RESG muss zum Schlusslicht

Cheftrainer Günther Szalek wird sein Team auf den Gegner bestens vorbereitet haben.
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  • Cheftrainer Günther Szalek wird sein Team auf den Gegner bestens vorbereitet haben.
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Nach der Heimniederlage gegen Remscheid geht es für die Roten Teufel am Samstag, 18. November um 15 Uhr auswärts in der Sporthalle Kothen gegen die Wuppertaler Moskitos weiter. Die Ausgangslage ist eindeutig, und Walsum muss hier punkten.

Die Wuppertaler sind zur Zeit die Schießbude der Liga, auch wenn sie sich nach Kräften dagegen wehren, aber sie kommen gegen die etablierten Teams mit ihren Sturmreihen einfach nicht an. Spielertrainer Julian Peinke hat keinen leichten Job, seine Jungs Woche für Woche neu zu motovieren. In der Tabelle sind sie nach fünf Niederlagen in Folge letzter, auch wenn es bis zum Vorletzten Krefeld nur drei Punkte Rückstand sind, ist die Aussicht auf einen direkten Klassenerhalt ohne Relegation fast gleich null. Bei erst sechs eigenen Treffern und einer Tordifferenz von minus 70 braucht sich das Team von Trainer Günther Szalek um einen Auswärtserfolg wohl keine allzu großen Sorgen machen. Natürlich nehmen sie den Gegner erst und werden die offensichtlichen Zahlen ausblenden. Nach der knappen 4:3 Heimpleite gegen die Remscheider in der vergangenen Woche kommt dieser Gegner wohl gerade Recht. Die Walsumer hatten aber auch richtig Pech am Schläger und mussten sich oft dem Pfosten geschlagen geben. Remscheid machte das clever und nutzte seine Möglichkeiten konsequent. Die Bergischen kommen als Aufbaugegner gerade recht, nächste Woche Samstag steht das schwere CERS-Cup Rückspiel bei Lleida Lista an und so könnte man sich auf dieses Duell schon einmal warm schießen, auch wenn Trainer Szalek solche Formulierungen scheut.

Viele Ausfälle bei den Roten Teufeln

Ein Gegner wie Iserlohn zur Vorbereitung auf das Spiel wäre sicher besser gewesen, aber die Spieler von Trainer Szalek müssen jeden Gegner ernst nehmen und auch in diesem Spiel hochkonzentriert zu Werke gehen. Allerdings fehlen einige vom Stammpersonal. Nach der Erkrankung von Sebastian Haas steht hinter seinem Einsatz ein Fragezeichen, Felipe Sturla wird definitiv fehlen, er ist am Arm verletzt und befindet sich derzeit in Behandlung. Christopher Berg ist in den USA und wird auch in Lleida nicht dabei sein können. Aufgrund der bescheidenen Personaldecke wird Neuzugang Pelayo Ramos am Samstag seinen ersten Einsatz haben. Fabian Schmidt und Jan-Erik Dobbratz werden ebenfalls im Kader sein, Szalek nimmt seine Ergänzungsspieler in die Pflicht: „Wir fahren dahin und nehmen die Aufgabe ernst wie jedes andere Ligaspiel auch. Unsere Ersatzspieler haben die Möglichkeit, sich auszuzeichnen und sind dementsprechend gefordert." Seriös soll das Spiel über die Bühne gebracht werden, dann steht der Vorfreude auf das Rückspiel in Lleida in der kommenden Woche nichts mehr im Wege. Felipe Sturla traf gegen Remscheid doppelt, die Niederlage konnte er am Ende aber nicht verhindern.

Cheftrainer Günther Szalek wird sein Team auf den Gegner bestens vorbereitet haben.
Wird beim Tabellenletzten verletzungsbedingt fehlen, RESG Crack Felipe Sturla.
Autor:

Marcel Faßbender aus Duisburg

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