Zwei Schwächephasen kosten den Herren 3 den Sieg gegen die Herren 4

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Duisburg: TH Franz-Haniel-Gymnasium | Für die Herren 3 der BG Duisburg-West stand im vereinsinternen Duell gegen die Herren 4 eine knifflige Aufgabe an. Einerseits ging es darum, den Anschein mit einem couragierten Auftritt gegen den unbesiegten Tabellenersten erst gar keinen Eindruck einer Wettbewerbsverzerrung aufkommen zu lassen. Andererseits es aber auch nicht mit dem Ehrgeiz zu übertreiben. Schon öfters sind vereinsinterne Duelle bei anderen Vereinen ausgeartet und die Grenzen sportlicher Fairness wurden deutlich überschritten. Um es vorwegzunehmen. Die Herren 3 schafften den schmalen Grad mit Bravour.

Die Herren 3 kamen besser in das erste Viertel; erzielten nicht nur die ersten Punkte, sondern auch den ersten kleinen 5:0 Lauf zur zwischenzeitlichen 9:4 Führung. Allerdings konnten sich „Dritten“ nicht allzu lange an dieser Führung freuen, den die „Vierten“ antworteten ihrerseits mit einem 0:7-Lauf. Was die „Vierte“ konnte, konnten dann die „Dritten“ schon lange und drehten das Spiel mit einem 8:0 Lauf zur 18:13 Führung. Eine Führung, die aber nicht bis zum Viertelende wehrte, da die „Vierte“ mit einem 0:5 Lauf noch zum 18:18 ausgleichen konnte.

Und auch die Anfangsphase des zweiten Viertels gehörte der „Dritten“, die sich bis zur Mitte des Viertels sogar auf 29:21 absetzen konnte. Bevor man sich in den letzten fünf Minuten eine Schwächephase gönnte, die die „Vierte“ gnadenlos ausnutzte. Einfache Ballverluste der „Dritten“ wurden gnadenlos ausgenutzt und mit erfolgreichen Punkten bestraft. Und da auch die Würfe der „Dritten“ nicht mehr fallen wollten, schmolz die Führung nicht nur dahin. Die „Vierte“ konnte gar das Spiel drehen und sich bis zur Halbzeit auf 36:44 absetzen.

Doch wer nun an eine Vorentscheidung dachte, sah sich zu Beginn des dritten Viertels getäuscht. Die „Dritte“ kämpfte sich wieder ran und konnte den Vorsprung bis zur Mitte des Viertels auf 43:46 verkürzen. Dass es dann aber nicht mehr dazu langte, das Spiel auszugleichen oder gar zu drehen, lag an der „Vierten“, die noch einmal mächtig aufdrehte, die Erfahrung ausspielte und sich bis zum Viertelende auf 47:68 absetzen konnten.

Auch wenn die „Dritte“ sich zu Beginn des Schlussviertels noch einmal kräftig gegen die drohende Niederlage wehrte und alles Mögliche unternahm, das Spiel doch noch zu gewinnen. Die Messe war einfach gelesen, die „Vierte“ spielte all die vorhandene Erfahrung und Cleveness aus und gewann letztlich verdient mit 64:85.

Die „Dritte“ konnte letztlich mit der gezeigten Leistung zufrieden sein. Denn gegen eine Mannschaft, die durchweg mit Spielern gespickt ist, die bereits höherklassig gespielt haben, kann man auch einmal verlieren. Die wichtigste Erkenntnis für die „Dritte“: gegen solche Mannschaften darf man sich halt keine Unkonzentriertheiten oder Nachlässigkeiten leisten. Die werden sofort vom Gegner ausgenutzt.

Es spielten:
Deha Özay (16 Punkte/3 Dreier), Sven Pauls (9), Erik Jensen, Nezih Boz (je 8), Udo Joosten (6/2), Alex Hein (6), Niklas Mantler, Sertel Tekin (je 5/1), Sascha Poharc (1)
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