Coronavirus
Update 39: Erster Duisburger Todesfall: 86-Jähriger verstirbt in Dinslakener Klinik

Am Donnerstagvormittag, 27. Februar, wurden die ersten beiden Verdachtsfälle ins Klinikum Niederrhein, Standort evangelisches Klinikum Duisburg-Nord, eingeliefert.
  • Am Donnerstagvormittag, 27. Februar, wurden die ersten beiden Verdachtsfälle ins Klinikum Niederrhein, Standort evangelisches Klinikum Duisburg-Nord, eingeliefert.
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Update Donnerstag, 26. März, 17.03 Uhr:
Erster Duisburger Todesfall wegen Corona: 86-Jähriger verstirbt in Dinslakener Klinik

Am Dienstagabend ist ein 86-jähriger Duisburger in einem Krankenhaus in Dinslaken an einer Lungenentzündung, ausgelöst durch COVID-19, verstorben.
Die aktuellen Fallzahlen:
Aktuell haben sich in Duisburg 215 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Eine Person ist verstorben. 22 Personen sind wieder genesen.27 Personen befinden sich in stationärer Behandlung im Krankenhaus.
Zudem sind aktuell 680 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den zwei Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 1.725 Corona-Tests durchgeführt (Stand: 26. März, 15.45 Uhr).
In den drei medizinischen Sichtungszentren wurden bisher insgesamt 856 Patienten untersucht (Stand: 26. März, 15 Uhr).

Wartezeiten Sichtungszentren
Immer wieder kommt es zu unterschiedlichen Wartezeiten in den drei medizinischen Sichtungszentren.Um diese jeweils zu verringern, können alle Duisburger unabhängig von ihrem Wohnort im Stadtbezirk alle drei Standorte anfahren:

=> Sichtungszentrum West: Glück-Auf-Halle, Dr.-Kolb-Str. 2, 47198 Duisburg-Homberg
=> Sichtungszentrum Süd: Gesamtschule Süd, Großenbaumer Allee 168-172 (Zufahrt über die Straße "Am Dickelsbach"), 47269 Duisburg-Großenbaum
=> Sichtungszentrum Nord: Stadthalle Walsum, Waldstr. 50 (Anfahrt über die Straße "Beckersloh"), 47179 Duisburg-Walsum
Nochmals zur Beachtung: In den medizinischen Sichtungszentren finden keine Coronavirus-Testungen statt und es werden auch keine Rezepte, Arbeitsunfähigkeits- oder Quarantänebescheinigungen ausgestellt.Patienten, die sich krank fühlen, kontaktieren bitte telefonisch ihren Hausarzt, melden sich beim ärztlichen Notdienst oder suchen ein medizinisches Sichtungszentrum auf. Nur Ärzte können einen Test veranlassen, der dann in den Testzentren oder durch einen mobilen Test durchgeführt wird.

Update Mittwoch, 25. März, 17.10 Uhr:
Aktuell haben sich in Duisburg 189 Personen mit dem Corona Virus infiziert. 3 Personen sind wieder genesen.24 Personen befinden sich in stationärer Behandlung im Krankenhaus. Zudem sind aktuell 544 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den zwei Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 1.600 Corona-Tests durchgeführt (Stand: 25. März, 15 Uhr).In den drei medizinischen Sichtungszentren wurden bisher insgesamt 722 Patienten untersucht (Stand: 25. März, 15 Uhr).

Wartezeiten Sichtungszentren
Immer wieder kommt es zu unterschiedlichen Wartezeiten in den drei medizinischen Sichtungszentren.Um diese jeweils zu verringern, können alle Duisburger unabhängig von ihrem Wohnort im Stadtbezirk, alle drei Standorte anfahren:

=> Sichtungszentrum West: Glück-Auf-Halle, Dr.-Kolb-Str. 2, 47198 Duisburg-Homberg
=> Sichtungszentrum Süd: Gesamtschule Süd, Großenbaumer Allee 168-172 (Zufahrt über die Straße "Am Dickelsbach"), 47269 Duisburg-Großenbaum
=> Sichtungszentrum Nord: Stadthalle Walsum, Waldstr. 50 (Anfahrt über die Straße "Beckersloh"), 47179 Duisburg-Walsum

Nochmals zur Beachtung: In den medizinischen Sichtungszentren finden keine COVID-19-Testungen statt und werden auch keine Rezepte, Arbeitsunfähigkeits- oder Quarantänebescheinigungen ausgestellt.
Patienten mit einem COVID-19-Verdacht müssen weiterhin mit dem Pkw die Corona-Testzentren Süd (Gesamtschule Süd) oder Nord (Stadthalle Walsum) aufsuchen oder über den Hausarzt/ärztlichen Notdienst die mobile Testung veranlassen.

Update Dienstag, 24. März, 16.44 Uhr:
Aktuell ist in Duisburg die Zahl der Corona Infizierten auf 173 Personen angestiegen.
Davon befinden sich 23 Personen im Krankenhaus und (der Rest) 150 in häuslicher Quarantäne. Drei Personen (von 173) sind wieder genesen.
Zudem sind aktuell 524 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne, 20 Personen (von 544) konnten aus der Quarantäne entlassen werden.

