Der MSV Duisburg sucht die Mischung zwischen Erfahrung und Talenten, Fabian Schnellhardt wechselt zu Darmstadt 98
Die Zebras stellen sich neu auf

Der ehemalige Kapitän Kevin Wolze bleibt der zweiten Bundesliga erhalten. Er wechselt zum Aufsteiger VfL Osnabrück und wird dort auf Torejagd gehen.
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  • Der ehemalige Kapitän Kevin Wolze bleibt der zweiten Bundesliga erhalten. Er wechselt zum Aufsteiger VfL Osnabrück und wird dort auf Torejagd gehen.
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Am vergangenen Donnerstag versammelte Trainer Torsten Lieberknecht das erste Mal seinen Kader an der Westender Straße in Meiderich. Die Vorbereitungen auf die kommende Drittliga Saison sind gestartet. Einige Plätze im Kader sind noch frei, die sollen aber noch bis zum Saisonstart am 19. Juli aufgefüllt werden.

So richtig ruhig war es in der Sommerpause nicht bei den Zebras. Nach dem Abstieg aus der zweiten Liga stehen die Zeichen auf Neuanfang. Der Umbruch innerhalb der Mannschaft war und ist nach wie vor groß. 15 Spieler haben mittlerweile den Verein verlassen. Prominentester Wechsel war in dieser Woche, der vom ehemaligen Kapitän Kevin Wolze. Der Abwehrspieler kam damals vom VfL Wolfsburg und spielte acht Jahre durchgehend bei den Meiderichern. In dieser Zeit hatte er sich schon einen Legendenstatus erspielt. Trotz allem gehen die Meinungen bei ihm sehr weit auseinander. In den vielen MSV-Facebook Gruppen wurde viel diskutiert. Die einen sind froh, dass er sich eine neue Herausforderung sucht, andere Anhänger werden ihn vermissen. Der Neuanfang in der dritten Liga wird also ohne Wolze vonstattengehen.

Den Nachwuchs langfristig binden

Dafür konnte der MSV zwei Eigengewächse weiterhin an den Verein binden, zwei Verlängerungen mit Signalwirkung.
Der Routinier Moritz Stoppelkamp bleibt in Meiderich, genauso wie sein junger Kollege Vincent Gembalies. Beide stehen stellvertretend für die neue Richtung des MSV Duisburg. Die Zebras wollen in Zukunft ein Ausbildungsverein sein. Die Voraussetzungen sind in den letzten Jahren mit dem Umbau des Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) an der Westender Straße geschaffen worden. Das Leitbild "Leben, Liebe, Leidenschaft" soll dabei weiterhin als Grundlage dienen. Nach dem Abstieg blickt MSV-Präsident Ingo Wald wieder optimistisch in die Zukunft: „Mit diesem Schritt beginnt eine neue Ära beim MSV. Noch in der jüngeren Vergangenheit wäre dieser Schritt mit zwei Ascheplätzen und einem maroden NLZ undenkbar gewesen." Asche findet man an der Westender Straße nicht mehr, alle Plätze wurden durch neue Kunstrasenplätze ersetzt. Optimale Bedingungen für den Nachwuchs, um sich beim MSV ausbilden zu lassen. In Sachen Transfers geht Manager Ivica Grlic im Moment genau diesen Weg, junge und aggressive Spieler sollen an die Wedau kommen, die sich Beweisen und die Herausforderung annehmen sollen. Mit Joshua Bitter (22), Arne Sicker (22), Sinan Karweina (20), Lukas Scepanik (25), Arnold Budimbu (24)und Lukas Boeder (22) sind schon sechs junge Spieler verpflichtet worden. Ingo Wald betont es klar und deutlich, auch im Hinblick auf die kommende Saison: „Es liegt eine Menge Arbeit vor uns." Manager Grlic und Trainer Lieberknecht wollen diesen Weg unbedingt mit Erfolg bestreiten. Nach der desolaten letzten Saison sind die Fans nach wie vor skeptisch. Die Verantwortlichen müssen mit dem neuen Konzept erst einmal Überzeugungsarbeit leisten. Langfristig sollen junge Spieler an die Profis herangeführt werden, um den Kader zu verstärken und flexibler sein zu können.

Pokalauslosung am Samstag

Die "alten Hasen" im Kader sollen die jungen heranführen, ein gesunder Mix aus Jung und Alt soll für ein harmonisches Gefüge sorgen. Bis zum Saisonstart wird in Meiderich noch viel trainiert, Lieberknecht muss ein Team formen, was sich untereinander besser versteht als in der letzten Saison. Dort hatte es im Mannschaftsgefüge Reibungspunkte gegeben, die auch der Trainer nicht lösen konnte. Auf ein Trainingslager verzichten die Zebras in diesem Jahr, die optimalen Bedingungen daheim sollen genutzt werden. Mit Spannung wird heute Abend nach Dortmund geschaut. Im deutschen Fußball-Museum wird die erste Runde des DFB-Pokals ausgelost. Die Fans können ab 18 Uhr bei der Sportschau im Ersten dabei sein. Nia Künzer, 2003 Fußball-Weltmeisterin mit Deutschland, wird als Los Fee die Paarungen bestimmen. Nach dem Abstieg sind die Zebras wieder in den Amateurtopf gerutscht und haben in jedem Fall ein Heimspiel.
Am Sonntag steigt dann das erste Testspiel bei Wanheim 1900, um den neuen Rasenplatz einzuweihen. Am Freitag, 21. Juni geht es zum Jubiläumsspiel des SV Sonsbeck, die Sonsbecker feiern ihren 100. Geburtstag, Anstoß im Willy-Lemkens-Sportpark, Parkstraße 8, ist um 19 Uhr. Der nächste Test ist am Sonntag, 23 Juni, um 15 Uhr, im Rheindeichstadion in Homberg. Dort spielen die Meidericher gegen die Duisburger Stadtauswahl. Vincent Gembalies, Sportdirektor Ivo Grlic und Moritz Stoppelkamp waren nach der Vertragsverlängerung zufrieden. Spieler mit Erfahrung sollen die jungen Spieler formen.

Dauerkarten
Seit dem 4. Juni läuft der Dauerkarten Verkauf für die neue Saison in der dritten Liga.
19 Spiele sehen, nur 15 bezahlen – schon ab 210 Euro für den Stehplatz.
Exklusives Vorkaufsrecht für ausgewählte Heim- und Auswärtsspiele
Exklusives Vorkaufsrecht für ausgewählte DFB-Pokal- und Relegationsspiele
Plätze der Dauerkarten-Inhaber aus der Saison 2018/19 sind bis zum 30. Juni 2019 reserviert. Dauerkarten

Der ehemalige Kapitän Kevin Wolze bleibt der zweiten Bundesliga erhalten. Er wechselt zum Aufsteiger VfL Osnabrück und wird dort auf Torejagd gehen.
Vincent Gembalies, Sportdirektor Ivo Grlic und Moritz Stoppelkamp waren nach der Vertragsverlängerung zufrieden. Spieler mit Erfahrung sollen die jungen Spieler formen.
Autor:

Marcel Faßbender aus Duisburg

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