Für das Krupp Hauptverwaltungsgebäude in Rheinhausen stehen die Zeichen auf Abbruch
"Weihnachten und Ostern zugleich“

Der „Glaskasten“ und Schandfleck soll binnen eines Jahres verschwunden sein.
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  • Der „Glaskasten“ und Schandfleck soll binnen eines Jahres verschwunden sein.
  • Foto: Ferdi Seidelt
  • hochgeladen von Marcel Faßbender

Mit großer Freude nimmt die CDU Rheinhausen die jetzt von Architekt Dieter Düster vorgestellte „Quartiersentwicklung am Tor 1“ zur Kenntnis. Verschiedene Investoren hatten hierfür bereits zwischen 2010 und 2012 sowie 2017 Entwürfe für eine neue Grundstücksnutzung vorgelegt.

Zuerst im Dezember 2018 und dann im Februar 2020 hatte die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Rheinhausen nach dem Stand der Dinge gefragt. „Nunmehr liegen Antworten vor, die begeistern“, sagt CDU-Vorsitzender Kai Müller und bedankt sich bei allen, die am Projekt mitgearbeitet haben.
Was Müller besonders beeindruckt ist das Versprechen, in vier, fünf Jahren den gesamten Bereich zurückgebaut und neu entwickelt zu haben. „Das Health Care-Centrum in den verbleibenden, 115 Jahre alten und grundlegend sanierten Verwaltungsgebäuden von Krupp Industrie und Stahlbau (KIS) ist mit seinen vielfältigen Gesundheits- und Reha-Angeboten schon allein eine tolle Bereicherung für Rheinhausen“, betont Müller, „dazu in zwei Bauabschnitten 200 sozial geförderte, freie und soziale Service-Wohnungen, ferner weitere Maßnahmen mit einer Gesamtinvestition von 70 Millionen Euro, wenn das mal nicht Weihnachten und Ostern zugleich ist.“
Besonders sympathisch findet auch Fraktionsvorsitzender Ferdi Seidelt das Angebot von Düster, vom „Glaskasten“ den einen oder anderen Stahlträger als Relikt aus glorreichen Krupp-Zeiten der Nachwelt zu erhalten. Und eines ist den Christdemokraten ebenfalls wichtig: „Wenn die sehr engagierten Aleviten mit ihren annähernd 500 Familien auf die andere Straßenseite ziehen und die in die Jahre gekommene Menage verlassen, dann wünschen wir der Gemeinde um ihren Generalsekretär Ali Yasar einen guten Start in und mit ihrem neuen Zentrum“, sagt Seidelt.
Investor sind zwei Gesellschaften von Eigner Wim Schreuder, die Düster-Firma Planquadrat leitet das Projekt insbesondere mit Jörg Cramer, das Health Care-Centrum, der Gesundheits-Campus, wird von den Frankfurter Privatbankiers Hauck & Aufhäuser betrieben.

Der „Glaskasten“ und Schandfleck soll binnen eines Jahres verschwunden sein.
Das Plan-Bild zeigt einen Blick vom Dach des benachbarten Bunkers in Richtung Quartiersentwicklung.
Autor:

Lokalkompass Duisburg aus Duisburg

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