Marxloher Kreuzeskirche muss saniert werden

Die evangelische Bonhoeffer-Gemeinde Marxloh/Obermarxloh muss sich auf eine größere Kirchenreparatur einstellen. Gegen Ende des Winters brach ein Stück der Sandsteinverblendung über der Turmuhr der Kreuzeskirche in Marxloh ab und fiel auf den Kirchvorplatz.

Hinzugezogene Experten stellten weitere Frostschäden an der Turmfassade fest. Der Haupteingang der Kirche musste weiträumig abgesperrt werden, die Besucher werden auf Schildern vor herabfallenden Steinen gewarnt.

Pfarrer Hans-Peter Lauer ist besorgt um den Eindruck, den das Gotteshaus zurzeit auf Besucher macht. „Die Sperrung passt natürlich ganz schlecht zu dem einladenden Eindruck, den wir als offene Stadtteilkirche gerne machen möchten“, sagt er. Das Gemeindeleben in der „roten Kirche“ geht ganz normal weiter, mit kleinen Einschränkungen.

Feierliche Einzüge entfallen bis auf Weiteres. Bei Hochzeiten muss auch die Braut den Hintereingang nehmen. Die Baukirchmeisterin der Gemeinde, Christel Monien, hat gerade die erste Aufstellung für die nötigen Reparaturarbeiten an der Wetterseite des Turmes bekommen.

Kosten von knapp 250.000 Euro kommen auf die Gemeinde zu. Nicht zum ersten Mal muss die Gemeinde große Anstrengungen unternehmen, um ihr denkmalgeschütztes Wahrzeichen vor dem Verfall zu behüten. Ab 2001 wurde der Dachstuhl der Kreuzeskirche aufwendig saniert. Nun müssen wieder Zuschüsse beantragt und Spenden organisiert werden. „Die Frauenhilfe hat tausend Euro gespendet“, sagt Pfarrer Lauer, „das ist ein guter Anfang“.

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