100 Jahre St. Hubertus Schützen = 100 Bäume für Duisburg

Die fleissigen Helfer der St. Hubertus Schützenbruderschaft
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  • hochgeladen von Harald Molder

Der Wald in Deutschland und die weltweiten Wälder haben eine weitreichende Bedeutung für nahezu alle Bereiche unseres Lebens. Der Wald prägt ganze Landschaften, ungezählten Tieren und Pflanzen ist er Heimat und Refugium, er schützt Klima, Wasser und Boden, er liefert uns den umweltfreundlichen, nachwachsenden Rohstoff Holz, er gibt Arbeit, Erholung und Naturerleben, er ist Teil unserer Mythen und Märchen.

Der Wald ist uns ein wertvolles Naturgut und prägt unsere Kultur – in Deutschland und in der Welt. Ohne ihn würden uns viele wichtige, aber auch ganz alltägliche Dinge fehlen.
Wir brauchen den Wald. Um ihn für nachkommende Generationen zu erhalten, müssen wir den Wald ins Blickfeld und in das Bewusstsein der Menschen rücken. Das ist das zentrale Ziel der Vereinten Nationen und gleichzeitig auch der Anspruch des deutschen Beitrages zum Internationalen Jahr der Wälder.

Aus Anlass des „Internationalen Jahres der Wälder 2011“, eine Kampagne der Vereinten Nationen, die unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Christian Wulff steht, pflanzten nun die Schützen der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Großenbaum 1911 e. V. unter fachlicher Anleitung von Revierförster Axel Freude 100 Eichen im Stadtwald von Duisburg.

„Dies hat die St. Hubertus Schützenbruderschaft motiviert, unseren Wald, an dem wir mit unserem Schützenhaus und –platz eine Heimat gefunden haben, zu schützen und zu pflegen. Ganz nach dem Wahlspruch der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften: Glaube – Sitte – Heimat.“ erklärt der 1. Brudermeister Hansjürgen Küppers.

Die Schützen trafen sich um 9:30 Uhr am Schützenplatz an der Saarner Straße und liefen dann ca. 20 Minuten zum Pflanzplatz am Grenzstein „4 Steine“, wo sie von Revierförster Axel Freude erwartet wurden und dann die vorbereitete Fläche mit den Bäumen bepflanzten.

„Diese Aktion soll auch Ansporn für uns und Andere sein, die Wertschätzung und Aufmerksamkeit für den Wald zu steigern und Anreiz für ein positives „Walderleben“ zu schaffen. Im Laufe des Jahres wird die St. Hubertus Schützenbruderschaft als Kampagnepartner des „Waldkulturerbe 2011“ noch weitere Aktionen durchführen. Geplant ist noch ein „Walderlebnistag“ mit Grundschulkindern oder auch ein „Sporterlebnistag“ mit einem Sommerbiathlon.“ erklärt noch einmal Hansjürgen Küppers.

Noch vor dem großen Jubiläumsschützenfest zu Pfingsten laden am Ostermontag, den 25. April 2011 ab 11.00 Uhr die Jungschützen zum beliebten Ostereierschiessen ins Schützenhaus ein. Tolle Preise, viel Spaß sowie Speisen und Getränke zu zivilen Preisen sind garantiert. Diese Veranstaltung ist natürlich für alle Bürgerinnen und Bürger offen.

(Fotos: St. Hubertus Bruderschaft Großenbaum)

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