IG BAU fordert Mahnmal für NSU-Attentat in Köln

Robert Feiger, Bundesvorsitzender IG BAU
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  • Foto: IG BAU Alexander Paul Englert
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Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) fordert die Stadt Köln auf, mit einem Mahnmal an das NSU-Attentat in der Domstadt zu erinnern. „Bereits seit 15 Jahren warten Opfer und Angehörige auf einen sichtbaren Ort des Gedenkens an das Bombenattentat in der Kölner Keupstraße. 22 Menschen hat die NSU verletzt, vier davon schwer. Nur durch Zufall gab es keine Toten. Denn genau das hatte die Nazibande beabsichtigt.

Ihr Attentat war ein Angriff auf migrantisches Leben in Deutschland, auf unsere offene Gesellschaft, in der sich die weit überwiegende Mehrheit gegenseitigen Respekt und Vielfalt wünscht“, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende anlässlich des am heutigen Samstag stattfindenden DIDF-Festivals in Köln.

„Die Stadt Köln muss endlich ein Grundstück finden und bereitstellen, damit es einen sichtbaren öffentlichen Ort des Gedenkens und des Mahnens gibt. „Die IG BAU steht an der Seite aller Arbeitenden – unabhängig von ihrer Herkunft, ihres Glaubens oder ihrer sexuellen Orientierung. Ich bin froh, dass es Festivals wie das von DIDF gibt, bei dem viele und gerade junge Menschen mit unterschiedlicher Herkunft zusammenkommen, um für Zusammenhalt und Solidarität einzustehen.“

Die IG BAU erklärt sich gleichzeitig solidarisch mit allen Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern in der Türkei, die aufgrund ihrer Arbeit verfolgt und inhaftiert werden. „Wer schlechte, zum Teil sogar lebensgefährlich Arbeitsbedingungen anprangert, hat Respekt und vor allem Gehör verdient. Nur, wo Missstände aufgezeigt werden, können sie auch behoben werden. Ein Staat der solche konstruktive Kritik verfolgt und bestraft, schafft sich am Ende selbst ab“, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger. „Wir wollen, dass Arbeiterorganisationen hier, in der Türkei und überall auf der Welt frei agieren können.

Weitergabe Presseinfo der IG Bauen-Agrar-Umwelt

Autor:

Theodor Groesdonk aus Duisburg

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