Name für kleines Koala-Mädchen
Der Name ‚Godarra‘ stammt aus der Sprache der australischen Ureinwohner.

Zahlreiche Koalafreunde stimmten im Online-Voting ab, nun steht der Name des kleinen Beuteltieres fest. Der Name ‚Godarra‘ stammt aus der Sprache der australischen Ureinwohner.
  • Zahlreiche Koalafreunde stimmten im Online-Voting ab, nun steht der Name des kleinen Beuteltieres fest. Der Name ‚Godarra‘ stammt aus der Sprache der australischen Ureinwohner.
  • Foto: Zoo Duisburg / I. Sickmann
  • hochgeladen von Marcel Faßbender

Zwölf Monate ist das kleine Koala-Mädchen mittlerweile alt, turnt durchs Geäst und knabbert saftigen Eukalyptus. Was noch fehlte, war ein Name. Über diesen stimmten weit über 1.500 Koalafreunde beim Internet-Voting ab. Das Ergebnis der Abstimmung war eindeutig, der Name Godarra machte mit 920 Stimme das Rennen.

Im Online-Voting standen die Namen ‚Godarra‘, ‚Gurri‘ und ‚Gawarri‘ zur Auswahl. Sie alle haben ihren Ursprung in der Sprache der Aborigines. Revierleiter Mario Chindemi erklärt den Hintergrund: „Alle in Duisburg geborenen Koalas bekommen einen Namen, der sich aus der Sprache der australischen Ureinwohner ableitet. Das ist eine wohl gepflegte Tradition bei uns im Koalahaus“. Vor der Abstimmung der Zoobesucher wälzten die Tierpfleger ein australisches Kinderbuch. „Das liefert uns Inspirationen für die Namen der kleinen Koalakinder“, so Chindemi. So war es auch bei der nun getauften Godarra, deren Namen übersetzt so viel wie die Zahl „Zwei“ bedeutet. „Das passt natürlich ganz wunderbar, denn Godarra ist das zweite Jungtier ihrer Mutter Gooni“, verrät der Revierleiter.
Mit der Entwicklung der kleinen Godarra ist das Pfleger-Team sehr zufrieden. Seit einigen Wochen steht für das graue Beuteltier statt Milch frischer Eukalyptus auf dem Speiseplan. „Rund zehn Prozent des eigenen Körpergewichtes frisst ein Koala täglich. Godarra knabbert mit ihren rund drei Kilo Körpergewicht daher derzeit etwa 300 Gramm saftige Eukalyptusblätter pro Tag“, so Chindemi. Deutlich größere Mengen futtern hingegen die erwachsenen Kletterbeutler. Irwin, das große Zuchtmännchen des Zoos, bringt rund zehn Kilogramm auf die Waage – und vertilgt somit jeden Tag etwa ein Kilogramm Eukalyptusblätter. Nicht viel, wie man auf den ersten Blick meint, aber Koalas sind wahre Gourmets. Nur die frischen, jungen, zarten Blatttriebe werden gefressen. Für seine flauschigen Feinschmecker benötigt der Zoo daher jährlich rund zehn Tonnen frischen Eukalyptus.
Seit 1994 beheimatet der Zoo Duisburg die grauen Beuteltiere aus Down Under. Europaweit gilt der Zoo heute als Zucht- und Kompetenzzentrum, zog bereits weit über 30 Koalas erfolgreich auf und führt das Europäische Erhaltungszuchtprogramm für die bedrohte Art.

Autor:

Lokalkompass Duisburg aus Duisburg

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