Duisburg fordert noch mehr Booster-Impfungen
Mehr Tempo zum Schutz in Pflegeheimen und bei ambulanten Pflegediensten

Mehr Tempo bei den Booster Impfungen wünschen sich die Verantwortlichen der Stadt.
  • Mehr Tempo bei den Booster Impfungen wünschen sich die Verantwortlichen der Stadt.
  • Foto: Olaf Ziegler / FUNKE Foto Services
  • hochgeladen von Marcel Faßbender

Seit Beginn der Corona-Pandemie stellen die Stadt Duisburg und ihr Krisenstab den Schutz der besonders vulnerablen Duisburger in den Vordergrund. Insbesondere in den Pflegeeinrichtungen ist dies zunächst mit einem umfangreichen Test- und später mit einem entsprechenden Impfangebot umgesetzt worden.

„Wir dürfen beim Schutz der besonders gefährdeten Menschen keinen Millimeter nachgeben. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen sollten sich dringend boostern lassen. Gleiches gilt für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der ambulanten Pflege. Der intensive Kontakt mit vielen verschiedenen pflegebedürftigen Menschen innerhalb kürzester Zeit ist ohne eine Booster-Impfung ansonsten ein viel zu großes Risiko“, sagt Krisenstabsleiter Martin Murrack.
Da am 15. März 2022 zudem die Impfpflicht für Beschäftigte in Versorgungs- und Betreuungseinrichtungen in Kraft tritt, fordert die Stadt Duisburg gemeinsam mit Vertretern der Pflegeinrichtungen die betroffenen Einrichtungen auf, Impf-Lücken so schnell wie möglich zu schließen. „Wenn Einrichtungen und Betreuungsangebote Probleme bei der Durchführung von Booster-Impfungen haben, bitten wir diese ausdrücklich, sich über die bekannten Wege mit der koordinierenden Covid-Impfeinheit der Stadt Duisburg in Verbindung zu setzen. Überall dort, wo Hilfe benötigt wird, bieten wir gerne unsere Unterstützung an“, so Murrack weiter. Für alle nicht vollständig immunisierten Beschäftigten wird mit Eintritt der Impfpflicht ein Betretungsverbot ausgesprochen. Um das Pflegeangebot in Einrichtungen, wie in der ambulanten Pflege aufrechterhalten zu können, müssen die betroffenen Dienste und Einrichtungen dementsprechend zeitnah reagieren und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter impfen. Die Stadt Duisburg hatte alle Einrichtungen um Auskunft über den Impfstatus der Beschäftigten und der Bewohner, beziehungsweise der Patienten gebeten. Für Wolfgang Cohrs, Sprecher der Duisburger Einrichtungen die im Landesverband freie ambulante Krankenpflege NRW e.V. organisiert sind, ist das Ergebnis der Abfrage erschreckend: „Gerade im Bereich der ambulant-pflegerischen Versorgung erwarten meine Patienten und ich bei den Pflegekräften eine Booster-Quote von 100 Prozent, alles andere ist meines Erachtens nicht tolerabel". Die Quote liegt bei den aktuellen Rückmeldungen zwischen 60 und 80 Prozent. In einem regelmäßigen Austausch zwischen dem Leiter des Krisenstabes, dem Gesundheitsamt, der koordinierenden Covid-Impfeinheit, der WTG-Behörde und Vertreterinnen und Vertretern der Träger der Pflegeeinrichtungen sowie der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände hat die Stadt Duisburg bereits auf die Problematik hingewiesen. Seit über einem Jahr gibt es diesen Austausch bereits. „Durch das Format des gemeinsamen Krisenstabes haben wir schon im letzten Winter gute Erfolge bei der Impf- und Teststrategie in Duisburg erzielt. Nun hoffen wir, gemeinsam noch mehr Menschen in der Pflege zu erreichen und sie von einer Impfung zu überzeugen, um den Kampf gegen Omikron gewinnen zu können“, so die Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände, Dr. Julia Beier. Krisenstabsleiter Martin Murrack hat diesen dringenden Aufruf an die Einrichtungen und Pflegedienste heute zudem mit einem weiteren persönlichen Anschreiben an diese untermauert.

Autor:

Lokalkompass Duisburg aus Duisburg

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