In den zwei Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 1153 Corona-Tests durchgeführt (Stand: 24.03., 15 Uhr).
In den zwei medizinischen Sichtungszentren wurden bisher insgesamt 415 Patienten untersucht (Stand: 24.03., 15 Uhr).
Wichtige Hinweise:
Die medizinischen Sichtungsstellen können keine Rezepte, Arbeitsunfähigkeits- oder Quarantäne-Bescheinigungen ausstellen. Hierzu müssen die betreffenden Personen mit ihrem Hausarzt Kontakt aufnehmen.Über die Notrufleitungen 112 und 110 werden keine Informationen zu COVID-19 (Corona) erteilt. Die Notrufleitungen müssen unbedingt für Notfälle freigehalten werden.

Update Dienstag, 24. März, 15.50 Uhr:
Stadt Duisburg nimmt drittes medizinisches Sichtungszentrum in Dienst
Das Patientenaufkommen in den Notaufnahmen und Arztpraxen hat in den vergangenen Tagen weiter zugenommen. Die Stadt Duisburg nimmt deswegen ab morgen 8 Uhr eine weitere medizinische Sichtungsstelle an der Glück-Auf-Halle im Duisburger Westen in den Dienst – zusätzlich zu den zwei bereits bestehenden Sichtungsstellen im Norden und Süden der Stadt. So sollen die Wartezeiten von Patienten verringert sowie Notaufnahmen und Arztpraxen entlastet werden.

Auch in dem neuen Sichtungszentrum sollen sich unabhängig von einem Corona-Verdacht alle Personen vorstellen, die sich krank fühlen und in der Lage sind, diese Sichtungsstelle selbstständig aufzusuchen. Dort werden sie durch einen Arzt untersucht. Stellt dieser eine Behandlungsbedürftigkeit fest, händigt er Patienten eine entsprechende Bescheinigung aus. Mit dieser Bescheinigung stellen sich die betroffenen Patienten dann in einer Arztpraxis oder einer Notaufnahme vor.

Die medizinischen Sichtungszentren stellen keine Rezepte, Arbeitsunfähigkeits- oder Quarantänebescheinigungen aus. Auch wird dort keine COVID-19-Testung durchgeführt. Hierzu müssen die Patienten weiterhin in die Corona-Testzentren an der Stadthalle Walsum oder an der Gesamtschule Süd fahren.

Standorte der medizinischen Sichtungszentren:

=> Sichtungszentrum West: Glück-Auf-Halle, Dr.-Kolb-Str. 2, 47198 Duisburg-Homberg
=> Sichtungszentrum Süd: Gesamtschule Süd, Großenbaumer Allee 168-172, 47269 Duisburg-Großenbaum
=> Sichtungszentrum Nord: Stadthalle Walsum, Waldstr. 20 (Anfahrt über Beckersloh), 47179 Duisburg-Walsum

Alle drei medizinischen Sichtungszentren sind täglich in der Zeit von 8 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Patienten, die sich dort vorstellen, benötigen ihren Personalausweis und die Versichertenkarte der Krankenkasse.

Die Stadt weist nochmals darauf hin, dass Anrufer über die Notrufnummern 112 oder 110 keine Auskünfte zu Corona erhalten. Die Notrufnummern müssen für Notfälle freigehalten werden. Telefonische Auskünfte zu COVID-19 bekommen Sie bei Ihrem Hausarzt oder außerhalb der Praxiszeiten beim Ärztlichen Notdienst unter der Rufnummer 116117. Da viele Menschen großen Informationsbedarf haben, kann es am Telefon zu längeren Wartezeiten kommen.

Update Montag, 23. März, 18.30 Uhr:
Stadt Duisburg unterstützt die Duisburger Krankenhäuser/Behelfskrankenhaus in Vorbereitung
Die Stadt bereitet sich weiter auf die Herausforderungen der Corona-Pandemie vor. Um einer steigenden Anzahl von Patienten weiter die gewohnt gute medizinische Behandlung zukommen zu lassen, hat der Krisenstab der Stadt beschlossen, ein Behelfskrankenhaus in der ehemaligen Rhein Klinik in Laar zu errichten. Dadurch wird den Kliniken ermöglicht, für COVID-19-Patienten ausreichende Kapazitäten zu schaffen. Dieses Krankenhaus ist nicht für die Aufnahme von COVID-19-Patienten vorgesehen, sondern wird Patienten aus den Duisburger Kliniken aufnehmen und versorgen, die zwar noch einer stationären, aber keiner intensivmedizinischen Pflege und Versorgung bedürfen.
Die Stadt bittet an dieser Stelle nochmals Ärztinnen und Ärzte und Pflegekräfte, die aktuell keine Beschäftigung haben, sich über die Email-Adresse: spontanhelfer@feuerwehr.duisburg.de zu melden. Die Feuerwehr wird jede Meldung aufnehmen und sich mit den Helferinnen und Helfern in Kontakt setzen.

Update Montag, 23. März, 16.17 Uhr:
Aktuell ist in Duisburg die Zahl der Corona Infizierten auf 157 Personen angestiegen, diese befinden sich in häuslicher Quarantäne. Drei Personen sind wieder genesen.
Zudem sind aktuell 481 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne, 10 Personen konnten aus der Quarantäne entlassen werden.Aktuell befinden sich 14 Personen im Krankenhaus.

In den zwei Testzentren sowie bei den mobilen Tests wurden bisher insgesamt 1.043 Corona-Tests durchgeführt (Stand: 23. März, 10 Uhr).
In den zwei medizinischen Sichtungszentren wurden bisher insgesamt 346 Patienten untersucht (Stand: 23. März, 10 Uhr).

