Randale am Duisburger Hauptbahnhof
Ausschreitungen überschatten Uerdinger Sieg gegen Hansa Rostock

Seit dieser Saison trägt der KFC Uerdingen seine Heimspiele in der Duisburger Schauinsland-Reisen-Arena aus, da die heimische Grotenburg nicht den Anforderungen für die 3. Liga entspricht.
  • Seit dieser Saison trägt der KFC Uerdingen seine Heimspiele in der Duisburger Schauinsland-Reisen-Arena aus, da die heimische Grotenburg nicht den Anforderungen für die 3. Liga entspricht.
  • Foto: Hannes Kirchner
  • hochgeladen von Christian Schaffeld

Am Samstag, 8. Dezember, kam es etwa eine Stunde vor Spielbeginn der Drittligapartie zwischen dem KFC Uerdingen und Hansa Rostock (Endstand 2:1) zu einer Auseinandersetzung zwischen etwa 80 Rostocker und 80 Krefelder Fans. Das gab die Duisburger Polizei in einer Pressemitteilung bekannt.

Zwei Busse mit Rostockern waren offenbar falsch abgebogen und im Eingangsbereich der Heimfans gelandet. Die Polizei beendete die Auseinandersetzung und brachte die Busse zum Gästeeingang der Schauinsland-Reisen-Arena in Duisburg. Es gab mehrere Leichtverletzte, darunter zwei Polizisten. Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen schweren Landfriedensbruchs sollten die Personalien der Beteiligten an der Schlägerei festgestellt werden.

60 Rostocker mussten mit zum Polizeipräsidium

Die etwa 60 Fahrgäste eines Busses waren damit nicht einverstanden. Sie mussten mit zum Polizeipräsidium, um dort die Identitäten festzustellen. Das nahmen etwa 300 Rostocker zum Anlass, die Schauinsland-Reisen-Arena wieder zu verlassen. Vorher zündeten sie allerdings im Gästeblock noch die Mülleimer in zwei Toiletten an. Im Krefelder Block kam es in der zweiten Halbzeit mehrfach zum Abbrennen von Pyrotechnik. Hier leitete die Polizei ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ein.

Schwere Ausschreitungen am Duisburger Hauptbahnhof

Bei der Abreise kam es im Duisburger Hauptbahnhof zu Auseinandersetzungen zwischen Krefeldern und Rostockern. Dabei gab es einen Schwerverletzten. Die Duisburger Polizei entsandte eine Hundertschaft zur Unterstützung der Bundespolizei. Der Zugverkehr im Duisburger Hauptbahnhof wurde zwischenzeitlich sogar eingestellt. Am Ende des Einsatzes hatte die Duisburger Polizei die Personalien aller Beteiligten festgestellt.

Autor:

Christian Schaffeld aus Oberhausen

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