Europapokal am Beckersloh

Zusammen wollen sie dem Favoriten aus Spanien ein Bein stellen: die Roten Teufel der RESG.
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  • Zusammen wollen sie dem Favoriten aus Spanien ein Bein stellen: die Roten Teufel der RESG.
  • Foto: Hannes Kirchner
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Am Samstag, 4. November startet um 20 Uhr in der Halle Beckersloh, die erste CERS-Cup Europapokalrunde für die RESG Walsum. Gegner ist das spanische Top-Team C.E Lleida Lista. Die Fans und Verantwortlichen hoffen auf eine ähnliche Überraschung im CERS-Cup so wie zu Beginn des Jahres.

Die Spanier gehen ohne Zweifel als Favorit in dieses Spiel. Die spanische OK Liga spielt unter Profibedingungen. Große Mannschaften wie der FC Barcelona, Reus Deportivo oder Igualada HC dominieren die Liga und sind in den internationalen Wettbewerben stets eine Größe und machen die Titel teilweise unter sich aus.
Allerdings ist der RESG am Jahresanfang etwas gelungen, was die wenigsten vermutet hätten. In der letzte Saison konnte über Uttingen das Achtelfinale des Wettbewerbs erreicht werden. Gegen die Portugiesen vom HC Turquel verlor man auswärts mit 4:0, im Hinspiel im Januar stand man also schon mit dem Rücken zur Wand, am Ende hieß es aber 5:2 für die Roten Teufel, mit einem Tor Rückstand wurde die Verlängerung knapp verpasst.
Alle Beteiligten denken sicherlich gerne an dieses Spiel zurück und wünschen sich für Samstag einen ähnlichen Ausgang. Die spanische und portugiesische Liga sind durchaus miteinander zu vergleichen.
Allzu unbekannt ist der Gegner nicht, am 9. November 2013 trafen beide Teams das letzte Mal aufeinander. Damals führte die RESG zur Halbzeit mit 1:0, Torschütze Pedro Queiros. Am Ende musste man sich knapp mit 3:1 geschlagen geben, in Lleida ging es mit einer 5:2 Niederlage vom Parkett. Die spielstarken Spanier offenbarten bei beiden Spielen allerdings schwächen. Vier Jahre liegen zwischen den Spielen, beide Teams haben sich personell verändert und werden ein anderes Gesicht zeigen. Bei der RESG spielen mit Xavier Berruezo und Miguel Vila zwei Jungs, die in der Nähe groß geworden sind und dort das Rollhockey spielen gelernt haben.

„Wir brauchen uns nicht zu verstecken"- RESG-Trainer Günther Szalek

Walsum ist vor dem Gegner definitiv gewarnt, ein neunter Platz in der vergangenen Saison sagt nichts über die spielerische Qualität der Mannschaft aus. Fünf neue Spieler wurden im Sommer verpflichtet. Die zwei Franzosen und der Argentinier im Team geben der Mannschaft einen internationalen Touch. Generell besticht die Mannschaft aus Lleida mit einem Mix aus jungen und erfahrenen Spielern.
Trainer Günther Szalek lässt sich am Samstag überraschen, er konnte noch keine Prognose geben, wie Lleida am Samstag auftreten wird. Für ihn und seine Jungs ist die Richtung klar: „Wir haben den Anspruch, international zuhause ungeschlagen zu bleiben. Wir wollen dieses Spiel gewinnen und brauchen uns nicht zu verstecken.“ Die Mannschaft ist heiß auf die Begegnung, keine Frage woran das laut Szalek liegt: „Das Spiel ist ein Bonbon für die Arbeit, die man im vergangenen Jahr geleistet hat. Die Vorfreude ist riesig und wir wachsen mit unseren Gegnern. Die Zuschauer können sich auf ein interessantes Spiel freuen.“
Personell sind alle Spieler im Kader fit, aufgrund der nicht geltenden Ausländerregelung kann Szalek auf einen weiteren Spieler zurückgreifen. Neuzugang Pelayo Ramos könnte am Samstag im Kader stehen und zumindest auf der Bank sitzen.
Parallelen zum Spiel vor vier Jahren gibt es auch bei den Schiedsrichtern. Die Partie wird von den portugiesischen Schiris Rui Torres und Florindo Cardoso geleitet.
Die Zuschauer in einer hoffentlich prall gefüllten Sporthalle Beckersloh können sich auf einen spannenden Europapokal Abend freuen mit sicherlich vielen Emotionen und einem packenden Spiel. Die Motivation auf das Spiel und die Vorfreude sind ungemein groß rund um den Beckersloh.
Das Rückspiel in drei Wochen in Lleida steigt dann am 25. November.

Zusammen wollen sie dem Favoriten aus Spanien ein Bein stellen: die Roten Teufel der RESG.
Kapitän Tobias Wahlen und Felipe Sturla sind voll fokussiert auf das Europacupspiel.
Autor:

Marcel Faßbender aus Duisburg

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