Die RESG Walsum verliert deutlich gegen die IGR Remscheid
Im dritten Spiel gab es nichts zu holen

Nach dem Ende der Partie waren die Spieler bedient. So hatten Sie sich das dritte Spiel nicht vorgestellt.
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  • Nach dem Ende der Partie waren die Spieler bedient. So hatten Sie sich das dritte Spiel nicht vorgestellt.
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24 Stunden nach dem 9:2 Erfolg und dem erzwungenen dritten Play-offs Spiel war die Ausgangslage völlig anders. Die Gastgeber ließen der RESG keine Chance und belohnten sich für eine couragierte Leistung mit dem Weiterkommen ins Play-off Halbfinale, die Saison ist für die Walsumer beendet.

RESG-Trainer Christopher Nusch hatte es im Vorfeld der Partie schon angedeutet: „es geht alles bei Null los und die Remscheider werden nicht dieselben Fehler machen.“ Das taten die Remscheider auch nicht, angetrieben von ihrem Publikum führten sie schon zur Halbzeit mit 6:0. Alexander Ober und Fabian Selbach eröffneten das Spiel in der fünften Minute mit einem Doppelschlag. Die RESG erspielte sich zwar einige Chancen, scheiterten aber entweder am Pfosten oder an Jonas Langenohl im Remscheider Tor. Den längeren Atem hatten die Bergischen, die immer wieder gefährlich vor Wahlen auftauchten. Alexander Ober erzielte das 3:0, Julian Peinke traf in der 20. Minute doppelt und erzielte die Treffer vier und fünf. Eine Minute vor dem Pausenpfiff machte Daniel Strieder das halbe Dutzend voll. Mit hängenden Köpfen ging es für den Rekordmeister in die Kabine, Nusch musste sich ordentlich was einfallen lassen, um nicht völlig gegen freispielende Remscheider unterzugehen. Christopher Berg gelang nach der Pause der Anschlusstreffer zum 6:1. In der 32. Minute hatte Sebastian Haas die Chance weiter zu verkürzen, nach dem zehnten Teamfoul der IGR gab es einen Penalty. Haas vergab aber die Chance. Auf der anderen Seite traf Selbach zum 7:1 (35.). Danach nahmen die Remscheider das Tempo raus und machten nicht mehr als nötig. Walsum wirkte kraft- und ideenlos, wenn sich Chancen ergaben war entweder weiterhin Langenohl zur Stelle oder beim Abschluss fehlte die letzte Konsequenz.

Abschied von Pedro Queiros

Julian Peinke durfte in der 45. Minute nochmal jubeln und traf zum 8:1. 30 Sekunden vor dem Ende gab es noch eine blaue Karte gegen Yannick Peinke, den Penalty konnte Vila aber nicht für sich und sein Team nutzen. Drei Sekunden vor Schluss setzte Haas nochmal zum Solo an und konnte die Kugel ins Tor zum 8:2 schieben. Dann war Schluss, nach dem Einzug ins Pokalfinale, durften die Bergischen jetzt den Play-offs Halbfinaleinzug bejubeln. Im dritten Spiel ließen sie dem Rekordmeister keine Chance. Mit 16 Titeln bleiben die Walsumer weiterhin die unangefochtene Nummer eins bei den nationalen Titeln. Der ärgste Verfolger mit 13 Titeln ist nach wie vor der RSC Cronenberg, die mussten sich im dritten Spiel dem RSC Darmstadt geschlagen geben und mussten ihre Meisterschaftsambitionen auch wieder früh begraben.
Für die RESG ist die Spielzeit beendet. Pedro Queiros umarmte nach Schlusspfiff seine Mitspieler, wohin die Reise für ihn gehen wird ist noch unklar. Die Gespräche mit den Spielern für die kommende Spielzeit laufen. Die Verantwortlichen müssen die Saison wieder frühzeitig abhacken und können zeitig damit beginnen, das Team auf die neue Saison einzustellen und vorzubereiten. Spannend bleibt die Frage, ob die Liga nach den vielen Abmeldungen von Vereinen auch mal wieder wachsen wird. Acht Mannschaften im Spielbetrieb sind für eine Bundesliga deutlich zu wenig. Im Kampf um die Meisterschaft spielt der Nachbar der TuS Düsseldorf Nord gegen die Germania Herringen. Die IGR Remscheid spielt gegen den RSC Darmstadt.

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