Hochschulen, Kammern, JobCenter und Arbeitsagenturen im Schulterschluss-Fachkräfte sichern

Prof. Radtke und 12weitere Kooperationpartner bei der Unterzeichnung der Vereinbarung in der Agentur für Arbeit Duisburg.
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  • hochgeladen von Hans-Georg Grein

Neue Impulse für den Arbeitsmarkt: Heute (15.12.) unterzeichnen die Hochschulen, Kam-mern, JobCenter und Arbeitsagenturen von Essen, Oberhausen, Mülheim/Ruhr und Duis-burg eine Kooperationsvereinbarung. Ziel ist, die Studierenden, die sich neu orientieren wollen, für eine betriebliche Berufsausbildung zu gewinnen. Auf diese Weise soll den Unter-nehmen qualifiziertes Potential für den Fachkräfte-Nachwuchs erschlossen werden.

Kooperationspartner sind die Universität Duisburg-Essen (UDE), die Hochschule Ruhr West sowie die für Essen, Mülheim/Ruhr, Oberhausen und Duisburg zuständigen Industrie- und Handelskammern (IHK), Kreishandwerkerschaften, JobCenter sowie Arbeitsagenturen.

„Mit der Kooperationsvereinbarung bündeln wir die Kräfte wichtiger Akteure am Arbeits-markt“, so Ulrich Käser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg. „Wir zeigen zudem, dass auch die betriebliche Berufsausbildung einen hohen Stellenwert besitzt und Studienaussteigern neue Perspektiven ermöglicht.“

UDE-Rektor Prof. Dr. Radtke: „Wenn das Studium in der Lebensplanung nicht mehr im Mit-telpunkt steht, ist es sinnvoll, auf der Basis der bereits erworbenen Kenntnisse und Kompe-tenzen beruflich umzusatteln. Das neue Netzwerk kann dazu einen guten Beitrag leisten, von dem alle profitieren.“

Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen Industrie- und Han-delskammer Duisburg-Wesel-Kleve: „Die hohe Studienabbrecherquote zeigt: Viele Studie-rende erkennen, dass das Studium nicht ihren Erwartungen entspricht, sei es durch falsche Fächerwahl, fehlendes Geld oder den Wunsch nach mehr Praxis. Ein Wechsel in eine Be-rufsausbildung eröffnet den Studienzweiflern hervorragende Perspektiven. Die IHKs helfen, einen passenden Beruf auszuwählen und einen Ausbildungsplatz zu finden.“

Dr. Frank Bruxmeier, Kreishandwerkerschaft Duisburg: „Die Karrieremöglichkeiten sind im Handwerk exzellent. Wer also eine berufliche Herausforderung und gleichzeitig eine sichere Perspektive sucht, ist bei unseren Innungsfachbetrieben sehr gut ausgehoben.“

Alle beteiligten Akteure werden im Rahmen dieser Kooperation Personal und Fachkompe-tenzen in die gemeinsame Aufgabe einbringen und die Aktivitäten eng miteinander verzah-nen. Kooperationsfelder sind dabei vorrangig die Information, die präventive berufliche Orientierung, die Ausbildungsplatzakquise und die Ausbildungsvermittlung.

Autor:

Hans-Georg Grein aus Duisburg

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