Der Fall Weidisch: Erklärung von Bistum und Seelsorgeeinheit

Die Tür sei noch nicht endgültig zu ... diese Botschaft brachte die Abordnung des Rates der Seelsorgeeinheit aus Münster mit nach Emmerich.
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Nach der Rückkehr aus Münster, wo eine Abordnung des Rates der Seelsorgeeinheit am Morgen eine Audienz beim Bischof hatte, informierte die Seelsorgeeinheit am späten Nachmittag die Medien. Die Erklärung im unveränderten Wortlaut:

"Gemeinsame Erklärung des Rates der Seelsorgeeinheit Emmerich und des Bistums Münster

Münster/Emmerich (pbm). Der Bischof von Münster, Dr. Felix Genn, ist am 25. Januar in Münster mit Vertretern des Rates der Seelsorgeeinheit aus Emmerich zum Gespräch zusammengekommen. Die Vertreter des Rates erläuterten dem Bischof die derzeitige Situation in der Gemeinde. Der Pfarrer von Emmerich, Karsten Weidisch, hatte den Bischof vor kurzem um seine Entpflichtung gebeten. Diesem Wunsch hatte der Bischof entsprochen. Zudem gibt es vor Ort in Emmerich die Sorge, dass die veni!-Projekte und veni!-Gottesdienste, die maßgeblich von Kaplan Christian Olding geprägt werden, nicht mehr fortgeführt werden können.

Bischof Genn war es ein Anliegen, aus erster Hand zu hören, wie die Vertreter des Rates die Situation vor Ort einschätzen und welche Perspektiven sie sehen. Das Gespräch fand in einer vertrauensvollen und konstruktiven Atmosphäre statt.

Der Rat der Seelsorgeeinheit und Bischof Genn verständigten sich auf folgende gemeinsame Erklärung:

1. Bischof Genn sieht die veni!-Projekte und veni!-Gottesdienste als Bereicherung in der Vielfalt im gottesdienstlichen Leben an. Die Gottesdienste sollen fortgesetzt werden. Es ist zu überlegen, wie das gelingen kann.

2. Bischof Genn unterstützt ausdrücklich die pastorale Arbeit des Rates der Seelsorgeeinheit in Emmerich.

3. Es muss vor Ort in Emmerich ein Weg der Versöhnung gesucht werden mit denen, die den bisher eingeschlagenen pastoralen Weg der Seelsorgeeinheit kritisch sehen. Das Bistum Münster sieht sich in der Pflicht, diesen Weg der Versöhnung zu begleiten.

4. In einem ersten Schritt wird es ein Treffen geben zwischen Vertretern der Bistumsleitung und den Menschen, die sich in kirchlichen Gremien in Emmerich (Verbänden, Kirchenvorständen, Kirchausschüssen, Rat der Seelsorgeeinheit, kirchliches Stiftungswesen) engagieren. Das Ziel dieses Gespräches ist eine Bestandsaufnahme der pastoralen Situation in Emmerich und die Klärung, wie ein Weg der Versöhnung konkret beschritten werden kann. Dieses Treffen wird am Donnerstag, 30. Januar um
19 Uhr im Aldegundisheim in Emmerich stattfinden.

5. In einem zweiten Schritt werden auch Gespräche der Bistumsleitung stattfinden mit den Menschen, die den in Emmerich eingeschlagenen pastoralen Weg kritisch sehen.

6. Mit Pfarrer Karsten Weidisch und mit Kaplan Christian Olding werden seitens der Bistumsleitung weitere Gespräche geführt werden."

Autor:

Caroline Büsgen aus Emmerich am Rhein

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