Zebras müssen nach dem Achtelfinal-Aus wieder angreifen, der Gegner ist angeschlagen
Auswärts nach Fürth

Cauly Souza (mitte) und seine Teamkollegen wollen am Samstag mit einem Erfolgserlebnis wieder nach Hause fahren.
  • Cauly Souza (mitte) und seine Teamkollegen wollen am Samstag mit einem Erfolgserlebnis wieder nach Hause fahren.
  • Foto: Pascal Faßbender
  • hochgeladen von Marcel Faßbender

Zebras müssen nach dem Achtelfinal-Aus wieder angreifen, der Gegner ist angeschlagen Alles lamentieren hilft nichts. Der MSV Duisburg musste nach einer bitteren 1:3-Heimniederlage die Segel im Pokalwettbewerb streichen. Ausgerechnet gegen den Ligakonkurrenten SC Paderborn. Am Samstag, 9. Februar, um 13 Uhr, geht es bei der Spielvereinigung Greuther Fürth um die nächsten Ligapunkte.

Eine erste Halbzeit, mit zwei Aluminiumtreffern und die Führung durch Cauly Souza zu Beginn der zweiten Hälfte reichte am Ende für einen Pokal-Erfolg nicht aus. Paderborn drehte nach dem Rückstand auf, und konnte das Spiel mit drei Toren zum 3:1 drehen. Das Pokalviertelfinale und das dringend benötigte Geld ist futsch, jetzt liegt der Fokus auf der Liga. Was anderes bleibt den Zebras auch nicht über, hier muss im Kampf gegen den Abstieg dringend weiter gepunktet werden. Ein erster wichtiger Schritt war der 3:2-Heimsieg gegen Darmstadt am vergangenen Freitag.
Die Gastgeber haben am Montag ihren bisherigen Trainer Damir Buric entlassen, Stefan Leitl wurde daraufhin als neuer Mann vorgestellt. Die Fürther reagierten damit auf eine lang anhaltende Negativserie. Fünf von sechs Spielen haben die Franken verloren, seit sechs Partien kein Tor mehr geschossen. Ein Trainerwechsel könnte bei der Spielvereinigung für neuen Auftrieb sorgen, auf der anderen Seite ist die Mannschaft aufgrund der letzten Resultate ziemlich angeschlagen. Sowohl der MSV, als auch die Fürther mussten sich innerhalb von einer Woche dem SC Paderborn geschlagen geben. Für die Spielvereinigung gab es aber eine deutliche 0:6-Packung. Mit vielen Gegentoren kennt sich das Team von Trainer Thorsten Lieberknecht allerdings auch aus. In den letzten drei Spielen gab es sieben Gegentore, für ein Team, was sich im akuten Abstiegskampf befindet, sind das natürlich viel zu viele. Die Offensive hingegen ist durch Neuzugang Havard Nielsen wieder präsenter geworden. Er ist ständig in Bewegung und hilft auch mal in der Defensive aus. Angesprochen auf die Defensivschwäche antwortete Lieberknecht: „Wir werden weiter an uns arbeiten." Nach der Pokalniederlage gab sich der Cheftrainer unbeirrt optimistisch: „Wir sind auf dem richtigen Weg." Personell sind bis auf die Langzeitverletzten alle Spieler fit. Zuletzt hatte Lieberknecht immer wieder seine Aufstellung geändert und auch das System verändert, teilweise sogar Umstellungen während des Spiels vorgenommen. Gegen Darmstadt und Paderborn stimmte die Leistung bis zur 60. Minute, danach häuften sich die Probleme. Jetzt muss die Stabilität über die volle Spielzeit gefunden werden. 500 MSV-Fans werden ihr Team am Samstag in Fürth unterstützen.

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