungsstand vor. Der Mietvertrag für das Gebäude ist inzwischen unterschrieben und wird die Stadt 1,6 Millionen Euro jährlich kosten. Er hat eine Laufzeit von 20 Jahren sowie 2 Optionen auf jeweils 5 zusätzliche Jahre. "Wir gehen davon aus, daß wir auch 30 Jahren in dem Gebäude bleiben werden," ist seitens der Stadt zu hören.

Im Bereich der Universitätsstraße gab es diverse archäologische Funde, beispielsweise Überreste von historischen Gebäuden in Form von Kellern. Dies führte zu Änderungen in der Architektur des Gebäudes.

Bekanntlich zieht auch die Stadtbücherei um. Die Veränderungen, die sie betreffen, sind für mich persönlich schon bemerkenswert. Ihr werden rund 7.000 Quadratmeter zur Verfügung stehen, was rund 1.500 Quadratmeter weniger sind im Vergleich zu heute. Daß die Leser weniger direkten Zugriff auf die vorhandenen Bücher haben werden, ist nur eine Konsequent.

Jan Pieter Barbian, Leiter der städtischen Einrichtung, weist auf einen anderen Effekt hin, der wohl richtig ins Geld gehen wird. Die Verwaltung der Stadtbücherei wird nach den gegenwärtigen Planungen im 3. Stock untergebracht werden. Der kleinere zur Verfügung stehende Raum wird auch zu kleineren Büros für die Mitarbeiter der Stadtbücherei führen. Die Folge: Die Büromöbel, die die Stadtbücherei derzeit nutzten, passen nicht in die neuen Räumlichkeiten hinein. Barbian schätzt, daß rund 4,9 Millionen Euro zur Ausstattung der neuen Büros gebracht werden. "Nach gegenwärtigem Stand ist dies die Hälfte des städtischen Investitionshaushaltes," berichtet er.

Nach seinen Worten gibt es nach derzeitigem Stand auch kein Geld für eine Ausstellungsfläche im NS-Dokumentationszentrum. Die Besucher würden also nur den Buchbestand der Stadtbücherei nutzen können.

Ob das alles so im Sinne der Erfinder war?

Autor:

Andreas Rüdig aus Duisburg

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