Gerade nun ist es schön einem Weidezaunpfahl zu begegnen
Die Weidezaungeschichte geht in die nächste Runde

Frei von Corona-Ängsten. Entlang der Weidezaunpfähle ist der Weg (fast) zu einer krisenfreien Zone geworden? In diesen Tagen zieht bei uns mit heftiger Macht der Frühling ein. Was aber sucht der Mensch, wenn er die Weidezaunpfähle besucht, gerade in Corona-Zeiten?  Die Weidezaunpfähle kennen kein Corona, die Kühe, die Pferde, die Schafe, die Insekten - hier ist alles wie immer, hier herrscht die ganz normale Frühlingszeit. Aber jetzt ist der Besuch der Natur und der Weidezaunpfähle der einzige Raum, wo es keine Beschränkungen für uns gibt
Für viele Menschen ist die Natur jetzt ein Wohlfühlraum, fast täglich sind Sie in der Natur unterwegs, während in unserer Umwelt zunehmend andere Dinge dominieren.
Seit jeher ist das Verhältnis der Deutschen zur Natur ein ganz spezielles. 
Die Germanen haben auch schon Landwirtschaft betrieben und Weidezaunpfähle gesetzt. 
Gedichte, Märchen und Sagen überhöhen die deutschen Natur als Sehnsuchtslandschaft. Die frühe Naturschutzbewegung im 19. Jahrhundert, der einsetzende Tourismus, erste Wandervereine sehen Wiesen und Weidezaunpfähle als Teil deutscher Kulturlandschaften. Und als Alternative zum Homeoffice taugt der Gang hinaus zu den Weidezaunpfählen allemal.
Sehen wir Corona ... bei allem Leid ... auch als Chance, hinterher nicht so weiterzumachen wie vorher, dafür genügt ein Umdenken. Corona zeigt uns auch, dass wir Menschen nach wie vor Teil der Natur sind - und deshalb extrem abhängig von ihr sind. Schon winzigste Naturstrukturen wie die Viren könnten uns treffen. Denkt immer daran, wie gut uns tut die Natur zu geniessen.

Autor:

Christian Tiemeßen aus Emmerich am Rhein

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