Update Montag, 23. März:
Für alle Menschen in Duisburg gilt ab dem 23. März ein Kontaktverbot. Das bedeutet, dass Zusammenkünfte in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen verboten sind. Mehr dazu hier

Update Sonntag, 22. März, 14.58 Uhr:
Aktuell kommt es im medizinischen Sichtungszentrum Süd zu sehr langen Wartezeiten, während im medizinischen Sichtungszentrum Nord das Wartezimmer relativ leer ist. (Stand 13 Uhr warteten im Süden 20 Personen auf eine Behandlung, im Norden lediglich 5). Daher der aktuelle Aufruf der Stadt Duisburg: Den Personen, denen es möglich ist, sollten sich zum medizinischen Sichtungszentrum Nord begeben, um sich dort untersuchen zu lassen.
Stand Sonntag, 12.28 Uhr,  sind in Duisburg 133 Personen mit dem COVID-19-Virus infiziert. Derzeit befinden sich noch sechs Personen im Krankenhaus, zwei sind wieder genesen.

Freitag, 20. März, 19.20 Uhr:
Zur weiteren Entlastung insbesondere der Notaufnahmen nimmt die Stadt Duisburg ein zweites medizinisches Sichtungszentrum im Duisburger Norden in Dienst.

Ziel dieser Maßnahme ist es, die Kapazitäten der Notaufnahmen für Notfälle und Unfälle freizuhalten. Die Stadt bittet alle Duisburgerinnen und Duisburger diese Sichtungszentren zu nutzen. Sie finden die medizinischen Sichtungszentren unter folgenden Anschriften:
=>
Medizinisches Sichtungszentrum Süd – Gesamtschule Süd, Großenbaumer Allee 168-172, 47269 Duisburg
=>Medizinisches Sichtungszentrum Nord – Stadthalle Walsum, Waldstr. 20 (Anfahrt über Beckersloh), 47179 Duisburg
Die medizinischen Sichtungszentren sind täglich in der Zeit von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Patienten, die sich dort vorstellen benötigen ihren Personalausweis und die Versichertenkarte der Krankenkasse.

Update Freitag, 20. März, 10.31 Uhr:
Stadt Duisburg nimmt medizinisches Sichtungszentrum in Dienst

Um die zentralen Notaufnahmen und hausärztlichen Praxen in Duisburg zu entlasten, steht für mobile Patienten ab sofort ein medizinisches Sichtungszentrum bereit. Kranke Menschen, die sich unschlüssig sind, ob sie einen Arzt aufsuchen müssen, stellen sich bitte zunächst im medizinischen Sichtungszentrum vor. Die neue Einrichtung an der Gesamtschule Süd, Großenbaumer Allee 168, kann in der Zeit von 8 bis 20 Uhr besucht werden. Patienten erreichen das Sichtungszentrum durch den Seiteneingang der Gesamtschule. Dabei folgen sie bitte der Beschilderung. Wichtig ist, dass Patienten ihre Versichertenkarte und ihren Personalausweis mitbringen.
Im medizinischen Sichtungszentrum werden Patienten zunächst von einem Arzt untersucht. Stellt dieser dann eine Behandlungsbedürftigkeit fest, so erhalten Patienten eine entsprechende Dokumentation. Mit dieser können sie im Anschluss ihren Hausarzt oder eine Notaufnahme aufsuchen. Sollte der Arzt im Sichtungszentrum bei Patienten die Notwendigkeit einer Testung auf den COVID-19-Virus (Corona) feststellen, so wird dieser Test durch das auf dem Schulgelände befindliche Corona-Testzentrum durchgeführt.
Feuerwehr und Polizei weisen nochmals ausdrücklich darauf hin, dass über die Notrufnummern 112 und 110 keine Informationen zum Corona-Virus zu bekommen sind. Alle sollten den Notruf für Notfälle unbedingt freihalten.

Update Donnerstag, 19. März, 16.20 Uhr:
Aktuell ist in Duisburg die Zahl der Corona Infizierten auf 75 Personen angestiegen, diese befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Zudem sind aktuell 301 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.
Zwei Personen befinden sich im Krankenhaus (eine Person nicht ursächlich wegen Corona).

Update Mittwoch, 18. März, 16.47 Uhr:
Aktuell ist in Duisburg die Zahl der Corona Infizierten auf 58 Personen angestiegen.

Zwei Personen befinden sich im Krankenhaus (eine Person nicht ursächlich wegen Corona). Die Krankheitsverläufe sind nach wie vor weitestgehend unkompliziert.

Update Mittwoch, 18. März, 15.58 Uhr:
Notfallnummer für Bürgerservicestationen
Die Ausbreitung des Corona-Virus erfordert Maßnahmen, die erhebliche Auswirkungen auf das öffentliche Leben haben. Seit heute, 18. März, sind alle Ämter mit Publikumsverkehr zunächst bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Hiervon sind auch die Bürgerservicestationen betroffen.
Um die Erreichbarkeit in dringenden und nicht aufschiebbaren Notfällen zu gewährleisten, ist ab sofort eine zentrale Rufnummer eingerichtet worden. Bürgerinnen und Bürger haben somit die Möglichkeit, sich mit ihrem dringenden Anliegen an die Notfallnummer 0203/283-90000 zu wenden.
Darüber hinaus ist eine Kontaktaufnahme per e-Mail unter buergerservice@stadt-duisburg.de sowie per Postanschrift unter Amt für bezirkliche Angelegenheiten, 47049 Duisburg möglich.
Persönliche Vorsprachen sind zum Schutz und der Gesundheit aller somit nicht mehr möglich.

