Frage der Woche: Jugendlicher Leichtsinn – Was sind eure Jugendsünden?

Die Eltern sind ein ganzes Wochenende weg, das bedeutet sturmfrei. Yeah! Und schon lädt Tim über Facebook etliche Leute zu sich nach hause ein um dort eine House-Party zu feiern. Im Wohnzimmer wurde eine professionelles DJ-Pult aufgestellt. Der 16-jährige heuerte sogar einen Türsteher an. Die Party kann beginnen, dachte er sich. Die Rechnung hatte der junge Mann leider ohne seine Nachbarn gemacht. Um 22 Uhr war die Polizei wegen Ruhestörung vor Ort, die Feier ist gescheitert.  

Der jugendliche Leichtsinn verlockt häufig dazu großen Mist auszufressen. Wir alle hatten  mal großen Krach mit unseren Eltern, weil wir etwas total Blödes gemacht haben. 
Total überzeugt von uns, konnten  wir die Wut der Eltern kaum nachvollziehen. Während Mama und Papa uns mit roten Köpfen böse anblinzelten, hieß es aber: sag bloß nichts, sonst explodieren sie. So war das bei meinen Eltern das eine oder andere mal. Heue kann ich es nachvollziehen. Ich habe eine Menge ausgefressen. 

Die verschwundene Tochter

Eine Situation, an die ich mich sehr gut erinnere, passierte während meiner Grundschulzeit. Ich lief oft mit Mitschülern zusammen nach Hause, weil wir in die gleiche Richtung mussten. An einem Tag ging ich nach der Schule mit zu einer Freundin, vergaß aber meinen Eltern Bescheid zu sagen. Meine Mutter suchte mich überall und fuhr mit dem Fahrrad durch halb Katernberg. Schließlich kreuzten sich unsere Wege, als ich unbekümmert nach Hause lief. Als ich meine Mutter sah, wurde mir klar: Du hast etwas vergessen! Ich hatte ein schlechtes Gewissen wie noch nie, da ich meiner Mama so große Sorgen bereitet hatte. Sie war froh, dass nichts passier ist, trotzdem auch verärgert über meine Vergesslichkeit.

Flut im Kinderzimmer

Eine andere Situation spielte sich bei meiner besten Freundin ab. Wir hatten ihr Zimmer komplett verunstaltet und sollten gemeinsam aufräumen. Wir machten also das, was uns gesagt wurde, vorerst war auch alles okay. Wir beschlossen sogar, das Zimmer zu wischen. Ihr Zimmer war mit Laminat ausgelegt, und jeder weiß natürlich, dass man vorsichtig mit Wasser sein muss, weil sonst der Boden aufquellen könnte. Wir aber begannen zu wischen und fanden "normales" Wischen echt langweilig. Plötzlich kam uns eine Idee: Wir schütteten das Wasser aus dem Eimer auf den Boden und wischen mit Tüchern unter unseren Füßen. Wie auf Schlittschuhen schlitterten wir durch das Kinderzimmer. Dass wir uns nicht verletzten, war ein kleines Wunder. Die Tür ging auf und ihr Papa stand vor dem Zimmer. Er sah ziemlich wütend aus und fragte sich vermutlich, ob mit uns irgendwas nicht stimmte. Nach einer kleinen Standpauke mussten wir schnell den Boden wieder trocknen. Ein paar Stunden später war Gott sei dank niemand mehr sauer auf uns! 

Frage der Woche: Was habt ihr früher ausgefressen? Welchen Mist haben eure Kinder und Enkelkinder schon gemacht? Oder sogar eure eigenen Eltern in ihrer Jugend? Erzählt uns eure Geschichte  dazu! Wir freuen uns! 

Autor:

Annika Dahm aus Essen-Nord

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