Mats Lerner spielt ab sofort beim DSV 98
Ein neuer Mann

Kommt aus Hannover zurück in seine Heimat: Mats Lerner.
  • Kommt aus Hannover zurück in seine Heimat: Mats Lerner.
  • Foto: DSV 98
  • hochgeladen von Marcel Faßbender

Wasserball-Bundesligist DSV 98 hat sich für den Rest der Saison nochmal verstärkt. Mats Lerner kommt aus Hannover nach Duisburg. Durch das völlig überraschende, mitten in der Saison neu eingeführte Wechselfenster im Januar, konnte dieser Transfer vollzogen werden.

Der gerade einmal 15-jährige Sohn (Jahrgang 2003) gehört zu den großen Talenten seines Jahrganges in Deutschland. Bereits vor drei Jahren, 2016, holte der gebürtige Bochumer mit seiner Mannschaft des ASC Duisburg, um Trainer Stefan Rompf die Deutsche Meisterschaft U 16. Im gleichen Jahr kam die erste Nominierung zur Jugendnationalmannschaft. Im Jahr 2017 erhielt Mats eine Einladung des Olympiastützpunktes Hannover mit dem Angebot, das hiesige Sportinternat, gekoppelt mit der Eliteschule des Sports zu besuchen. Seinen bisher größten sportlichen Erfolg erzielte Mats mit dem Titelgewinn der Deutschen Meisterschaft der U16 im November 2018, mit den White Sharks Hannover.
Als einer der jüngsten Stammspieler dieses Teams konnte er mit starken Leistungen überzeugen. Trotz dieser Erfolge verspürte Mats während der letzten Monate ein immer stärker werdendes Heimwehgefühl, er fühlte sich einfach nicht mehr wohl. So entschied die Familie, Mats wieder nach Hause zu holen. Mats möchte weiter seinen Lieblingssport ausüben, ist sich aber sehr bewusst, dass die Oberstufe des Gymnasiums eine wichtigere Rolle spielt. So erwarb Mats das Erststartrecht für seinen Heimatverein Blau-Weiß Bochum (2. Wasserballliga) sowie das Zweitstartrecht für die DWL beim DSV98. Der Rückkehrer freut sich über seinen Wechsel, auch wenn ein wenig Wehmut dabei ist: „In Hannover hatte ich viele Freunde. Die zu verlassen tut mir weh. Aber ich habe in der letzten Zeit mein zu Hause viel mehr vermisst als alles andere. Ich bin sehr dankbar, was dort alles für mich getan wurde. Aber zum Schluss hatte ich nur noch Stress und gar keine Lust mehr,Wasserball zu spielen. Ich fühle mich sehr geehrt, dass Duisburg 98 mir die Chance gibt, mit der Bundesligamannschaft trainieren zu dürfen. Ich werde alles geben und dadurch vielleicht auch einen Einsatz bekommen.“

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