"Das bäuerliche Hamborn"

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Jörg Weißmann konnte neben Marcus Jungbauer als stellvertretenden Bezirksbürgermeister auch Frank Börner als Landtagsabgeordneten (MdL) begrüßen. Treffpunkt war der Eingang zum ehemaligen Clauberg-Gymnasium, die heutige Gesamtschule Emschertal.

"Borgards- und späterer Hoffmannshof"

Auf dem Gelände stand bis Ende der 60´er Jahre der Borgardshof.Ursprünglich hieß er Hoffmannshof. Wie sich der Hofesgeschichte entnehmen lässt, wurde er durch Einheirat im 19. Jahrhundert zum Hoffmanshof. Die Anfänge gehen bis ins Mittelalter zurück. Es war bereits ein Rittergeschlecht auf dem Borgardshof als 1136 das Stift Hamborn durch die Edelherren von Hochstaden-Wickrath gegründet wurde.

Mit dem Bau des Clauberg-Gymnasiums verschwand der Hof.

"Hamborner Hofesverband"

Zum Anfang ging Weißmann auf die jahrhunderte alte Geschichte des Hamborner Hofesverbandes ein. Vom ehemaligen Gelände des Hoffmanns bzw. Borgardshofes an der Kampstraße ging es über die August-Thyssen-Straße in Richtung Bahnhof Hamborn.

"Altmarkt und Neumarkt"

Weißmann ging auf die Entstehung der Märkte ein auf denen die Bauern der Umgebung und Händler ihre Waren anbieten konnten. Der Wochenmarkt auf dem heutigen Altmarkt in Hamborn a.R. geht auf einen amtlichen Beschluss des Jahre 1898 zurück. Drei jahre später, nämlich 1901, kam ein neuer Markt in Marxloh hinzu. Dieser hieß Neumarkt (heutiger August-Bebel-Platz) in Marxloh.

Während der Führung wurden wieder viele historische Ansichten gezeigt. Die Teilnehmer wurden immer wieder gebeten, die Ansichten den anderen Teilnehmern weiterzureichen. Man konnte sich einfach nicht satt sehen. Der frühere Großeloh und Kleineloh-Hof gegenüber dem Bahnhof Hamborn wurden vorgestellt.

"Großeloh-Hof und Kleineloh-Hof"

Weißmann freute sich über die Teilnahme einer ehemaligen Mieterin, die nicht nur einiges zu erzählen wusste, sondern auch viele alte Fotos vom Kleineloh-Hof mitbrachte. Die Höfe lagen gegenüber dem Bahnhof Hamborn. Die Ursprünge lassen sich bis in das 14. Jahrhundert zurückverfolgen. Im Jahre 1889 erwarb die Zinkhütte die Grundstücke. Zuletzt waren dort Werkswohnungen von Grillo. Mitte der 70´er Jahre wurden die letzten Gebäude abgerissen.

Die Familiengeschichte des Geschlechtes Schulte-Marxloh und deren Bedeutung für die Stadtentwicklung wurde den Teilnehmern deutlich. Noch bis in die 60´er Jahre hatte Hamborn über 20 Höfe und Hofgebäude. Leider sind die meisten Gebäude verschwunden, aber nicht ihre bäuerliche Geschichte, die es zu bewahren gilt.

Kontakt: Mitgliedsanträge für den Heimatverein Hamborn e.V. sind bei Jörg Weißmann unter 0171 5375706 erhältlich.

Autor:

Jörg Weißmann aus Duisburg

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