Städtepartnerschaft zwischen Duisburg und Fort Lauderdale wurde besiegelt

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Duisburg und das amerikanische Fort Lauderdale sind jetzt offiziell Partnerstädte. Eine entsprechende Vereinbarung wurde beim Besuch einer Duisburger Delegation in Fort Lauderdale am 18. März 2011 unterzeichnet.

Die Vereinbarung haben nicht nur die beiden Stadtspitzen, Adolf Sauerland für Duisburg und Jack Seiler für Fort Laderdale, unterschrieben, sondern auch Marianne Winfield und Karl-Heinz Thor, die Vorsitzenden der beiden Bürgerschaftlichen Vereinigungen "Greater Fort Lauderdale Sister Cities International" (GFLSCI) und "Deutsch-Amerikanischer Freundeskreis Niederrhein e.V.".

Dadurch wurde auch der etwas andere Charakter dieser neuen Duisburger Städtepartnerschaft unterstrichen. Denn die bisherigen siebzehn Städtepartnerschaften von Fort Lauderdale werden nicht in erster Linie durch die Stadtveraltung gepflegt, sondern durch die bürgerschaftliche Vereinigung "Sister Cities International". Auf Duisburger Seite wird der "Deutsch-Amerikanische Freundeskreis Niederrhein e.V." eine ähnliche Rolle übernehmen.

Die Teilnehmer der Delegationsreise unter Leitung von Oberbürgermeister Adolf Sauerland waren beeindruckt von der neuen Partnerstadt und ihren Menschen: "Wir wurden herzlich empfangen und man hat sich rührend um uns gekümmert." Auf dem dichten Programm, das die amerikanischen Gastgeber für die deutschen Gäste vorbereitet hatten, stand der Besuch einer Schifffahrtsmesse, die Begegnung mit örtlichen Wirtschaftsförderern, mit Vertretern der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer in Miami genauso wie der Besuch der Florida Atlantic University und einer Privatschule.

Die Duisburger konnten die Absichtserklärungen zu gewünschten Austauschen von drei Duisburger Schulen und der Universität Duisburg-Essen übergeben. Mit großem Interesse haben sich die Duisburger Politiker auch das weltweit größte Factory Outlet Center und den zu Fort Lauderdale gehörenden Hafen "Port Everglades" angesehen. Port Everglades ist nicht nur einer der größten Containerumschlagplätze an der amerikanischen Ostküste, sondern auch ein wichtiger Stützpunkt für Kreuzfahrtschiffe.

Ratsherr Stephan Krebs war von der positiven Grundstimmung der amerikanischen Gastgeber und ihrem Interesse an einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit begeistert. "Fort Lauderdale hat uns die Hand ausgestreckt", sagte Ratsher Wilhelm Bies: "es liegt an uns einzuschlagen."

Für Oberbürgermeister Adolf Sauerland liegt die Hauptaufgabe jetzt darin, die geknüpften Kontakte zu vertiefen. Auf einen Gegenbesuch aus Fort Lauderdale dürfen sich die Duisburger wahrscheinlich Ende des Jahres freuen.

Die Städtepartnerschaftsvereinbarung und die symbolischen Stadtschlüssel, die die Duisburger von ihren Gastgebern überreicht bekommen haben, sind in einer Vitrine im Erdgeschoss des Duisburger Rathauses ausgestellt und können während der normalen Öffnungszeiten besichtigt werden.

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