Punkteteilung in Ingolstadt

MSV-Trainer Torsten Lieberknecht haderte im Anschluss des Spiels mit der absoluten Fehlentscheidung des Schiedsrichters.Fotos: Frank Preuß
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  • MSV-Trainer Torsten Lieberknecht haderte im Anschluss des Spiels mit der absoluten Fehlentscheidung des Schiedsrichters.Fotos: Frank Preuß
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Zebras verlieren die knappe 0:1-Führung in der Nachspielzeit

Bei Auswärtsspielen bleibt die Punktebilanz besser als bei Heimspielen. Ein Punkt ist natürlich für beide Mannschaften in dieser Situation zu wenig. Ingolstadt bleibt letzter, der MSV ist weiterhin Vorletzter und beide Vereine hängen mit nur sechs Punkten aus elf Spielen am Tabellenende fest.

MSV-Trainer Torsten Lieberknecht baute seine Startelf wieder um. Cauly Souza blieb mit muskulären Problemen zuhause, John Verhoek und Ahmet Engin nahmen auf der Bank Platz. Moritz Stoppelkamp meldete sich nach seinem Muskelfasseris zurück im Team, er musste fünf Spiele pausieren. Stanislav Iljutcenko durfte von Beginn an stürmen, Verteidiger Yanni Regäsel kam zu seinem Startelf Debüt. Spielerisch war es eine harte Kost, ein typisches Duell im Abstiegskampf. Keine der Mannschaften wollte ein unnötiges Risiko eingehen. Die Defensive der Zebras stand sicher, offensiv tat sich aber gar nichts. Möglichkeiten ergaben sich nur nach Standard Situationen. Torlos ging es in die Halbzeit, mit einem Punkt konnte niemand so richtig leben.
Die Fans im Audi-Sportpark sahen Abstiegskampf pur. Die über 500 mitgereisten MSV-Fans machten sich lautstark bemerkbar und hofften noch auf ein paar Tore. Das große Lauern auf Chancen ging in der zweiten Halbzeit weiter. In der 69. Minute wechselte Lieberknecht das erste Mal. Stoppelkamp ging runter und konnte sich über seine ersten gespielten Minuten nach seiner Verletzung freuen. Ahmet Engin ersetze ihn im Mittelfeld. In der 79. Minute durfte der MSV tatsächlich jubeln. Ahmet Engin schlug eine Flanke in den Sechzehner, dort lauerte Sukuta-Pasu, Ingolstadts Kapitän Marvin Matip köpfte den Ball aber in das eigene Tor. Eine völlig überraschende Führung, die aus dem nichts kam. Drei Minuten Nachspielzeit gab es im Anschluss oben drauf. Ausgerechnet Martip köpfte für sein Team den Ausgleich. Die Zebras haben den Ball im eigenen Strafraum nicht rausbekommen und mussten sich am Ende mit dem Punkt zufriedengeben. Nach dem Schlusspfiff machte sich der gesamte MSV-Tross auf den Weg zu Schiedsrichter Thorben Siewer. Ein Foulspiel an Fabian Schnellhardt ließ er vor dem 1:1 weiterlaufen, wo er hätte abpfeifen müssen. Durch diese krasse Fehlentscheidung wurden die Meidericher um drei Punkte gebracht. Moritz Stoppelkamp brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: „Da könnten wir alle kotzen, was teilweise für eine scheiße gepfiffen wurde. Das war ein klarer Foul! Jetzt fährst du sechs Stunden nach Hause im Bus, da fehlen mir die Worte, unglaublich.“
Die Enttäuschung war selbstverständlich groß, Zeit zum durchatmen bleibt aber kaum. Am Mittwoch, 31. Oktober geht es in der zweiten Pokalrunde bei Armina Bielefeld weiter. In der Liga ist am Samstag, 3. November um 13 Uhr der SC Paderborn zu Gast in der Arena.

MSV-Trainer Torsten Lieberknecht haderte im Anschluss des Spiels mit der absoluten Fehlentscheidung des Schiedsrichters.Fotos: Frank Preuß
Cauly Souza konnte wegen muskulären Problemen nicht mit nach Ingolstadt fahren.
Autor:

Marcel Faßbender aus Duisburg

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