Heiß diskutiert: Muss man "Kampfradler" stoppen?

Foto: Frank Preuß

Erhebliche Verärgerung hat der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut, mit seiner Behauptung, die Missachtung von Verkehrsregeln unter Radfahrern sei „inflationär“, beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Nordrhein-Westfalen (ADFC NRW) ausgelöst. Hierfür gebe es keinerlei seriöse Belege. So sei vielmehr ausweislich der Statistiken der Polizei bei Unfällen zwischen Radfahrern und Autofahrern der Autofahrer zwei- bis dreimal häufiger der Hauptverursacher als der Radfahrer.

Auch die von Bundesverkehrsminister Ramsauer behauptete Problematik der „Kampfradler“ kann der ADFC NRW nicht nachvollziehen. „Zwar gibt es bei allen Verkehrsteilnehmergruppen einige Menschen, die sich bewusst nicht an die Regeln halten. Es fahren aber deutlich mehr Autofahrer zu schnell als Radfahrer über rote Ampeln“, sagt Thomas Semmelmann, Vorsitzender des ADFC Landesverbandes NRW.

„Kampfradler“: nur ein Vorurteil, nur eine "Stammtischparole", wie Semmelmann meint? Oder gibt es sie wirklich? Was meint Ihr, liebe LKler? Wir sind gespannt auf Eure Kommentare, die wir gerne auch in Print veröffentlichen wollen.

Autor:

Sabine Justen aus Duisburg

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