Update Mittwoch, 18. März, 13.58 Uhr:
Um den betroffenen Personen möglichst unnötige Wege zu ersparen und damit das Verbreitungsrisiko des COVID-19-Virus weiter zu minimieren, richtet die Stadt Duisburg im Duisburger Norden ein weiteres Corona-Testzentrum ein.

Durch das zweite Testzentrum wird das erste Zentrum entlastet. Hierdurch verkürzen sich auch eventuelle Wartezeiten auf ein Minimum. Das Corona-Testzentrum wird täglich von 8 bis 20 Uhr, Personen bei begründetem Verdacht auf eine COVID-19-Infektion testen können.

An dieser Stelle nochmals der Hinweis zum Ablauf der Testung:
• Die betroffenen Personen nehmen telefonisch Kontakt zu ihrem Hausarzt auf. Dieser entscheidet über die Notwendigkeit einer Testung, meldet den Patienten bei Bedarf am Fieberzentrum an und teilt die Adresse mit.
• Zur Abklärung der persönlichen Daten muss die zu testende Person den Personalausweis mitführen.
• Am Testzentrum folgen die zu testenden Personen den Anweisungen des dort eingesetzten Personals.
• Nach erfolgter Testung begeben sich die Patientinnen und Patienten in häusliche Quarantäne bis das Testergebnis vorliegt. Über das Ergebnis werden die getesteten Personen über Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Duisburg informiert.

Personen, die keinen eigenen PKW nutzen oder nicht selbstständig zum Testzentrum fahren können, teilen dies dem Hausarzt mit.
Der Hausarzt gibt diese Information an das Gesundheitsamt weiter, durch welches im Bedarfsfall ein mobiles Team zur Testung entsandt wird.

Update Dienstag, 17. März, 17.28 Uhr:
Vor dem Hintergrund der zwischen Bund und Ländern vereinbarten erweiterten einschränkenden Regelungen zu Corona gilt für die Stadt Duisburg ab morgen eine weitere Verschärfung.

Die Stadt Duisburg verfügt im Rahmen einer weiteren Allgemeinverfügung mit Wirkung ab morgen, dass alle Geschäfte geschlossen bleiben. Dazu gehören auch Frisöre und vergleichbare Dienstleistungen, die einen direkten Kundenkontakt mit sich bringen. Ausgenommen sind lediglich Lebensmittelgeschäfte und Kioske, Drogerien, Bäcker, Metzger, Apotheken, Banken und Tankstellen.
Ebenso werden alle Restaurants geschlossen
. Dabei sind aber die Lieferdienste und die reine Abholung von Speisen ausgenommen, wenn telefonisch bestellt und bei der Auslieferung bzw. Abgabe entsprechend Abstand gehalten wird. Ein Verzehr vor Ort ist nicht erlaubt.
Weiterhin werden alle Spielplätze gesperrt, um sicherzustellen, dass nicht eine Übertragung von Kind zu Kind erfolgt.
Hotels und andere Unterkünfte sollen vorübergehend keine Übernachtungen mehr für Touristen anbieten. Es sind nur noch Übernachtungen zu notwendigen Zwecken erlaubt.
Ebenso werden alle Gottesdienste ausgesetzt, alle Treffen von Vereinen und auch Busreisen sollen nicht mehr durchgeführt werden. Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften werden untersagt.

Update Dienstag, 17. März, 16.14 Uhr:
Da sich das Coronavirus auch in Duisburg immer weiter ausbreitet, werden ab Mittwoch, 18. März, alle städtischen Ämter für den Publikumsverkehr geschlossen. Alle für die Zeit ab dem 18. März gebuchten Termine bei den städtischen Ämtern verfallen. Stattdessen werden für unaufschiebbare Angelegenheiten nur noch telefonische Notfalltermine vergeben.
Die Bürgerservicestationen sind für diese unaufschiebbaren Angelegenheiten unter Tel. 0203/94000 und per Mail (bss@stadt-duisburg.de) erreichbar.
Das Amt für Soziales und Wohnen bittet die Bürgerinnen und Bürger, einzureichende Unterlagen per Post oder per E-Mail zu senden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit des Posteinwurfs in die vorhandenen Briefkästen. Dringende Rückfragen für Notfälle richten Sie bitte an die im Internet hinterlegten Telefonnummern der jeweiligen Fachbereiche.
Bereits vereinbarte Eheschließungen werden durchgeführt.Aufgrund der hohen Infektionsgefahr und der räumlichen Enge werden Eheschließungen ab sofort nur noch mit dem Ehepaar - ohne Trauzeugen - durchgeführt. Die Stadt bittet darum, keine Traugesellschaften zum Standesamt zu laden.
Sterbefälle werden weiterhin bearbeitet. Die Sterbefallbeurkundung wird kurzfristig im Standesamt West zentralisiert und die Bestatter sind entsprechend informiert. Die Abklärung einer ordnungsbehördlichen Bestattung kann nach Terminabsprache erfolgen.
Bis auf weiteres können Anmeldungen bei der Ausländerbehörde nur schriftlich erfolgen. Die notwendigen Unterlagen können übersandt werde, danach erfolgt die Anmeldung und die Rücksendung der eingereichten Unterlagen.
Nur absolute Härtefälle können der Ausländerbehörde per Mail geschildert werden, nach deren Prüfung im Einzelfall eine Terminabsprache erfolgen kann.
Für Notfälle im Bereich der Fahrerlaubnisbehörde (z.B. dringende Verlängerungen für abgelaufene Lkw-Fahrerlaubnisse, Fahrerkarten für Transportfahrer oder auch Fahrerlaubnisse zur Fahrgastbeförderung) können telefonisch Termine über die Rufnummer 283 8441 vereinbart werden. Die Telefonnummer ist von Montag bis Freitag von 8 bis 15.30 Uhr erreichbar.
Notfälle im Bereich der Zulassung sind Fahrzeuge für von gewerblichen Betrieben, die für den Erhalt der öffentlichen Ordnung und das Gemeinwesen notwendig sind.

