Beide Rollhockey Mannschaften der RESG Walsum scheiterten an der IGR Remscheid
Die Finalträume sind geplatzt

Silvia Romero probierte alles, um die starke Remscheider Defensive zu knacken. Am Ende reichte es aber nicht, um ins Finale zu kommen.
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  • Silvia Romero probierte alles, um die starke Remscheider Defensive zu knacken. Am Ende reichte es aber nicht, um ins Finale zu kommen.
  • Foto: Georg Feldhoff
  • hochgeladen von Marcel Faßbender

Die Saison ist nach der Pokalniederlage für die Damen vorbei. Sie können am Ende, trotz des Ergebnisses, hochzufrieden mit ihrer Premierensaison sein. Die Männer unterlagen in Remscheid mit 7:2, haben am kommenden Samstag aber in den Play-offs die Chance auf eine Revanche.

Das Pokalhalbfinale zu erreichen war für das Team von Silvia Romero schon ein großer Erfolg, der Sprung ins Finale wurde aber verpasst. Die Remscheider ließen nichts anbrennen und zogen ihr Spiel souverän durch. Durch Einsatz und Kampf versuchten die Roten Teufel die Abwehrreihen zu knacken, scheiterten aber immer wieder an der ausgezeichneten Carolin Reinert im Remscheider Tor oder vom Penalty Punkt. Annika Zech stellte mit einem Dreierpack früh die Weichen auf Sieg, Romero gelang der zwischenzeitliche Ausgleich zum 1:1. Mit diesem 1:3 Rückstand ging es die Pause, die Fans der RESG hofften auf eine stärkere zweite Halbzeit. Ein Doppelschlag von Sophia Giersch und Anna Behrendt in der 30. Minute sorgten für das 1:5. Romero konnte in der 35. Minute nochmal verkürzen. Eine Minute später traf Giersch erneut zum 2:6, den Schlusspunkt setzte Lisa Dobbratz in der 47. Minute zum 3:6. Im Finale treffen die Remscheider auf die ERG Iserlohn, die sich im zweiten Halbfinale gegen die Bisons aus Calenberg mit 8:3 durchsetzen konnten. Nach dem Spiel herrschte bei den Damen Aufbruchstimmung, es konnte ein Haken hinter eine erfolgreiche Saison gesetzt werden. Spielertrainerin Romero zog eine positive Bilanz: „Wir haben in allen Spielen das Beste aus uns raus geholt und darauf können wir stolz sein. Wir haben ein junges und hungriges Team und wollen in der nächsten Saison vieles besser machen. Wir freuen uns auf die neue Spielzeit.“ Am Kader wird schon fleißig gebastelt, einige Spielerinnen von anderen Vereinen möchten sich der RESG gerne anschließen. Die Mannschaft hat Lust auf mehr gemacht und die Fans der RESG können auf die neue Saison gespannt sein.
Nach dem Spiel ging es für die Damenmannschaft, zusammen mit den Fans geschlossen in den Fanbus, um die Männer in Remscheid bei ihrem Halbfinale zu unterstützen. Die Vorzeichen waren aber schon vor dem Anpfiff sehr schlecht. Eine Viruswelle legte quasi das komplette Team lahm, Trainer Nusch hatte beim Abschlusstraining nur vier einsatzbereite Feldspieler. Xavier Berruezo hat sich durch das Spiel gequält und Christopher Berg hatte am morgen noch Fieber. Die Remscheider nutzen diesen Umstand konsequent aus und ließen nie einen Zweifel daran aufkommen, dass sie ins Finale kommen wollen. Nach dem Spiel trafen sich die Fans der RESG und Teile der Mannschaft noch auf dem Parkplatz der Halle Beckersloh und diskutierten über das Spiel. Für die Unterstützung wurde sich herzlichst bedankt, gleichzeitig entschuldigten sich Sebastian Haas, Miguel Vila und Xavier Berruezo für die schlechte Leistung auf dem Parkett. Keeper Wahlen und Spieler Vila waren sich nach dem Spiel einig: „Wir haben das ganze Spiel über nicht auf dem Platz gestanden.“ Das Resultat war eine 3:0 Führung nach elf Minuten für die IGR durch Daniel Strieder (2., 11.) und Alexander Ober (4.). Die RESG wehrte sich nach Kräften, konnte den Gastgebern aber nichts entgegen setzen. Yannik Lukassen traf in der 23. Minute zur 4:0 Halbzeitführung. Der Schock bei allen Beteiligten war groß, die Hoffnung auf Besserung gering. Alexander Ober traf zum 5:0 in der 31. Minute. Den Anschlusstreffer für den Rekordmeister erzielte Xavier Berruezo in der 42. Spielminute. Yannik Lukassen (46.) und Alexander (49.) erzielten die Treffer sechs und sieben für die Bergischen, Sebastian Haas steuerte noch einen Treffer zum 6:2 dabei. Die Remscheider durften den Finaleinzug in der eigenen Halle bejubeln, die RESG musste sich nach dem Spiel die Wunden lecken. Torwart Tobias Wahlen fasste das Spiel so zusammen: „Wir haben uns viel vorgenommen aber Remscheid war in allen Belangen besser. Körperliche Präsens, Lautstärke, Kampfstärke, Ballsicherheit und Kommunikation. In allen diesen wichtigen Punkten waren wir unterlegen. Es hätte alles passen müssen, um diese starke Remscheider Truppe zu schlagen.“ Es hat leider nicht gepasst, jetzt muss das Spiel analysiert werden, Trainer Christopher Nusch hofft darauf, dass sich seine erkrankten Spieler kurieren können, damit sie am Samstag, 6. April zum Play-offs Start wieder fit sind. Torwart Wahlen konnte am Ende vor dem Gegner nur den Hut ziehen: „Remscheid war auf allen Positionen, vom Torhüter bis hin zum vordersten Stürmer, klar die bessere Mannschaft und geht verdient ins Finale.“ Im Finale kommt es dann zum Derby zwischen der IGR Remscheid und dem RSC Cronenberg, die Cronenberger konnten sich, trotz eines 4:1 Rückstandes zur Halbzeit, noch mit 4:6 durchsetzen. Der Tenor war nach der Pleite bei den Spielern deutlich: „Die Saison ist noch nicht vorbei.“ Am kommenden Wochenende starten die Spiele um die deutsche Rollhockey-Meisterschaft. Die RESG will nochmal angreifen, um die Hürde Remscheid zu nehmen. Der Optimismus und die Kampfbereitschaft sind noch da, diese Attribute müssen jetzt in den kommenden Spielen gezeigt werden. Statt Worte müssen jetzt Taten folgen, da sind sich bei der RESG alle einig.

Autor:

Marcel Faßbender aus Duisburg

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