Rheinbahn-Debakel bei U79: Prototyp zu breit für Duisburgs U-Bahn-Tunnel

Die U79 an der Haltestelle Sittardsberger Allee.
  • Die U79 an der Haltestelle Sittardsberger Allee.
  • Foto: Archivfoto: Hannes Kirchner
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Zum Debakel kam es für die Düsseldorfer Rheinbahn in der vergangenen Woche. Die schafft in dreistelliger Millionenhöhe 43 neue Bahnen an, unter anderem auch für die Linie U79, die Düsseldorf und Duisburg verbindet. Doch bei einer Testfahrt knirschte es gewaltig: Die neuen Bahnen sind zu breit für Duisburgs U-Bahn-Tunnel.

Am Montagnachmittag kam nun die offizielle Mitteilung des Rheinbahn-Vorstands: Darin heißt es:
"Während einer Testfahrt des HF6-Prototyps kam es in der vergangenen Woche in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zu einem Kontakt zwischen Bahn und Haltestellenkante. Anbauteile des Drehgestells berührten die Kante des Niederflurbahnsteigs im Duisburger U-Bahntunnel. Die Ursache hierfür ist eine fehlende Berücksichtigung dieses Haltestellentyps im Lastenheft der Rheinbahn aus dem Jahr 2014. Auch gibt es für Haltestellen und Fahrzeuge hierzu keine einheitlichen Standards, die hätten helfen können, diesen Fehler zu vermeiden.

Mitteilung des Vorstands

Die Fahrzeuge sind auf den Strecken der Linien U74, U75, U77 und U78, auf denen der Einsatz zunächst geplant ist, in ihrer aktuellen Form problemlos einsetzbar. Allein auf diesen Linien werden weit mehr als die bestellten 43 Wagen benötigt. Um die Fahrzeuge langfristig auch auf der Linie U79 einsetzen zu können, wird die Rheinbahn gemeinsam mit dem Fahrzeughersteller Bombardier Möglichkeiten prüfen, ob Anbauteile neu platziert oder anders dimensioniert werden können. "

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