Kanzlerin muss Wohnungsbau zur Chefsache machen

Robert Feiger, Bundesvorsitzender IG BAU
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  • Foto: IG BAU Alexander Paul Englert
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Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel dazu auf, die Wohnungsbaupolitik zur Chefsache zu machen. Der heute beim Mietertag in Köln genannte Ansatz der Kanzlerin, bis zur nächsten Bundestagswahl fünf Milliarden Euro in den Sozialwohnungsbau zu investieren, reicht nicht aus.

Der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger sagte: „Bundeskanzlerin Angela Merkel hat richtig erkannt, dass Wohnen ein zentrales Bedürfnis der Menschen ist. Deshalb ist es umso unverständlicher, dass ihre Regierung nicht alles dafür unternimmt, die Lücke an sozialen und bezahlbaren Wohnungen zu schließen.

Das selbst gesteckte Ziel, 1,5 Millionen Wohnungen in dieser Legislaturperiode zu bauen, ist nur noch mit dem Bau von 400 000 Wohnungen pro Jahr zu schaffen. Im vergangenen Jahr lag die Fertigstellungsbilanz bei lediglich 285 900 Einheiten - einschließlich der teuren Wohnungen. Die können sich aber Familien, Rentner und Normalverdiener nicht leisten.

Für sie wird bezahlbarer Wohnraum immer knapper. Die Bundeskanzlerin muss dem Problem Vorrang einräumen und mit aller Kraft entgegensteuern. Dazu reichen die angekündigten fünf Milliarden Euro für die kommenden zwei Jahre aber bei weitem nicht aus. Damit allein der Sozialwohnungsbau auch nur annähernd den hier bestehenden Bedarf deckt, muss dieses Segment von Bund und Ländern mit sechs Milliarden Euro jährlich gefördert werden.“

Weitergabe Presseinfo der IG Bauen-Agrar-Umwelt

Autor:

Theodor Groesdonk aus Duisburg

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