BV Hamborn behält den Ausbau der A 59 im Auge – Sanierung des Rathausturms abgeschlossen – Spielplätze werden erneuert
Neue Aufgaben für die Politik

Lange Monate war der Turm am Hamborner Rathaus eingerüstet. Im letzten Oktober starteten die Sanierungsarbeiten, die jetzt abgeschlossen sind. Inzwischen wurden das Gerüst mitsamt Schutzhülle entfernt.
Fotos: Stadt Duisburg
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  • Lange Monate war der Turm am Hamborner Rathaus eingerüstet. Im letzten Oktober starteten die Sanierungsarbeiten, die jetzt abgeschlossen sind. Inzwischen wurden das Gerüst mitsamt Schutzhülle entfernt.
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Die erforderliche Sanierung des Turms am Hamborner Rathaus ist beendet, In den Startlöchern für die politische Arbeit in den kommenden Monaten steht hingegen die Bezirksvertretung Hamborn, die am Mittwoch, 1. September, ihre nächste öffentliche Sitzung abhält.

Die allerdings findet, wie schon die ungewöhnliche Mammutsitzung mit über 90 Tagesordnungspunkten mitten in den Sommerferien, nicht im Hamborner, sondern im Duisburger Rathaus am Burgplatz statt. „Leider“, so bedauert Bezirksbürgermeisterin Martina Herrmann, ist selbst der große Sitzungssaal bei uns in Hamborn zu klein, um dort eine BV-Sitzung unter Einhaltung der geltenden Corona-Schutzverordnung durchzuführen.“

Wenn sie pünktlich um 15 Uhr zur Glocke greift, um die Sitzung im wahren Sinn des Wortes einzuläuten, gibt es „nur“ knapp 20 Tagesordnungspunkte abzuarbeiten. Es geht unter anderem um die Fortschreibung des Kinder- und Jugendplans, den Wirtschaftsplan von DuisburgSport und neue Sportförderrichtlinien, um schulische Inklusion sowie um die dringende Sanierung von Spielplätzen, die noch in diesem Jahr erfolgen soll. Handlungsbedarf gibt es etwa auf den Spielplätzen an der Kaiser-Friedrich-Straße, der Amsterdamer Straße in Neumühl, dem Wasserspielplatz im Jubiläumshain sowie an der Nassauischen Straße in Röttgersbach.

Begleitkommission für
den Ausbau der A 59

Thema in der BV ist auch der sechsspurige Ausbaus der A 59 zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg und der Anschlussstelle Marxloh. Hier ist nach Auffassung von Politik und Verwaltung die Einrichtung einer Begleitkommission erforderlich. Ihre Beteiligung in allen Schritten des Planungsprozesses und ihre Bewertungen sollen die Wahrung der Duisburger Interessen in fachübergreifender Hinsicht, aber auch an menschengerechten Verkehrs- und Wohnverhältnissen sicherstellen.

Deshalb sollen der Kommission neben der Hamborner Bezirksbürgermeisterin und ihren Kollegen aus Meiderich/Beeck und Walsum sowie Ratsmitgliedern, Planungsdezernent Martin Linne und Amtsleiter Hendrik Trappmann auch Vertreter des Meidericher Bürgervereins, der Hamborner Bürgerschaft, der Bürgerinitiative „DU – für den Tunnel!“ sowie des ADFC angehören. Dass sich Land und Bund gegen die hier vor Ort gewünschte Tunnellösung entschieden haben, stößt den Betroffenen nach wie vor sauer auf.

Eitel Freude herrscht hingegen herrscht in Hamborn über die jetzt abgeschlossene Sanierung des Rathausturms. Aus dessen Fassade lösten sich im Herbst letzten Jahres kleinere Stein- und Mörtelbröckchen. Da diese auf den Gehweg zu fallen drohten, beauftragte das Immobilien-Management Duisburg (IMD) einen Steinmetz-Restaurierungsbetrieb, der die Schäden untersucht hat. Im Oktober begannen die umfangreichen Arbeiten, die nun beendet sind.

Sanierung aus Mitteln
der Denkmalpflege

Besonders die Teamleistung beeindruckte Thomas Krützberg, Geschäftsführer des IMD: „Die bauausführenden Firmen und die IMD-Mitarbeitenden erstellten zum Beispiel gemeinsam eine Sonderkonstruktion des Gerüstes mit Aufzug, unter Einbeziehung der Dachschrägen und der innenliegenden Dachfläche. Auch bei den weiteren Arbeiten lief alles Hand in Hand. Dass wir so schnell und unkompliziert eines der Wahrzeichen im Stadtbezirk Hamborn wieder herstellen konnten, ist diesem Team zu verdanken.“

Neben den für die Sanierung der Fassaden erforderlichen Steinmetzarbeiten standen auch die denkmalgerechte Erneuerung von Holzfenstern und Lamellen im obersten Turmbereich und den Erkern, Malerarbeiten an den übrigen Holzfenstern und den Zifferblättern der Turmuhren, die Überarbeitung der Blitzschutzanlage des Turms und die Reparatur von Glasscheiben an den Turmuhren auf der „To-Do-Liste“. Die Sanierung kostete rund 250.000 Euro, die zum Teil aus Mitteln der Denkmalpflege kamen.

Autor:

Reiner Terhorst aus Duisburg

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