Klarer Sieg für die RESG in Gera, Lions wehrten sich nach Kräften

In den ersten Minuten wurde die RESG von den Blue Lions gefordert, hinterher drehten die Roten Teufel auf und machten kurzen Prozess mit ihrem Gegner
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Die lange Anreise zum Spiel nach Gera minderte die Leistung der Roten Teufel in keinem Fall, auch wenn sie gegen eine frei aufspielende Heimmannschaft erstmal Anlauf brauchten. Beide Mannschaften traten in einer Art Notbesetzung an, bei der Spielergemeinschaft aus Gera und Chemnitz fielen einige Spieler wegen Grippe aus.

Auf der Anreise ging es bei den Walsumern Christopher Berg nicht gut und drohte auszufallen, meldete sich dann aber kurz vor dem Anpfiff fit. Rainer Lorz nahm für Tobias Wahlen zwischen den Pfosten Platz und wurde bis zu seiner Auswechslung in der zweiten Halbzeit permanent gefordert. Für RESG-Trainer Günther Szalek was das keine Überraschung gewesen: „die Lions haben die Flucht nach vorne angetreten und wollten zeigen, dass sie auch was können. In den ersten fünf bis sechs Minuten haben wir sehr viel zugelassen, danach haben wir das aber abgestellt und unser Spiel aufgezogen.“ An die niedrige Bande in der Panndorfhalle mussten sich die Spieler des Rekordmeisters erstmal gewöhnen. Rainer Lorz musste die ein oder andere Situation mit starken Reflexen entschärfen, über das 0:1 in der siebten Minute durch Felipe Sturla durfte er sich besonders gefreut haben. Bis zur Halbzeit erhöhte die RESG durch Christopher Berg (8.), Christopher Nusch (9., 18.), Christopher Berg (20.) und Felipe Sturla (23.) auf 0:6 aus Sicht der Gäste.

In der zweiten Spielhälfte nahm die RESG noch mehr Fahrt auf und fast jeder Feldspieler durfte sich in die Tore Liste eintragen. Christopher Berg machte in der 28. Minute das 0:7. Bis zur 44. Minute erhöhten Xavier Berruezo (30.), Felipe Sturla (30.), Christopher Nusch (32.), Xavier Berruezo auf 0:11. Pelayo Ramos durfte wegen der Sperre von Miquel Vila auch ran und machte per Doppelpack in der 37. und 38. Minute das 0:13. Youngstar Jan Erik Dobbratz nutzte seine Möglichkeiten ebenfalls konsequent und machte ebenfalls zwei Tore nach kurzen Abständen hintereinander in der 43. und 44. Spielminute. Der Torwart der zweiten Mannschaft gab dann noch sein Comeback in der ersten Mannschaft, Christian Mette setzte sich zwischen die Pfosten und der Arbeitstag von Rainer Lorz ging ohne Gegentor zu Ende. Christian Mette nahm sich den Zuruf von einigen Walsumern Fans zu Herzen und gönnte den Gastgebern durch Kay Naumann (45.) und Thomas Köhler (46.) auch noch zwei Treffer zum zwischenzeitlichen 2:15. Christopher Nusch traf in der 47. Minute zum vierten Mal. Den Schlusspunkt setzte dann Christopher Berg in der 50. Spielminute zum 2:17 Endstand. Im Anschluss wurden beide Mannschaften mit viel Applaus vom Parkett verabschiedet, die mitgereisten Fans des RESG-Fanclubs hatten ihren Spaß und tauschten sich im Anschluss mit den Anhängern der Heim Mannschaft aus. Das ein oder andere Kleidungsstück wurde noch getauscht und sich gewünscht, dass man sich in der ersten Liga wiedersieht.

Für Trainer Günther Szalek zählte weniger das Ergebnis, viel mehr durfte er über die Spielweise seines Mini-Kaders zufrieden gewesen sein: „in der zweiten Hälfte habe ich kräftig rotiert und jeder Spieler kam zum Zug. Das Ergebnis sollte nicht ausarten, wir wollten das Spiel ernsthaft gestalten und das ist uns eindrucksvoll gelungen.“ Im Viertelfinale des DRIV-Pokals geht es zum Liga Konkurrenten RSC Cronenberg, die sich gegen den Zweitligisten Schweinfurt auch locker durchsetzen konnten.

Am kommenden Samstag steigt das Spitzenspiel in der Rollhockey-Bundesliga. Dann muss die RESG als zweiter zum Tabellenführer nach Remscheid.

In den ersten Minuten wurde die RESG von den Blue Lions gefordert, hinterher drehten die Roten Teufel auf und machten kurzen Prozess mit ihrem Gegner
Viele Anweisungen brauchte das Team von Trainer Günther Szalek nicht.
Autor:

Marcel Faßbender aus Duisburg

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