Schüler lassen sich zum DFB Junior Coach ausbilden
„Doppelpassspiel“

Irgendwann einmal wie die Fußball-Trainer Hansi Flick, Julian Nagelsmann oder Jürgen Klopp an der Seitenlinie zu stehen und seine Mannschaft zum Erfolg coachen. Doch der Weg dorthin ist weit. Am Sophie-Scholl-Berufskolleg in Marxloh startete die Ausbildung zum Junior Coach des DFB.
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  • Irgendwann einmal wie die Fußball-Trainer Hansi Flick, Julian Nagelsmann oder Jürgen Klopp an der Seitenlinie zu stehen und seine Mannschaft zum Erfolg coachen. Doch der Weg dorthin ist weit. Am Sophie-Scholl-Berufskolleg in Marxloh startete die Ausbildung zum Junior Coach des DFB.
  • Foto: Bartosz Galus
  • hochgeladen von Marcel Faßbender

Am Sophie-Scholl-Berufskolleg in Marxloh startete die Ausbildung zum Junior Coach des DFB. In insgesamt 40 Unterrichtsstunden lernen die Jugendlichen alles rund um die Didaktik und die Strukturierung eines guten Fußballtrainings. Die Junior Coach-Lizenz ist der erste Schritt der DFB-Trainerausbildung und ermöglicht es den Schülern, künftig Kindermannschaften zu leiten.

Von Sascha Mangliers

Das Ziel ist klar: Irgendwann einmal wie Hansi Flick, Jürgen Klopp oder die anderen Trainer-Stars an der Seitenlinie zu stehen und ein großes Team zum Erfolg coachen. Doch der Weg dorthin ist weit. Mit der Zertifizierung als Junior Coach ist wäre allerdings schon der erste Schritt geschafft. Und genau daran arbeiten die Schüler an Sophie-Scholl-Berufskolleg gemeinsam mit ihren Bildungsgangleitern in den nächsten Monaten. Dabei stehen praktische Elemente ebenso im Fokus wie theoretische Inhalte.
Die Ausbildung wird von den Unterrichtsstrukturen am Sophie-Scholl-Berufskolleg begünstigt: In den Sportbildungsgängen und Gesundheitsbildungsgängen erarbeiten die Schüler bereits theoretische und praktische Grundlagen des Sports. Somit fangen die Schüler keineswegs von Null an, sondern haben schon ein großes Vorwissen und zum Teil sogar Erfahrungen in der Vereinsarbeit. Da lag es nahe, mit der Junior Coach-Ausbildung noch zusätzlich den Fußball zu integrieren.
Schon beim ersten von insgesamt 20 Unterrichtstagen war Schülern und Lehrern anzumerken, wie sehr sie sich auf die Zusammenarbeit freuen. Diese soll vor allem von einem starken Miteinander geprägt sein, wünschte sich Stefan Tiedke: „Ich betrachte uns als Mannschaft. Wir müssen versuchen, einander zu unterstützen und uns gegenseitig auf ein höheres Level zu bringen. Ebenso wie sein Kollege Stephan Scheikl hat der Sportlehrer des Berufskollegs Trainerfortbildungen beim DFB besucht und sich damit auf die Ausbildungsleitung vorbereitet.
Auch Wera Grumpe vom Fußballverband Niederrhein war beim Startschuss der Junior Coach-Ausbildung dabei und betonte, wie wertvoll diese sei. Nicht nur für den deutschen Fußball, da auf diesem Wege ein qualifizierter Trainernachwuchs nachkomme, sondern auch für die Persönlichkeitsentwicklung und die sportlichen Perspektiven der Jugendlichen selbst, so Wera Grumpe. Der Fußballverband Niederrhein koordiniert die Ausbildung am Standort Duisburg und vermittelt zwischen den Schulen und dem DFB. Pro Schuljahr findet die Junior Coach Ausbildung an 200 Schulen bundesweit statt.
Einer der teilnehmenden Schüler und somit künftiger DFB Junior Coach ist Nathan Schink. Der 19-Jährige leitet bereits seit einem Jahr das D-und C-Jugendtraining beim benachbarten Club Hamborn 07 und möchte sich nun seine erste Lizenz verdienen.
„Ich bin sehr fußballinteressiert und habe auch schon eine Schiedsrichterausbildung gemacht“, erzählte Nathan Schink, dessen Ziele sich aber nicht allein auf den Werdegang als Trainer beschränken: „Mein Ziel ist es, Sport auf Lehramt zu studieren“, fügte er hinzu.

Autor:

Lokalkompass Duisburg aus Duisburg

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