Quartierservice in Marxloh macht sich wieder auf den Weg
"Wir geben dem Müll eine Abfuhr!"

Nach jeder Begehung und bei jeder Besprechung führen die Ehrenamtlichen Buch und Statistik, um die "Vermüllung" in Griff zu bekommen.
Foto: Runder Tisch Marxloh
  • Nach jeder Begehung und bei jeder Besprechung führen die Ehrenamtlichen Buch und Statistik, um die "Vermüllung" in Griff zu bekommen.
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Unter Einhaltung aller Hygieneregeln dreht der Quartierservice des Vereins Runder Tisch Marxloh e.V. wieder seine Runden und meldet den zuständigen Institutionen wie Ordnungsamt und den Wirtschaftsbetrieben Duisburg regelmäßig wilde Müllkippen, abgemeldete Kraftfahrzeuge und auch Gefahrenquellen im öffentlichen Raum.

Die Mitarbeiter des Quartierservices haben so ein tägliches Bild der Lage in Marxloh. In vielen Planungsgesprächen kristallisierte sich heraus, das diese Meldungen zwar sinnvoll sind, aber auch ausbaufähig.  Zu dieser Thematik trafen sich aktuell alle betreffenden Akteure wie Petershof, GFB, KI, EgDU und den Wirtschaftsbetrieben Duisburg in den Räumlichkeiten des Vereins.

Ziel war, ist und bleibt es, die Verzahnung zwischen den Akteuren weiter auszubauen. So kann beispielsweise der Quartierservice, der wilde Müllkippen meldet, Sprachbarrieren durchbrechen die der Petershof mit seinen Straßenpaten in Beratungsgesprächen durchführt. Weiter werden kooperative Aktionen, die der Aufklärung dienen, geplant.

Das Bewusstsein
wecken und ändern

Quartierservice-Koordinator Thomas Mielke, zugleich Vorsitzender vom Runden Tisch e.V., fügt hinzu, dass man Marxloh sicher nicht von Heute auf Morgen "aufräumen" kann, betont aber, dass es ohne die Arbeit der Akteure sicherlich noch dramatischer aussehen würde. Mario Gröbner vom Bürgerform kennt Bürgerstimmen, die dem Thema "wilder Müll" sehr kritisch gegenüberstehen. Hier stellt der Verein Runder Tisch Marxloh e.V. allerdings dankbar fest, dass die Wirtschaftsbetriebe bereits einen erhöhten Reinigungsplan fahren. "Das Bewusstsein der Menschen, die ihren Müll im öffentlichen Raum entsorgen, muss geweckt und vor allem geändert werden, und gegebenenfalls müssen strengere Sanktionen verhängt werden, wenn die Verursacher zu identifizieren sind." sagt Mielke.

Fazit dieser kooperativen Runde ist, so Mielke, die weitere Zusammenarbeit im Stadtteil, damit alle Beteiligten ein gemeinsames Ziel verfolgen: "Wir schaffen ein saubereres und somit lebens- und liebenswerteres Marxloh!".

Autor:

Reiner Terhorst aus Duisburg

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