Rote Teufel erlebten im Rückspiel Ihr „Blaues Wunder“

TuS Düsseldorf-Nord – RESG Walsum 8:4 ( 4:2 )

RESG: Tripp, Lorz, Lemkamp, Kulossek, Burmann, Hövelmann (3), Alonso,
Chr. Nusch (1), Daniel Kutscha, Kluge

Sie wollten in Düsseldorf alles klar machen, der TuS Nord nahm jedoch beeindruckend Revanche für die Hinspielniederlage und gewann das zweite Spiel absolut verdient und überraschend hoch mit 8:4 Toren.
Der Düsseldorfer Kasten war aber auch mit dem erneut superstarken Jan Kutscha wie zugemauert, das RESG – Gehäuse dagegen offen wie ein Scheunentor. Hinzu kamen mindestens fünf bis sechs Pfosten- oder Lattenkracher der Walsumer sowie ein verschossener Penalty und ein Direkter Freistoß.
Die RESG begann mit Carsten Tripp im Tor zunächst sehr konzentriert und ging nach fünf Minuten durch Kay Hövelmann mit 1:0 in Führung. Gilles Pascher glich zwei Minuten später mit einem verdeckten Weitschuss aus. In der 15. Minute Penalty für den TuS nach einem RESG –Foul. Mike Neubauer wechselte Penalty-Killer Rainer Lorz ein, der parierte auch zunächst aber die Kugel rollte doch noch über die Linie zur 2:1 Führung für Düsseldorf. Bereits eine Minute später gelang Christopher Nusch nach einer schönen Kombination mit Lukas Lemkamp der Ausgleich zum 2:2.
Dann aber wieder unnötige Ballverluste und Abspielfehler bei den Walsumern die sich rasch rächen sollten. Die Gastgeber gingen durch zwei Weitschüsse von Pink (17.) und Müller (21.)
bis zur Halbzeit mit 4:2 in Führung.
Nach dem Wechsel dann wütende Angriffe der Roten Teufel und mehrfach Glück für D.-dorf
bei Pfosten- und Lattentreffern von Daniel Kutscha , Kay Hövelmann und Lukas Lemkamp. „Direkter“ nach dem 10. TuS – Teamfoul in der 31. Minute für die RESG, aber Teufelskerl Jan Kutscha verhinderte zweifach den Anschlusstreffer gegen Kay Hövelmann.
Danach ideenloses Spiel der Walsumer, Sie fanden einfach kein Rezept gegen die ständig störenden und aggressiven Unterrather, die nach einem Konter in der 36. Minute durch Paczia zum 5:2 erhöhten. Kay Hövelmann konnte drei Minuten später noch einmal mit einem Gewaltschuss auf 3:5 verkürzen aber in der Folge ließen Pascher (41.), Paczia (42.) und Beckmann (44.) die RESG – Abwehr einschl. der Keeper Tripp und Lorz ( ab 42. Min. ) ganz alt aussehen.
Francisco Alonso durfte in der Endphase des Spiels dann zum ersten Mal Bundesligaluft schnuppern und hatte dabei einige gute Szenen. Kay Hövelmann verkürzte in der 48. Minute noch mal zum 4:8 aber das Spiel war natürlich längst entschieden. In der letzten Minute hätte Christopher Nusch durch Penalty nach einem rüden Foul an Daniel Kutscha noch Ergebniskosmetik betreiben können, aber auch er scheiterte am Düsseldorfer Schlussmann.
Als einzige Play-off -Viertelfinalisten (alle anderen Paarungen sind schon entschieden) müssen die beiden Teams nun morgen um 15.30 Uhr ( in Düsseldorf ) zum dritten und entscheidenden Match antreten. Nach dem heutigen, enttäuschenden RESG - Auftritt sind die
Gastgeber vor Heimpublikum klarer Favorit und den Walsumern droht das bittere, vorzeitige Saisonende.

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