11220 Reinigungskräften in Duisburg und am Niederrhein droht Rückfall auf gesetzlichen Mindestlohn

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Wer als Reinigungskraft arbeitet und nicht in der Gewerkschaft ist, dem drohen ab Januar deutliche Lohneinbußen. Davor hat die IG BAU Duisburg-Niederrhein gewarnt. (Foto: IG BAU)



IG BAU: Nur Gewerkschaftsmitglieder bekommen Lohn-Plus

Lohn-Lücke in der Gebäudereinigung: Einem Großteil der rund 11220 Reinigungskräfte in Duisburg und am Niederrhein droht ab Januar der Rückfall auf den gesetzlichen Mindestlohn. Statt 10,30 Euro würden bei ihnen dann lediglich 8,84 Euro pro Stunde auf dem Lohnzettel stehen. Einer Vollzeitkraft gehen damit rund 250 Euro im Monat verloren. Bei Glas- und Fassadenreinigern liegt die Lohn-Lücke sogar bei knapp 800 Euro, warnt die IG BAU Duisburg-Niederrhein.

Der Grund: Das Bundesarbeitsministerium hat die neuen Tariflöhne für die Branche noch nicht für allgemeinverbindlich erklärt. Der alte Tarifvertrag läuft jedoch Ende Dezember aus. „Damit gilt das Januar-Lohn-Plus, das die IG BAU mit den Arbeitgebern ausgehandelt hat, nicht automatisch in allen Betrieben. Nur Gewerkschaftsmitglieder können darauf einen Anspruch erheben“, erklärt Bezirksvorsitzende Karina Pfau. Um das Lohn-Plus im Januar zu bekommen, sollten Reinigungskräfte noch im Dezember in die IG BAU eintreten. Ausführliche Infos und Unterstützung für Beschäftigte gibt es im IG BAU-Büro in Duisburg (Telefon: 02 03 – 298 87 – 0).

Weitergabe Presseinfo der IG Bauen-Agrar-Umwelt Bezirksverband Duisburg-Niederrhein
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Jochen Czekalla aus Duisburg | 18.12.2017 | 15:14  
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