Niederrheinische Amateurboxer und LSB-NRW wollen das Frauenboxen stärker fördern

Auf dem Bezirkstag des Niederrheinischen Amateur Box Verbands (NABV) am 31. März in der Sportschule Wedau gab es drei Schwerpunktthemen. Neben einer Anzahl von Ehrungen wählten die 40 anwesenden Vereine einen neuen Vorstand. Darüber hinaus berieten sie über die zukünftige Ausrichtung des Verbands.

Ehrungen: Zwölf Auszeichnungen überreichten der Ehrenpräsident Manfred Schmiler und der Präsident Erich Dreke an verdienten Mitgliedern des NABV:
Ehrenvorstand Bernhard Kordowski und NABV -Vizepräsident Axel Lümkemann erhielten die Verdienstehrennadel des DBV in Silber. Dies ist die höchste Auszeichnung, die der Deutsche Boxsportverband an ehrenamtliche Funktionäre in den Landesverbänden vergibt.
Weiter Auszeichnungen des DBV erhielten Geschäftsführerin Renate Eßer und Kampfrichterobmann Karl Heinz Piwolinski (Goldene Ehrennadel des DBV) sowie Verbandsarzt Dr. Michael Schürmann (Silberne Ehrennadel des DBV)
Die Ehrennadel des NABV in Gold erhielten Renate Eßer, Tim Ottehenning, Dieter Schuster, Franz Stahlschmidt, und Ralf Krompaß.
Mit der NABV -Ehrennadel in Silber wurden Rechtswart Christian Pipersberg und Pressesprecher Wolfgang Wycisk geehrt.

Wahlen: Bei den Vorstandeswahlen gab es nur eine Änderung. Tim Ottehenning gab seine ehrenamtliche Tätigkeit als Schatzmeister auf. Ottehenning hatte bereits weit im Vorfeld zur Sitzung dem Präsidium mitgeteilt, dass er wegen der Doppelbelastung aus Beruf und Ehrenamt zurücktreten müsse. Für Ottehenning wurde der Steuerberater Jaro Szendryk als neuer Schatzmeister gewählt. Das war es auch schon an Änderungen, denn Präsident Erich Dreke und seine Vorstandsmitglieder genießen auch für die nächste Amtsperiode das uneingeschränkte Vertrauen der Vereine.

Ausrichtung: Für den Spitzensport ist der NABV mit den Landesleistungsstützpunkten in Duisburg, Velbert sowie in Hilden (SportStiftung NRW) gut aufgestellt. Es wurde vereinbart, an den Stützpunkten die Ausstattung der Boxgeräte zu prüfen und gegebenenfalls zu erneuern, um auch weiterhin den Sportlern optimale Bedingungen anbieten zu können. Dreke forderte noch einmal die Vereine auf, ihren Spitzensportlern die Teilnahme am Stützpunkttraining zu ermöglichen, denn für ihn gehören die besten Athleten zu den besten Trainern. Darüber hinaus möchte Dreke gemeinsam mit dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen den Leistungssport der Frauen fördern. Er würde die Boxerinnen gerne in Velbert oder Duisburg zusammenziehen und somit ein Leistungszentrum nur für Boxerinnen aufbauen. Wenn ihm und dem LSB-NRW das gelänge, wäre es das erste dieser Art in Deutschland. Aber auch die stärkere Unterstützung der Trainer- und Kampfrichterausbildung ist ein erklärtes Ziel des neuen Vorstands, denn hier weisen die Statistiken teilweise stagnierende Zahlen aus.

Autor:

Wolfgang Wycisk aus Düsseldorf

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