Chinmayo spendet der Hamborner Hospizbewegung eines seiner Werke
„Zu den Quellen – gegen den Strom“

Mit einem „leckeren“ Präsentkorb bedankte sich Andrea Braun-Falco jetzt bei Chinmayo für die Schenkung.
Fotos: Hospizbewegung
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Mit einem kleinen Dankes-Körbchen überraschte die Hospizbewegung Duisburg-Hamborn e.V. jetzt Chinmayo. Der bekannte Künstler, der seinen von ihm heute genutzten Namen vom indischen Guru Osho erhalten hatte, arbeitet seit mehr als 50 Jahren künstlerisch in Duisburg.

83 Jahre alt, ist Chinmayo nun und, wie er selber sagt, „nicht mehr ewig hier“ auf der Erde. Die eigene Auseinandersetzung damit, was mit seinem Atelierhaus und seinen Werken nach seinem Tod geschehen sollte, hatte Chinamyo bereits im Sommer veranlasst, eine Skulptur zu verschenken. Nun stiftete er der Hamborner Hospizbewegung Duisburg sein von in den Jahren 1971 bis 1976 gestaltetes Werk „Zu den Quellen – gegen den Strom“.

„Eine sehr passende Arbeit für die Hospizbewegung“, meint Andrea Braun-Falco, die Geschäftsführerin der Hamborner Organisation und Einrichtung. Für beides, „zu den Quellen“ und „gegen den Strom“ bedarf es ihrer Meinung nach Bewegung, aber auch Momente des Reflektierens und Hinsehens. „Auch wir sehen mmer hin und reflektieren eigentlich tagtäglich, was gerade geschieht in der hospizlich-palliativen Landschaft. Wir bleiben verknüpft mit den eigenen Quellen, und wenn erforderlich, schwimmen wir auch gegen den Zeitgeiststrom“, fügt sie an.

"Pionierbürgerbewegung"

So versteht sich die Hamborner Hospizbewegung als „Pionierbürgerbewegung“. Egal, wie sich die gesundheitspolitische Landschaft verändere, als Bewegung und Motivation für Bürger habe sie genau diese im Blick, um sie am Lebensende so zu begleiten, dass es für jeden begleiteten Menschen eine gute letzte Zeit wird. Gleichzeitig passe das Werk „Zu den Quellen – gegen den Strom“ aber auch zur Auseinandersetzung, die mancher Mensch am Lebensende mit Rückblick auf die eigene Biographie und sich selber führt, wenn er sein Leben noch einmal Revue passieren lässt.

Chinmayo hat sich also etwas Besonderes überlegt, als er nach einigen persönlichen Gesprächen mit Andrea Braun-Falco nun der Hospizbewegung für die neuen Räume in Hamborn, An der Abtei 1, diese Arbeit aussuchte. Kein Wunder, dass sich Andrea Braun-Falco bei ihm persönlich im Namen der Hospizbewegung bedankte und ihn dabei zu früher Morgenstunde mit einem kleinen Präsentkorb überraschte.

Mit einem „leckeren“ Präsentkorb bedankte sich Andrea Braun-Falco jetzt bei Chinmayo für die Schenkung.
Fotos: Hospizbewegung
Dieses Kunstwerk von Chinmayo hat jetzt seinen festen Platz in den neuen Räumen der Hamborner Hospizbewegung gefunden.
Autor:

Reiner Terhorst aus Duisburg

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