Update Dienstag, 17. März, 13.35 Uhr:
Aktuell ist in Duisburg die Zahl der Corona Infizierten auf 46 Personen angestiegen.
Zwei Personen befinden sich im Krankenhaus (eine Person nicht ursächlich wegen Corona). Die Krankheitsverläufe sind nach wie vor weitestgehend unkompliziert.

Update Dienstag, 17. März, 7.36 Uhr:
Der Krisenstab der Stadt Duisburg hat zur Entlastung der Krankenhäuser und Arztpraxen die Einrichtung eines „Corona-Testzentrum“ zur mobilen Testung beschlossen.
Bereits gestern wurde diese mobile Teststation durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Feuerwehr und der Duisburger Hilfsorganisationen errichtet. Das Fieberzentrum wird täglich von 8 bis 20 Uhr bereit sein, um Personen bei begründetem Verdacht auf eine COVID-19-Infektion zu testen.
Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, müssen potentiell infizierte Personen zunächst telefonisch Kontakt zu ihrem Hausarzt oder, außerhalb der Sprechzeiten, mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Rufnummer 116 117 aufnehmen. Wichtig: nur der Arzt entscheidet, ob eine Testung erforderlich ist.
Ist dies der Fall, nimmt der Arzt die Daten des Patienten auf und übermittelt diese an das Testzentrum. Weiter teilt der Arzt dem Patienten mit, wo sich das mobile Testzentrum befindet. Dort müssen sie sich zwingend mit einem Personalausweis ausweisen. Getestet wird sitzend im PKW - der Patient muss und darf nicht aussteigen. Diese Vorgehensweise ist wichtig, um einer eventuellen Verbreitung des Virus vorzubeugen.
Nach erfolgter Testung begeben sich die Patienten in häusliche Quarantäne, bis das Testergebnis vorliegt. Über das Ergebnis werden die getesteten Personen über die Mitarbeiter der Stadt Duisburg informiert.
Achtung: Über die Notrufnummern 112 und 110 gibt es keine Informationen zum Corona-Virus oder zur Testung. Bitte wählen Sie die Notrufnummern nur im Notfall. Für allgemeine Fragen steht das städtische Servicecenter Call Duisburg unter Tel. 0203/940049 zur Verfügung.

Update Montag, 16. März, 15 Uhr:
Die Zahl der Corona-Infizierten in Duisburg ist auf 30 gestiegen.
Die Stadt bittet um Beachtung: "Jeder kann mithelfen, die Verbreitung zu verlangsamen. Schützen Sie sich und andere, indem Sie die bekannten Hygienehinweise anwenden." 

Update Sonntag 15. März, 9 Uhr: 
Per Allgemeinverfügung untersagt die Stadt Duisburg ab einschließlich Sonntag, 15. März, bis einschließlich 19. April jegliche Veranstaltung im Duisburger Stadtgebiet.
Das Verbot gilt auch für Gottesdienste und sonstige Veranstaltungen von Religionsgemeinschaften. Ausgenommen von diesem Verbot sind nur solche Veranstaltungen, die aus Gründen überwiegenden öffentlichen Interessen notwendig sind, insbesondere solche, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfürsorge und -vorsorge zu dienen bestimmt sind. Dazu gehören beispielsweise Wochenmärkte, die der Nahversorgung der Bevölkerung dienen.
Ebenfalls bis einschließlich 19. April 2020 sind musikalische und sonstige unterhaltende Darbietungen jeder Art in Gaststätten und in Nebenräumen mit Schankbetrieb (insbesondere Diskotheken, Clubs und Bars) sowie alle anderen der Unterhaltung dienenden öffentlichen Veranstaltungen einschließlich Tanz untersagt. Von dem Verbot umfasst sind auch Theater- und musikalische Aufführungen, Filmvorführungen und Vorträge jeglicher Art, der Betrieb von Spielhallen und ähnlichen Unternehmen sowie die gewerbliche Annahme von Wetten. Untersagt ist auch der Bordellbetrieb und der Besuch von Sportkursen, Fitnessstudios und ähnlichen Sporteinrichtungen.
Der Besuch von Restaurants und Gaststätten, die mit einem Essensangebot der Versorgung dienen, bleibt möglich. Von der Schließung sind neben den Bürgerhäusern auch alle Jugendzentren und Jugendeinrichtungen betroffen.

Am Sonntag zählt die Stadt 24 Coronavirus-Infektionen.

