Die Damen setzten sich überraschend durch, die Männer erfüllten ihre Pflicht
Doppelsiege für beide RESG Teams in Calenberg

Wie im Hinspiel auch, durften Xavier Berruezo und Christopher Berg, einen Sieg bejubeln. Berg stellte mit seinen zwei Toren sicher, dass es mit dem Auswärtssieg geklappt hat.
  • Wie im Hinspiel auch, durften Xavier Berruezo und Christopher Berg, einen Sieg bejubeln. Berg stellte mit seinen zwei Toren sicher, dass es mit dem Auswärtssieg geklappt hat.
  • Foto: Ralf Isselhorst
  • hochgeladen von Marcel Faßbender

Mit diesem Ergebnis haben die wenigsten Rollhockey-Fans gerechnet, Die Damen der RESG Walsum konnten sich nach Verlängerung beim Favoriten aus Calenberg durchsetzen. Bei den Männern war sicherlich vom Ergebnis her mehr drin gewesen, am Ende waren aber alle froh, die drei Punkte im Sack zu haben.

Ein wahres Schützenfest lieferten wieder die RESG-Damen ab. Nach regulärer Spielzeit stand es 6:6, in der Verlängerung drehte das Team von Silvia Romero aber nochmal auf und traf in den zweimal fünf Minuten noch sechsmal. Damit hatte wirklich niemand gerechnet und die Damen holten sich ihren vierten Sieg in Serie. Trainerin Romero konnte es am Ende gar nicht fassen: „Mein Team hat hier wieder eine unglaubliche Leistung abgerufen. In der Verlängerung waren wir auf dem Punkt konzentriert und haben unsere Möglichkeiten konsequent genutzt. Die zwei späten Gegentore ärgern uns zwar, aber ich bin sehr zufrieden.“ Zwei Tore von Romero (8., 21.) und eins von Anna Kaub (12.) sorgten schnell für eine 0:3 Führung. Emma Schulze traf in der 21. Minute zum 1:3 Anschlusstreffer. In der zweiten Halbzeit ging es hin und her und Dobbratz sorgte mit ihren Toren in der 36. und 41. Minute für eine 4:6 Führung. Die Gastgeber konnten sich bei Emma Schulze bedanken, die mit ihrem Doppelschlag in der 46. Minute ihr Team in die Verlängerung rettete. Da gingen die Bisons das erste Mal in diesem Spiel durch Hartje mit 7:6 in Führung. Dann gab es bei der RESG aber kein halten mehr und Anna Kaub (51.), Silvia Romero (51., 54.), Lisa Dobbratz (55.) und Frederike Kaub (56., 58.) sorgten für den klaren Sieg in der Nachspielzeit. Durch diesen Erfolg schoben sich die Damen in der Tabelle an den Bisons vorbei auf Platz drei vorbei. Die Konkurrenten aus Calenberg, Remscheid und den Moskitos aus Wuppertal haben zwei einige Spiele weniger. Trotz allem gibt der Erfolg den Damen der RESG recht. Als Newcomer gestartet und jetzt wirbelt das Team mit ihrer Spielweise die Liga durcheinander. Nächste Woche Samstag geht es im Pokal-Viertelfinale gegen Düsseldorf weiter. Es wird schon leise von Europa geträumt.
Die Männer lösten ihre Aufgabe nicht unbedingt souverän, hatten mit der Spielweise der Calenberger so ihre Probleme, wie Trainer Nusch nach dem Spiel zu Protokoll gab: „Wir hatten 90 Prozent Ballbesitz. Calenberg hat mit ihrem Viererblock hinten aber sehr dicht gestanden. Natürlich war mehr drin gewesen, als nur diese drei Tore.“ Gegen clever Verteidigende Gastgeber taten sich kaum Lücken auf und der niederländische Nationaltorwart Joey van den Dungen hielt seinen Kasten lange Zeit sauber. Die Walsumer Lebensversicherung, wenn es um das Tore schießen geht, traf in der 18. Minute zum erlösenden 0:1. Christopher Berg hatte mit seinem Schuss endlich die Lücke gefunden. Mit diesem Spielstand ging es dann in die Pause. Weiterhin rannten die Gäste auf das Tor der Bison an. Trainer Nusch machte es in der 34. Minute dann selber und erhöhte auf 0:2. Anstatt weiter Gas zu geben wurde es durch Leif Johannson in der 44. Minute nochmal spannend, er verkürzte auf 1:2. Mit der Schlusssirene traf erneut Berg zum 1:3. Mit Ruhm wurde sich nicht bekleckert, am Ende zählt bei Trainer Nusch weniger das Ergebnis. Die drei Punkte schoben die RESG auf den sechsten Platz, der zur Teilnahme am Europapokal Wettbewerb berechtigt. Am Samstag, 16. Februar geht es um den Einzug ins Halbfinale des DRIV-Pokals. Um 18 Uhr ist dann der RHC Recklinghausen zu Gast in der Sporthalle Beckersloh. Ein weiterkommen ist bei den Männern und Damen der RESG Walsum fest eingeplant.

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