Nach der letzen Niederlage in Fürth rutschten die Zebras auf den letzten Platz ab
Zebras unter Druck

Weiter runter kann der Blick von Trainer Lieberknecht nicht mehr gehen. Gegen Union muss jetzt gepunktet werden.
  • Weiter runter kann der Blick von Trainer Lieberknecht nicht mehr gehen. Gegen Union muss jetzt gepunktet werden.
  • Foto: Kirchner
  • hochgeladen von Marcel Faßbender

Die Aufgabe wird am Samstag, 16. Februar, für die Spieler des MSV Duisburg alles andere als leicht. Mit Union Berlin kommt eine Mannschaft, die um den Aufstieg mitspielt und sich keine Punktverluste erlauben kann. Anstoß in der Schauinsland-Reisen Arena ist um 13 Uhr.

Die Stimmung in Meiderich ist nach dem desolaten Auftritt bei der Spielvereinigung Greuther Fürth am letzten Samstag weiterhin im Keller. Die Niederlage wurde zwar erst durch einen fragwürdigen Elfmeter in der 86. Minute eingeleitet, trotz allem war die Mannschaft von Trainer Lieberknecht nicht in der Lage, den Abstiegskampf anzunehmen. Mit dem Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz ist die Lage natürlich sehr ernst. Lieberknecht musste die letzten Minuten aus dem Spielertunnel heraus beobachten: Nach seiner lautstarken Beschwerde gegen den Elfmeter, war er kaum zu beruhigen. Das Feuer brennt also beim MSV-Trainer weiterhin und er glaubt auch nach wie vor an sein Team, die Mission Klassenerhalt zu schaffen.
Personell verschärfte sich die Situation durch die rote Karte von Enis Hajri in der Nachspielzeit weiter, zwei Spiele muss er jetzt von der Tribüne verfolgen. Neben den zahlreichen Langzeitverletzten droht nun auch noch Mittelfeldspieler Fabian Schnellhardt mit einer Oberschenkel-Verletzung auszufallen. Mit 20 Toren bildet der MSV den harmlosesten Angriff der Liga, Neuzugang Havard Nielsen hat immerhin schon zwei Tore dazu beigesteuert. Auf der Gegenseite sind die Berliner in der Defensivabteilung hervorragend aufgestellt. Die Elf von Trainer Urs Fischer ließ bisher erst 18 Gegentreffer zu, das ist in der Zweiten Liga der momentane Bestwert. Das Selbstvertrauen bei den Köpenickern ist riesig, nur zweimal musste man sich geschlagen geben. Die Voraussetzungen könnten für die Duisburger am Samstag durchaus besser sein.

Kritik an Grlic

Die MSV-Fans in den sozialen Netzwerken wissen langsam auch nicht mehr weiter. Die einen plädieren auf den Zusammenhalt, und dass man die Mannschaft bis zum Ende weiter unterstützen sollte. Auf der anderen Seite die Fans, die genug haben und überlegen, zu den Spielen gar nicht mehr zu kommen.
Manager Ivica Grlic steht aufgrund seiner misslungenen Transferpolitik immer mehr unter Beschuss. Spieler wie John Verhoek oder Richard Sukuta-Pasu blieben weit hinter ihren eigenen Möglichkeiten. Die Stammkräfte, die im vergangenen Jahr für den Klassenerhalt gesorgt haben, sind völlig abgetaucht und rennen ihren eigenen Ansprüchen weit hinterher. Trotz allem muss der Kopf wieder nach oben gehen. Mit voller Konzentration soll die Hürde Union gemeistert werden. Die Fans erwarten einen couragierten Auftritt, gekämpft werden soll bis zum Schluss. Noch ist bekanntlich nichts verloren, jetzt müssen aber Reaktionen folgen, damit die Hoffnung für die Wende bleibt.

Autor:

Marcel Faßbender aus Duisburg

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