Zuwanderung aus Südosteuropa: Allein, allein ...

Dass der Zuzug von Armutsflüchtlingen vor allem aus Rumänien und Bulgarien die Stadt derzeit vor gewaltige Probleme stellt, ist unbestritten. Der Zustrom und seine Folgen dürften mit Einführung der uneingeschränkten Freizügigkeit in der Europäischen Union nach dem 1. Januar 2014 sogar noch größer werden. Strittig ist allerdings die Frage, wie diese Probleme bewältigt werden können.

Zwar hat die Stadt ein entsprechendes Handlungskonzept beschlossen, OB Link das Thema zur vordringlichsten Aufgabe erklärt, doch sieht sich die Kommune, wie andere auch, ohne Unterstützung von Land, Bund und EU vor einer nahezu unlösbaren Aufgabe. Die Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege sieht EU und Bund ebenfalls in der Handlungspflicht, doch darauf könne man nicht warten. Die Duisburger Stadtgesellschaft müsse jetzt die Integration mit ihren Möglichkeiten und Mitteln alleine stemmen.

So weit, so hehr das Ziel. Um den Zuwanderern künftig Zugang zum legalen Erwerbsleben zu ermöglichen, müssen unter anderem der Spracherwerb ermöglicht, Schulplätze eingerichtet, angemessener Wohnraum zur Verfügung gestellt werden. Richtig.

Nur wer soll das bezahlen? Die Stadtgesellschaft mit ihren Mitteln? Die sind ausgeschöpft, die Kommune ist pleite. Guter Wille allein wird wohl nicht reichen…

Autor:

Sabine Justen aus Duisburg

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