Teambildung in Unternehmen immer wichtiger

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Teamfähigkeit ist oftmals eines der Schlagworte, wie sie in Stellenausschreibungen gefordert werden. Ob in jedem dieser Angebote der eigentliche Sinn eines Teams gefordert wird, sei dahingestellt. Zumindest erweckt diese Forderung den Eindruck, dass vom Bewerber die Bereitschaft zur Integration in ein Arbeitskollektiv verlangt wird. Ein Arbeitsteam im organisatorischen Sinne geht jedoch weit über diese Vorstellung hinaus.

Weshalb werden Teams in einer Firma gebildet?

Überall, wo die Erfüllung einer betriebliche Aufgabe die Zusammenarbeit mehrerer Personen erfordert, ist es günstig, ein Team zu bilden. Dies kann der Fall sein, um eine wichtige Terminarbeit in der vorgegebenen Zeit mit straffer Organisation und gegenseitiger Unterstützung zu bearbeiten. Teams werden aber auch gebildet, um komplexe Aufgaben zu bearbeiten, die die Kenntnisse eines Einzelnen übertreffen. Teams, wie sie unter diesem Namen in Direktvertrieben gegründet werden, um Umsatzzahlen zu erfüllen, sind hingegen bedenklich. Sie bestehen letztendlich doch aus Konkurrenten.

Wie setzt sich ein Team zusammen?

Dies können Mitarbeiter mit gleichem Ausbildungsstand sein oder Berufserfahrene und Anfänger. Sie können auf dem gleichen Fachgebiet bewandert sein oder unterschiedliche Spezialisierungen einbringen. Diese Zusammensetzung richtet sich immer nach dem Inhalt der Aufgabe, die zu bearbeiten ist. Sie orientiert sich aber auch an den vorhandenen personellen Möglichkeiten. Wichtig ist einzig und allein, dass kein Mitglied dieses Teams über- oder unterfordert ist.
Hierarchien sind in Teams erforderlich. Sie können mehr oder weniger stark ausgeprägt sein. Dies richtet sich nach dem Grad der Bereitschaft zur Zusammenarbeit der Teammitglieder. Oftmals sind Teams nach kurzer Zeit so aufeinander eingespielt, dass die Frage nach dem Leader entfallen ist oder ohnehin nie konkretisiert wurde. Das Team arbeitet als homogene Einheit.
Sobald jedoch nur die geringsten Anzeichen unterschiedlicher Leistungsbereitschaft oder ein Konkurrenzdenken im Team erkennbar sind, müssen die Zügel moderat gestrafft werden. Niemand soll sich bevormundet fühlen, aber eine klare Ansage und Aufgabenverteilung muss zu jeder Zeit erhalten bleiben.

Das Team und seine Vorgesetzten

Selbstverständlich beabsichtigt die Firmenleitung mit der Gründung eines Teams, die effiziente Bearbeitung eines Auftrages sicherzustellen. Die Arbeit in einem gut aufgestellten Team steigert aber auch die Leistungsbereitschaft und Freude an der Arbeit bei jedem Teammitglied. Diese Weiter- bzw. Höherentwicklung zu beflügeln, ist eine Aufgabe des Vorgesetzten. Sie besteht darin, dem Team lösbare Aufgaben zu übertragen, die sich durchaus nur wenig unterhalb der obersten Leistungsgrenze bewegen können. Sie werden zur Herausforderung und Motivation für das Team, während eine Unterforderung zur Hinterfragung der Sinnhaftigkeit der Teambildung führen würde.
Der oder die Vorgesetzten des Teams sind andererseits aber auch für die Kontrolle zuständig. Ihnen obliegt es, die termingerechte und fachlich korrekte Fertigstellung von Teilaufgaben zu überprüfen und bei Bedarf einzuwirken. Dabei dürfen sie sich jedoch nicht in das Team integrieren, denn dies würde zur Bildung neuer Hierarchien führen und die Homogenität im Team stören.
Die Teambildung gibt einem Vorgesetzten aber auch die Möglichkeit, Mitarbeiter zu fördern und weiter zu entwickeln. Dies kann durchaus mit Weiterbildungsmaßnahmen vor oder während der Bearbeitung eines Teamauftrages verbunden sein. Der Auszubildende lernt vom Jungfacharbeiter, der Praktikant von Jung-Ingenieur und alle profitieren von der Erfahrung der Teamprofis. Deshalb ist die Teambildung neben der Bearbeitung von Teamaufgaben gleichzeitig ein wichtiges und vor allem effizientes Mittel im Personalmanagement.
Es gibt immer mehr Unternehmen bzw. Dienstleister, die Personalverantwortliche dabei unterstützen. So gibt es zum Beispiel auch in Duisburg Möglichkeiten, Teams s zu fördern. Sei es das gemeinsame Bauen eines Floßes, einer Brücke oder auch einfach nur eine abenteuerliche Kanutour. Mit solchen Aktivitäten unterstützt man die Teambildung in Unternehmen und fördert den Zusammenhalt bzw. die Zusammenarbeit in den Teams. Neben all den Vorteilen für den Arbeitgeber, haben solche Aktivitäten natürlich sehr viel Spaß im Gepäck.

Ganz interessanter Beitrag zu den vier Phasen der Teambildung: Vier Phasen

Autor:

Marcus Haermann aus Duisburg

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