Update Freitag, 13. März, 19 Uhr:
Auch in der Stadt Duisburg schließen ab Montag Kitas und Schulen. Mehr Infos hier

Update Freitag, 13. März, 10.25 Uhr:
Stadt Duisburg erlässt neue Regelungen. 
Die Stadt Duisburg wird dem Appell der Bundeskanzlerin Angela Merkel folgen und alle eigenen Veranstaltungen - unabhängig von der Besucherzahl - absagen. Diese Maßnahme ist wichtig, um die Ausbreitung des Corona Virus zu verlangsamen. Vor diesem Hintergrund werden auch Fremdveranstaltungen oberhalb von 200 Besuchern untersagt.
Oberbürgermeister Sören Link appelliert eindringlich an die Landesregierung, den Kommunen eindeutige rechtliche Vorgaben zu machen. Dies gilt insbesondere für die Kinderbetreuunggsangebote und Schulen. „Mich erreichen zahlreiche Fragen von besorgten Eltern. Den Menschen fehlen klare Entscheidungen. Nur, wenn wir diese haben, können wir alle damit beginnen, den Alltag neu zu organisieren“, so Link.
Laut Stadt gibt es derzeit neun infizierte Personen, 36 Duisburger befinden sich in Quarantäne.

Update Mittwoch, 11. März, 17.21 Uhr: 
Entwarnung für Kindertageseinrichtung In den Haesen. 
Wegen des Verdachts auf eine Corona-Infektion bei einer Erzieherin der städtischen Kindertageseinrichtung In den Haesen musste die Einrichtung am 11. März vorsorglich geschlossen werden.Der Verdacht hat sich nicht bestätigt . Er konnte durch einen Test ausgeräumt werden. Die Kindertageseinrichtung nimmt daher ab morgen, 12. März, ihren Betrieb wieder auf.

Update Mittwoch, 11. März, 15.55 Uhr:
Die Geschäftsstelle Rheinhausen der Sparkasse Duisburg ist seit heute Morgen bis auf Weiteres geschlossen.
Die Sparkasse Duisburg teilt auf ihrer Facebook-Seite mit: "Eine Kollegin zeigte nach der Rückkehr aus dem Urlaub in Österreich Symptome einer Infektion und wurde umgehend in 'häusliche Quarantäne' geschickt. Inzwischen hat ein Test leider die Infizierung mit dem Corona-Virus bestätigt. Wir wünschen der betroffenen Kollegin gute Besserung.Unser Vorstand hat daraufhin beschlossen, die Geschäftsstelle sofort zu schließen und die Kolleginnen und Kollegen ebenfalls in 'häusliche Quarantäne' zu schicken. Bitte nutzen Sie die umliegenden Geschäftsstellen auf der Trompeter Straße in Bergheim, auf der Kaiserstraße in Friemersheim, am Hochemmericher Markt oder die digitalen Angebote in Ihrem Online-Banking unserer Internet-Filiale unter www.sparkasse-duisburg.de und in der Sparkassen-App."

Update Mittwoch, 11. März, 12.07 Uhr:
Die Zahl der Infizierten ist, nach den drei bereits bekannten Fällen, nun auf sieben Personen angestiegen.

Nachdem das Land NRW einen Erlass bezüglich des Umgangs mit Großveranstaltungen herausgegeben hat, hat sich die Stadt Duisburg heute dazu entschlossen, den Krisenstab einzuberufen.  Alle Veranstaltungen mit einer Besucherzahl von über 1.000 Personen werden gemäß dem Erlass des Landes NRW auf Basis einer Allgemeinverfügung abgesagt. Diese gilt bis auf weiteres.
Für Veranstaltungen mit Besucherzahlen unter 1.000 erarbeitet die Stadt Duisburg derzeit eine Matrix zur Gefährdungsanalyse, nach welcher Risikobewertungen vorgenommen werden können, um einzelne Veranstaltungen schneller bewerten zu können.

Update Dienstag, 10. März, 18 Uhr: 
Kindertageseinrichtung In den Haesen muss morgen, 11. März, vorsorglich schließen.

Eine Mitarbeiterin der Einrichtung hatte einen Erstkontakt mit einer positiv getesteten Person. Das Gesundheitsamt klärt zurzeit den Sachverhalt.
Die Kindertageseinrichtung In den Haesen muss deswegen morgen vorsorglich schließen. Die Stadt Duisburg betont, dass dies ist eine rein prophylaktische Maßnahme ist. Es gibt derzeit noch keinen bestätigten Verdachtsfall in der Kindertageseinrichtung.

Update Dienstag, 10. März, 13.48 Uhr:
Mobile Teams der Feuerwehr zur Probenentnahme stehen bereit .
Test nur auf Anforderung der Gesundheitsamtes in einem konkreten Verdachtsfall.  
Die Stadt Duisburg hat zur Abklärung von Verdachtsfällen auf eine Infektion mit dem Covid-19 Virus im häuslichen Bereich nun ein Konzept mit mobilen Einsatzteams installiert und sich damit gegen sogenannte Diagnosezentren entschieden. Speziell ausgestattete Mitarbeiter der Feuerwehr Duisburg entnehmen direkt vor Ort die Probe und bringen diese anschließend zum Labor.
Hierzu wurde eine Fahrbereitschaft mit Rettungswagen (RTW) eingerichtet, welche die Proben nehmen. Jeder RTW der Feuerwehr Duisburg und der mitwirkenden Hilfsorganisationen wurde mit Proben-Sets und entsprechender Schutzausrüstung ausgestattet.

Wichtig: Den Auftrag zur Entnahme einer Probe löst ausschließlich das städtische Gesundheitsamt aus, wenn es einen konkreten Verdachtsfall gibt. Das heißt, besorgte Bürger können einen solchen Test nicht einfach "bestellen"! Fragen können gerne an Call Duisburg unter der Sondernummer 0203 / 940049 gerichtet werden.

