Meilenstein für die medizinische Versorgung in Duisburg - Grundstein für ein 110 Millionen-Projekt an der Hamborner Helios St. Johannes Klinik gelegt

In der kupfernen Zeitkapsel, die in den Grundstein gelegt wurde, fand unter anderem eine von Dr. Raphael, Link und Reschke (v.l.) unterschriebene Urkunde Platz.
FOTOS: HANNES KIRCHNER
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Die ersten Rohbauteile stehen schon, das Kellergeschoss ist ausgebaggert. Der vorgegebene Zeitplan wurde bislang bestens erfüllt. Jetzt fand an der Helios St. Johannes Klinik in Hamborn die offizielle Grundsteinlegung für den Neubau statt.

2019 wird ein Projekt vollendet sein, das, so Oberbürgermeister Sören Link, „ein weiterer und wichtiger Schritt zur Verbesserung der medizinischen Versorgung in und für Duisburg ist.“ Trotz des tristen Novemberwetters waren zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie Mitarbeiter der Helios Kliniken gekommen, um auf dem neuen Betonfundament des zukünftigen Erdgeschosses des neuen Hauses der Grundsteinlegung beizuwohnen.

Große Freude über das zügige Voranschreiten

Klinikgeschäftsführer Dr. Holger Raphael freute sich besonders über das gute und zügige Voranschreiten der Baumaßnahmen. Im März dieses Jahres wurde der Neubau an der Helios St. Marien Klinik in Hochfeld bezogen. Und nun ist der Duisburger Norden an der Reihe. Helios investiert in Hamborn rund 110 Millionen Euro. „Damit“, so Raphael, „wird es uns auch hier am Standort St. Johannes gelingen, die sehr gute Medizin, die unsere Ärzte hier gemeinsam mit den Pflegenden bereits anbieten, auch in ansprechenden Räumlichkeiten umzusetzen.“

Oberbürgermeister Sören Link sieht eine glänzende Zukunft für die Belegschaft, aber auch für die Patienten der St. Johannes Klinik voraus: „Die Patienten hier können zukünftig an einem Ort genesen, an dem man sich wohlfühlt.“ Die Maßnahme sei beispielgebend, mit den Neubauten in Duisburg würde Helios den Ansprüchen an einen modernen Dienstleister in Gesundheitsfragen mehr als gerecht, so der OB.

Deutliches Bekenntnis zu Patienten und Mitarbeitern

Helios-Regionalgeschäftsführer Jörg Reschke sieht mit Blick auf die positiven Entwicklungen die damalige Entscheidung, das Klinikum Duisburg zu erwerben, als bestätigt. „In einer Zeit, in der man häufiger von Klinikschließungen liest, sind die Inbetriebnahme von Hochfeld und die Grundsteinlegung für einen modernen Neubau in Hamborn gute Nachrichten und ein deutliches Bekenntnis zu unseren beiden Häusern und den Mitarbeitern hier vor Ort.“

So entsteht bis 2019 an der Dieselstraße ein moderner Gebäudekomplex, der mit Blick auf Patientenunterbringung und Technik allen Anforderungen an ein modernes, leistungsstarkes Krankenhaus entspricht. Sören Link: „Unsere Gesellschaft erwartet heute keine Krankenanstalten alter Prägung, sondern einen modernen Dienstleister in Gesundheitsfragen.

Großzügiger Patientengarten und Kinderspielplatz

Im Neubau mit fünf Etagen und rund 350 Betten – ausschließlich in Ein- und Zweibettzimmern - sind die Notaufnahme, die Patientenaufnahme, bis zu sieben Operationssäle, die Wahlleistungsbereiche, die Radiologie, das Labor, die Haustechnik sowie die Pathologie untergebracht. Die restlichen Patientenzimmer verbleiben im anschließend vollständig sanierten Altbau. Dazu entstehen im Innenhof nach dem Abriss des jetzigen Verwaltungsgebäudes ein Patientengarten sowie ein Kinderspielplatz.

In der kupfernen Zeitkapsel, die in den Grundstein gelegt wurde, fanden unter anderem eine von Sören Link, Jörg Reschke und Dr. Holger Raphael unterschriebene Urkunde, eine aktuelle Tageszeitung sowie ein Euro-Münzensatz Platz. Tatkräftig griffen sie im Anschluss zu Spachtel und Mörtel, um den Grundstein mitsamt Füllung sicher zu verschließen. Nun wird dieser symbolträchtige „Zeitzeuge“ ein Bestandteil des Fundaments.

HINTERGRUND

Seit der Übernahme Ende 2011 hat Helios schon mehrere Millionen Euro in die Sanierung und technische Ausstattung der bestehenden Klinik investiert.

Der über 100 Jahre alte, denkmalgeschützte Rundbogen wird sinnvoll mit den neuen Gebäudeteilen verbunden, unter anderem durch Magistralen sowie ein Rohrpostsystem, mit dem etwa Gewebe- oder Blutproben schnell ins Labor weitergeleitet werden können.

Um Platz für den Neubau zu schaffen, mussten bereits einige Bestandsgebäude weichen. Dazu gehörten die alte Cafeteria und das ehemalige Klausurgebäude, auch das derzeitige Verwaltungsgebäude wird noch abgebrochen.

Im Jahr 2014 war bereits das neue Parkhaus errichtet worden, das nach Ende der Bauarbeiten unmittelbar neben dem neuen Haupteingang liegen wird.

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