Narcotis Anonymous – vertreten in 131 Länder und 40 Sprachen

In einem Gespräch mit einer Bekannten, kamen wir zufällig auf das Thema Therapie und Sucht. Dabei fiel der Name „ Narcotis Anonymous“. Da ich hiermit nicht viel anfangen konnte, nahm ich Wikipedia zur Hilfe fand eine Interessante Beschreibung der Organisation.
Wie die meisten großen Bewegungen für Selbsthilfeeinrichtungen, ist auch Narcotis Anonymus im Jahre 1953 in den USA gegründet worden. In weltweit 58.000 wöchentlichen Treffen, verteilt auf 20.000 Gruppen, sprechen Süchtige aller Art, egal ob Drogen, Alkohol, Medikamente, etc., über Ihre Sucht und Ängste. Die einzige Bedingung zur Mitgliedschaft ist lediglich der eigene Wunsch, mit dem Gebrauch der Droge aufzuhören. NA empfiehlt seinen Mitgliedern vollständige Abstinenz von allen Drogen und Alkohol. Da es sich jedoch um eine Empfehlung handelt, ist die Einhaltung lediglich der Wunsch, aber keine Bedingung zur Mitgliedschaft.
NA hält sich aus politischen, religiösen Themen außerhalb der Gemeinschaft heraus, um sich voll und ganz auf den Zusammenhalt der Mitglieder zu konzentrieren. Um ferner unabhängig zu bleiben, nimmt NA keine Spenden und Zuwendungen von Externen an. Die Mitgliedschaft ist kostenlos und fern von religiösen, sozialen, ethnischen, etc. Beschränkungen.
NA versucht den Süchtigen, die den Wunsch haben, mit der Sucht aufzuhören, zu dienen und bereitzustehen. Die „Zwölf-Schritte-Organisation“ behauptet jedoch nicht, dass das entsprechende Programm bei allen Betroffenen fruchtet.
Das sogenannte Zwölf-Schritte Programm wurde in den 1930er Jahren von den Alkoholikern Willson und Smith, basierend auf ihren eigenen Erfahrungen entwickelt und im Buch der Alcoholics Anonymous festgehalten. So wird im ersten Schritt festgehalten, dass es wichtig ist anzuerkennen, dass man seinem eigenen Problem gegenüber machtlos ist und das Eingestehen, dass man sein tägliches Leben nicht mehr bewältigen kann. Alle Punkte können im Internet auch unter Wikipedia nachgelesen werden.
Anonymität ist selbstverständlich und unabdingbar. Dadurch wird gewährleistet, dass niemand befürchten muss, wegen der Teilnahme an Meetings strafrechtlich belangt zu werden.
Im Umkehrschluss bekommen jedoch auch Gefängnisinsassen für die Teilnahme an diesen Meetings und Zwölf-Schritte-Sitzungen Freigang. Kritisch ist hier jedoch zu sehen, dass es Länder gibt, in denen die Insassen entsprechende Haftauflagen bekommen und an diesen Sitzungen teilnehmen müssen. In den USA wird das Zwölf-Schritte-Programm oft als einzige Selbsthilfegruppe durch bestimmte Ärzte empfohlen. Dieses ist in Deutschland jedoch anders, da es viele entsprechende Einrichtungen gibt.
Jedes Meeting ist unabhängig, an dem auch Nichtsüchtige und Interessierte teilnehmen können. Bei Beginn des Meetings werden einige Texte vorgelesen, in denen NA erklärt wird, so dass auch Neuankömmlinge wissen, was NA genau bedeutet.
Allen Interessenten steht unter 0800 445 3362 eine Hotline und unter www.arcotis-Anonymous.de eine entsprechende Web-Site zur Verfügung.

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