Die Probe wird selbstverständlich unter Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsvorschriften genommen. Dabei erfolgt ein Abstrich im Mund-/Rachenraum. Der Fahrdienst bringt die Probe dann zum Labor.

Update Montag, 9. März:
Die Stadt Duisburg hat eine Sonderrufnummer für Fragen zum Coronavirus eingerichtet. Allgemeine Fragen rund um das Thema werden unter Tel. 0203/940049 beantwortet.
Die Servicenummer ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr erreichbar.
Sofern eine gesundheitliche Einschätzung zu einer akuten persönlichen Erkrankung erfolgen soll, sollte der Hausarzt angerufen werden. Außerdem steht die Arztrufzentrale unter Tel. 116 117 zur Verfügung.

Update Freitag, 6. März, 14.30 Uhr:
Entwarnung für Hermann-Grothe-Schule.  
Wegen eines Verdachtsfalls im Umfeld der Hermann-Grothe-Schule-musste die Schule und eine Kita gestern geschlossen werden. Nach den aktuellen Ergebnissen des durchgeführten Test und den Ermittlungen des Gesundheitsamtes konnte der Verdacht ausgeräumt werden. Somit können Schule und Kita ihren Betrieb am Montag wieder aufnehmen.

Update Donnerstag, 5. März, 16.30 Uhr:
Entwarnung: Schüler einer Klasse der James-Rizzi-Schule in Meiderich dürfen am Montag wieder zur Schule.
Eine Klasse der James-Rizzi-Schule in Meiderich ist am Dienstag vorsorglich (siehe Update weiter unten) unter häusliche Quarantäne gestellt worden. Der Unterricht dieser Klasse kann am Montag wieder aufgenommen werden. Die anderen Klassen sind normal unterrichtet worden.

Update Donnerstag, 5. März, 9.10 Uhr:
Vorbeugende Schließung der Gemeinschaftsgrundschule Hermann-Grothe-Straße:
Da im Umfeld der Gemeinschaftsgrundschule Hermann-Grothe-Straße in Bissingheim derzeit abgeklärt wird, ob und in welchem Umfang eine Schülerin Kontakt zu einer infizierten Person gehabt hat, hat die Stadt Duisburg beschlossen, die Schule vorsorglich für zwei Tage (bis Freitag, 6. März) zu schließen, um durch das Gesundheitsamt den Sachverhalt abzuklären. Mehr Information hier.

Update Mittwoch, 4. März, 17.40 Uhr:
Aktuell gibt es einen bestätigten Fall einer Infektion mit dem Coronavirus.
Betroffen ist eine Frau, die sich in Düsseldorf bei einem Seminar angesteckt hat. An dem Seminar hat auch eine Person aus Heinsberg teilgenommen.  Die Frau hat lediglich leichte Krankheitssymptome, ihr gesundheitlicher Zustand ist stabil. Der Lebenspartner der Frau wurde negativ getestet. Es wurde häusliche Quarantäne angeordnet. Die Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt.

Update Dienstag, 3. März, 16 Uhr:
Schüler einer Klasse der James-Rizzi-Schule in Meiderich müssen sicherheitshalber bis Ende der Woche zu Hause bleiben.
Sie waren zuvor gemeinsam mit einer Schulkasse aus Berlin in Italien untergebracht und kehrten am 22. Februar von ihrer Klassenfahrt zurück. Ein Lehrer der Berliner Klasse wurde nun positiv getestet. Da die 14-Tage-Frist noch nicht abgelaufen ist, sollen die Kinder nun vorsichtshalber bis Ende der Woche nicht zur Schule gehen. Betroffen sind 14 Schüler im Alter zwischen 12 und 16 Jahren und vier Betreuer. Das Gesundheitsamt nimmt aktuell Kontakt zu den betroffenen Eltern auf, um das weitere Prozedere abzustimmen.

Update Sonntag, 1. März, 14.30 Uhr:
Das gestern noch ausstehende Testergebniss in einem Fall war negativ. Somit gab es in Duisburg bisher 9 begründete Verdachtsfälle, von denen 7 negativ, 2 positiv getestet wurden.
Die beiden gestern positiv getesteten Frauen sind mittlerweile in häuslicher Quarantäne am Heimatort einer der Betroffenen, also nicht mehr in Duisburg. Neue begründete Verdachtsfälle liegen aktuell nicht vor.
Noch ein Hinweis der Stadt Duisburg:
Sollte jemand entsprechende Symptome haben und aus einem besonders betroffenen Gebiet kommen oder Kontakt zu einem bereits Infizierten gehabt haben, sollte er sich zuerst umgehend telefonisch an den jeweiligen Hausarzt oder die Arztrufzentrale unter 116117 wenden.

Update Samstag, 29. Februar, 20.30 Uhr:

Mittlerweile liegen drei weitere Testergebnisse vor. Zwei Frauen (Mitte 20), die nur geringe Symptome zeigen und in häuslicher Quarantäne sind, wurden positiv getestet. Beide hatten bei einer Karnevalsfeier in Geilenkirchen direkten Kontakt zu einem Infizierten. Eine der beiden wohnt in Geilenkirchen und ist zur Zeit zu Besuch in Duisburg, die andere Frau wohnt in Duisburg. Beide arbeiten in Viersen. Das Gesundheitsamt ermittelt nun die entsprechenden Kontaktpersonen, die Gesundheitsämter in Geilenkirchen und Viersen sind informiert. Nach jetzigem Stand sind lediglich vier potentielle Kontaktpersonen in Duisburg betroffen.

