Top-Favorit Borussia Dortmund nutze die eigene Überlegenheit konsequent aus
Die Zebras zahlten Lehrgeld

Der Heimbereich blieb auch beim Dortmund Spiel leer. Allerdings durften 300 Fans auf der Haupttribüne Platz nehmen. Für die MSV-Fans gab es aber nur Gegentore zu sehen. Borussia Dortmund nutzte seine Überlegenheit aus und ließ den Zebras in der ersten DFB-Pokalrunde keine Chance.
  • Der Heimbereich blieb auch beim Dortmund Spiel leer. Allerdings durften 300 Fans auf der Haupttribüne Platz nehmen. Für die MSV-Fans gab es aber nur Gegentore zu sehen. Borussia Dortmund nutzte seine Überlegenheit aus und ließ den Zebras in der ersten DFB-Pokalrunde keine Chance.
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Nichts zu holen gab es für Drittligisten MSV Duisburg im Erstrunden Pokalspiel gegen Borussia Dortmund. Der BVB nutze seine Überlegenheit und führte schon zur Halbzeit mit 0:3 durch Tore von Sancho, Bellingham und Hazard. Ab der 38. Minute mussten die Gastgeber die Partie mit zehn Mann zu Ende spielen. Neuzugang Volkmer holte als letzter Mann Haaland von den Beinen. In Hälfte zwei trafen Reyna und Reus zum 0:5-Endstand.

Im Vorfeld der Partie äußerte MSV-Trainer Torsten Lieberknecht einen Witz in Richtung des Gegners: „Ich habe vorm Zeugwart keine Angst, aber vor allen anderen.“ BVB Trainer Lucien Favre verzichtete in der Startaufstellung auf den wiedergenesenen Kapitän Marco Reus, die schwarz-gelben boten aber die volle Offensive Power mit Haaland, Hazard, Sancho und Neuzugang Bellingham.
Die Zebras starteten mit Weinkauf im Tor, die Neuzugänge Sauer und Volkmer spielten von Beginn an in der Verteidigung, im Mittelfeld sollten Kamavuaka und Bretschneider die Fäden ziehen. In der Offensive vertraute Lieberknecht auf die Stammkräfte aus der letzten Spielzeit, mit Engin, Karweina, Scepanik und Vermeij. Auf Kapitän Moritz Stoppelkamp mussten die Zebras verzichten, er fehlte aufgrund einer Viruserkrankung.
Zum Einlaufen waren die zugelassen 300 MSV-Fans präsent und machten sich das ganze Spiel über lautstark bemerkbar.

Platzverweis für Neuzugang Dominic Volkmer

Die Borussen machten von Anfang an Druck und belagerten das Tor von Leo Weinkauf. Die schnellen Kombinationen stellten die Defensive schon früh vor Herausforderungen. In der 14. Minute zeigte Schiedsrichter Robert Kampka nach einem Handspiel von auf den Punkt. Witsel zog von links in den Strafraum rein und flankte den Ball halbhoch hinein. Sauer lenkte den Ball unfreiwillig mit dem rechten Arm ab. Eine strittige Szene, die vor allem bei Trainer Lieberknecht überhaupt nicht gut ankam. Jadon Sancho ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und verwandelte den Ball souverän links oben ins Tor.
In der 23. Minute setzte sich Engin auf der linken Seite durch und kam zum Torabschluss, der Ball ging aber deutlich über den Kasten von BVB Schlussmann Hitz. In der 29. Minute probierte es Karweina von der Strafraumgrenze, Hitz konnte den Versuch aber festhalten. Im direkten Gegenzug konnte Dortmunds Neuzugang Bellingham das 0:2 erzielen, Hazard brachte den Youngster in Szene. Leo Weinkauf rutschte der Ball unhaltbar durch die Beine. Ab der 38. Minute waren die Meidericher nur noch zu zehnt, Haaland entwischte Volkmer als letzter Mann, dieser wusste sich nicht anders zu helfen und grätschte den Norweger um. Den fälligen Freistoß verwandelte Thorgan Hazard von der Strafraumgrenze direkt.
Mit diesem deutlichen Ergebnis ging es für beide Mannschaften in die Kabinen, die Zebras waren bemüht, der Elfmeter und die rote Karte kam den Borussen für ihr Spiel sehr entgegen.
Jansen und Ademi kamen für Karweina und Vermeij neu in die Partie und sollten für Gefahr im Strafraum sorgen.

Drittliga-Start am Samstag bei Hansa Rostock

In der 50. Minute landete der nächste Freistoß im Tor der Zebras. Giovanni Reyna nahm Maß und ließ Weinkauf keine Chance. Sekunden nach seiner Einwechslung meldete sich Marco Reus mit einem Tor in der 58. Minute zurück. Sancho brachte den Ball hoch rein, hinter die MSV-Defensive, wo Reus ihn ohne Probleme annehmen konnte und an Weinkauf locker vorbeischieben konnte. Dortmund behielt weiterhin die Kontrolle im Spiel, der MSV stand in der Defensive nach dem fünften Gegentor nun sicherer, nach vorne passierte aber überhaupt nichts. So kassierten die Zebras Lehrgeld und verabschiedeten sich in der ersten Runde aus dem Pokalwettbewerb.
MSV-Keeper Leo Weinkauf konnte die fünf Gegentore nicht verhindern, für das Auftaktspiel gegen Hansa Rostock am kommenden Samstag, 19. September, hat der Schlussmann auch schon Ideen, wie es besser laufen könnte: „Es ist natürlich ärgerlich, wenn man mit zehn Mann gegen Dortmund spielen muss. Nach der roten Karte war das Spiel gegessen aber wir wollten trotzdem noch, die Brust raushaben, den Kopf oben behalten und uns vernünftig präsentieren. Wir werden unsere Schlüsse ziehen, wir werden versuchen noch mutiger nach vorne zu spielen und mehr Akzente nach vorne zu setzen.“
MSV-Cheftrainer Torsten Lieberknecht lobte seine Mannschaft nach dem Schlusspfiff: „Das Spiel ist relativ schnell erzählt, wenn du gegen so eine Mannschaft chancenlos bist und dann die Situation hast, noch in Unterzahl bestreiten musst, dann ist es so, dass wir uns in der zweiten Halbzeit nicht abschlachten lassen haben. Die Mannschaft hat Moral gezeigt, das Spiel in der zweiten Halbzeit so zu gestalten wie wir es uns vorgenommen haben. Wenn die Dortmunder vor dem 16er waren, dann wird es ohnehin schwierig es zu verteidigen, wir waren zu respektvoll.“
Am Samstag startet die Dritte Liga mit dem Auswärtsspiel bei Hansa Rostock, da möchten die Zebras die Erkenntnisse aus dem Dortmund Spiel in Punkte umwandeln.

Autor:

Marcel Faßbender aus Duisburg

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