Sparkasse Duisburg und Volksbank Rhein-Ruhr ermöglichen Existenzgründern Erfahrungsaustausch

Alle lauschen Robert Tonks beim Stammtisch in der 
Volksbank Rhein-Ruhr
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Netzwerken bei GRIID-Gründerstammtischen ist Business, das Spaß macht!

Das Projekt der Gründungsinitiative Innovation Duisburg, kurz GRIID, hat viele Facetten. Neben dem lernintensiven Seminarangebot „small business management“, in dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer befähigt werden, ihren individuellen Businessplan zu erstellen und auf seine Marktfähigkeit hin zu überprüfen, gehören aber auch Veranstaltungen dazu, die dem Austausch der Existenzgründer untereinander sowie der Kommunikation mit Experten aus der Wirtschaft dienen.

Für Letzteres stehen die GRIID-Stammtische, die bei den Unternehmerinnen und Unternehmern von morgen gut ankommen. Im Schnitt geben sich dabei rund 50 Akteure ihr Stelldichein.

Zwei Stammtische finden jährlich in den Räumen der Sparkasse Duisburg und der Volksbank Rhein-Ruhr statt. Beide Initialpartner von GRIID stellen durch ein kleines Rahmenprogramm gelockerte Stammtischatmosphäre her. So konnten sich die Teilnehmer bei früheren Stammtischen über die Duisburger Kabarettisten Wolfgang Trepper und Kai-Magnus Sting freuen.

In diesem Jahr gestaltete beim Gründerstammtisch im Kuhlenwall-Karree der Sparkasse Duisburg die Jazzformation „Zatopek Jazz“ das Programm. Im Mittelpunkt des Abends standen allerdings die potenziellen Existenzgründer, die in angenehmer Clubatmosphäre Kontakte mit erfahrenen Experten und ehemaligen GRIID-Teilnehmern knüpfen konnten.

Christian Lange, als Gründungsinteressierter bei den GRIID-Stammtischen mit von der Partie, lobt diese intensiven Kontakte: „Die Gründungsinteressierten sind durch die zahlreichen Seminare und Veranstaltungen zusammengewachsen. Die Gründungsideen werden gegenseitig hinterfragt und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer geben sich wechselseitig Tipps. Hinzu kommt, dass man bei GRIID immer auch die Möglichkeit hat, sich an Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft zu wenden, die den Wettbewerb betreuen.“

Die Volksbank Rhein-Ruhr lockerte den Gründerstammtisch auf, indem sie sich für einen kurzweiligen Vortrag von Buchautor Robert Tonks entschied. Der Waliser wusste mit seinem Referat „English Makes German Werbung Funny“ ebenso zu überzeugen wie zu begeistern.

Dabei ging es darum, dass die Art und Weise, wie englische Begriffe zum Teil im deutschen Sprachgebrauch genutzt werden, nicht nur irreführend, sondern wahrhaft komisch ist. Wer sich als Unternehmer selbstständig machen möchte, um im Internet modernes, stilvolles Badezimmerinterieur zu verkaufen, das von gutem Geschmack zeugt, sollte also vorab intensiv überlegen, für welche Firmierung er sich entscheidet.

Um Missverständnissen vorzubeugen, sollte Mann oder Frau also besser absehen von Wortungetümen wie „mega bad design online shop“.

Für GRIID-Teilnehmerin Birgül Düven stand am Ende des Abends fest: „Jetzt überlege ich mir wirklich ganz genau, wie ich meine Firma benenne. Insbesondere, weil ich mich im Bereich des Eventmanagements selbstständig machen will, in dem ja sehr oft auf Anglizismen zurückgegriffen wird.“

Die Duisburgerin Düven will nach Abschluss des GRIID-Wettbewerbs ein Unternehmen in der Mercatorstadt gründen, „doch bevor es so weit ist, nutze ich den offenen Austausch mit Gleichgesinnten.“

Dass GRIID aus zahlreichen, sich ergänzenden „Puzzleteilen“ besteht, die ein stimmiges Bild von Nachhaltigkeit entstehen lassen, war und ist den Initialpartnern überaus wichtig. Denn nur dadurch wird eine umfassende Existenzgründerbetreuung sichergestellt.

Zu den GRIID-Initialpartnern gehören neben den Akteuren der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH und denen, des small business management-Projektes der Universität Duisburg-Essen auch die Experten der Sparkasse Duisburg, der Volksbank Rhein-Ruhr, der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg Wesel Kleve sowie der Stadt Duisburg.

Alle lauschen Robert Tonks beim Stammtisch in der 
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Jazzklänge beim GRIID-Stammtisch in der Sparkasse 
Duisburg

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