Ein weiteres Testergebnis ist negativ, ein Ergebnis steht noch aus. Bereits am frühen Abend war ein Verdachtsfall negativ getestet.

Update Samstag, 29. Februar, 18.45 Uhr:
Im Laufe des Tages ist ein weiterer begründeter Verdachtsfall hinzugekommen, der ebenfalls im Bethesda-Krankenhaus betreut wird. Ein Patient, der sich bereits im Bethesda befindet, wurde mittlerweile negativ getestet. Die übrigen vier Testergebnisse stehen noch aus.

Update Samstag, 29. Februar:
In Duisburg gibt es vier neue begründete Verdachtsfälle. Drei Personen sind in häuslicher Quarantäne, ein Patient wird im Bethesda-Krankenhaus behandelt. Drei Betroffene haben sich in einem der besonders betroffenen Gebiete in Italien aufgehalten, einer hatte Kontakt zu einem Infizierten im Zusammenhang mit den Fällen in Heinsberg. Mit den Testergebnissen wird im Laufe des späten Nachmittags gerechnet.

Update Freitag, 28. Februar, 15 Uhr:
Alle bisherigen vier Verdachtsfälle wurden negativ getestet, es hat sich also kein Verdachtsfall bestätigt. Neue Verdachtsfälle gibt es aktuell nicht.

Update Freitag, 28. Februar, 10 Uhr: 
Die beiden Verdachtsfälle von Donnerstag haben sich erst einmal nicht bestätigt, die Testergebnis waren negativ. Sicherheitshalber wird ein zweiter Test durchgeführt. Bis das Ergebnis vorliegt, befindet sich das Paar in häuslicher Quarantäne.
Es gibt darüber hinaus zwei neue Verdachtsfälle. Es handelt sich um ein italienisches Paar, das zu Gast in Duisburg ist.

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Am Donnerstagvormittag wurden die ersten beiden Verdachtsfälle ins Klinikum Niederrhein, Standort evangelisches Klinikum Duisburg-Nord, eingeliefert. Es handelt es sich um ein Ehepaar, das zuvor in Italien war. Einer der beiden zeigt leichte Symptome, sicherheitshalber wurden beide Patienten isoliert. Mit dem Testergebnis wird spätestens morgen früh gerechnet.

Sollte sich der Verdacht bestätigen, ermittelt das Gesundheitsamt der Stadt Duisburg weitere enge Kontaktpersonen und überwacht sie über 14 Tage auf Krankheitszeichen hin.

Das Robert-Koch-Institut und das Landeszentrum Gesundheit NRW rechnen mit weiteren Fällen in Deutschland. Vor dem Hintergrund der auch in Duisburg anlaufenden Grippewelle empfiehlt das Gesundheitsamt, sich generell an grundlegende Hygieneregeln zu halten, um eine Verbreitung von Grippe- oder möglicherweise eingeschleppten Coronaviren zu vermeiden.

Hygieneregeln beachten
Dazu gehört beispielsweise:
=> Husten und Niesen in den Ärmel
=> Waschen der Hände vor Kontakt der Hände zu Mund und Augen
=> Waschen der Hände vor dem Essen und Trinken
=> Vermeiden von Händeschütteln und Umarmungen
=> Taschentücher nur einmal benutzen und benutzte Tücher möglichst schnell in einem Mülleimer mit Deckel entsorgen

Weitere Informationen zum Infektionsschutz gibt es auf der Homepage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung .

Das Gesundheitsamt ist auf einen möglichen Verdachtsfall vorbereitet und stellt die Einhaltung der Vorgaben des Robert Koch Institutes (RKI) sicher. Danach müssen möglicherweise eingeschleppte Erkrankungen nach Deutschland frühzeitig dem Gesundheitsamt gemeldet werden, um weitere Ansteckungen einzudämmen.

Ständige Aktualisierung
Aktuell gelten als Krankheitsverdächtige vor allem die Menschen, die bis 14 Tage nach einem Kontakt zu einem Coronavirus-Erkrankten oder nach einem Aufenthalt in Risikogebieten Allgemeinsymptome entwickeln. Welche Bereiche als Risikogebiet gelten, wird täglich vom RKI aktuell bewertet und auf der Homepage des RKI bekannt gegeben. Ebenso wird die Falldefinition ständig durch die Weltgesundheitsorganisation und das Robert-Koch-Institut aktualisiert.

Bei einem begründeten Verdachtsfall werden die Betroffenen in einer Klinik abgesondert und auf das Virus untersucht. Würde sich der Verdacht bestätigen, ermittelt das Gesundheitsamt der Stadt Duisburg weitere enge Kontaktpersonen und überwacht sie über 14 Tage auf Krankheitszeichen hin. Gegebenenfalls müssen die Betroffen während dieser Zeit zu Hause isoliert werden. 

Informationen des Robert-Koch-Institutes zum Coronavirus findet man hier.

Das Gesundheitsamt steht im ständigen Austausch mit den Ärzten und Kliniken der Stadt, gemeinsam wird die Entwicklung der Lage beobachtet und bei Bedarf entsprechende Maßnahmen eingeleitet.

Weitere Infos auf der Homepage der Stadt Duisburg

Allgemeine Informationen gibt es außerdem auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums sowie über das Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: Montag bis Donnerstag: 8 bis 18 Uhr und Freitag: 8 bis 12 Uhr unter Tel. 030 / 346465100.

Autor:

Lokalkompass Duisburg aus Duisburg

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