Gewinnt beim Spielekompass: Feuville, rettet die Stadt vor dem Drachen

Das bunte Szenario der mittelalterlichen Stadt  ist ansprechend und macht Spaß.
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  • Das bunte Szenario der mittelalterlichen Stadt ist ansprechend und macht Spaß.
  • Foto: Hutter Trade
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Im letzten Teil unseres diesjährigen Spielekompass möchten wir euch ein Familienspiel vorstellen, dass schon in Teilen in die Grundlage des Strategiespiels einführt. In Feuville aus dem Hause HUCH! geht es darum, seine Stadt so aufzubauen, dass sie möglichst viele Wertungspunkte erspielt und dafür verschiedene Möglichkeiten zu punkten geschickt einzusetzen. Doch Vorsicht, der Drache kann alles zerstören!

Das Familienspiel „Feuville“ lockt und fordert die Spieler mit einer schönen Würfelmechanik an den Spieletisch. Zwei bis vier Spieler ab zehn Jahre können ihr baumeisterliches Geschick messen. Sie sollten nur bereit sein, sich mit einer etwas längeren, jedoch nicht komplizierten Anleitung auseinanderzusetzen.

Der Autor Udo Peise hat einen guten Namen in der Spielebranche. Der 57-Jährige ist verheiratet und hat zwei Kinder. In seiner beruflichen Laufbahn leitete er eine heilpädagogische Tagesstätte und einen Kinderhort, lehrte im Bereich Sozialwesen und Erziehung und führt noch heute regelmäßig Seminare und Workshops mit den Schwerpunkten Gruppen- und Lernspiele durch. Als Spieleautor setzt Udo Peise dieses Wissen gekonnt um. Auch Feuville bringt Jung und Alt kommunikativ an einen Tisch.

Wolken sind wichtig

Und sio funktioniert Feuville: Die Spieler beginnen mit ihrem Startplättchen als Grundlage für ihr Bauvorhaben. Ausgehend von diesem Plättchen wächst die kleine Stadt jedes Spielers und wird mit Mauern, Türmen, Dächern und sogar Wolken erweitert.

Der aktive Spieler würfelt mit zwei Würfeln und aktiviert damit einen Bewohner von Feuville. Durch die Bewohner kann der Spieler ein Bauplättchen oder einen königlichen Erlass nehmen oder die Sonderfunktion der Person ausführen. Neben den Bewohnern bieten auch noch die freundliche Fee und der kauzige Kobold ihre Hilfe an, um den Stadtbau voranzutreiben.

Es gilt also geschickt zu kombinieren und die Baufortschritte der Mitspieler zu beobachten, um im richtigen Moment die günstigste Wertung in Gang zu setzen und mit der eigenen Figur auf der Zählleiste möglichst weit nach vorne zu rücken. 

Würfelt ein Spieler einen Pasch, wird dieser in die Klauen des Drachen Dragomir gelegt, der über Feuville aufsteigt und alles niederbrennt, was nicht durch eine schützende Regenwolke bedeckt ist. Ungeschützte Bauplättchen liegen als Ruine in der Auslage - zumindest so lange, bis der Spieler mit Hilfe des Magiers oder weiterer Wolken diese Stadtviertel wieder auferstehen lässt.

Regeln gut verständlich

Im Test wurde was im Regelwerk zunächst kompliziert schien schnell begreifbar, so dass unsere Spielrunde sich gut in Feuville einfand. Die farbenfrohe Gestaltung und die vielen Möglichkeiten bereiten Freude am Spiel. Da es um Strategie und nicht um pures Glück geht, wird Feuville auch nach mehreren Runden nicht langweilig.

Schnell habet unser Testteam gelernt, dass man neben Bau- und Schutzmaßnahmen auch die königlichen Erlasse nicht aus den Augen verlieren sollte. Denn wer zum richtigen Zeitpunkt Stadtviertel oder Statussymbole wertet, hat besonders viel Freude in Feuville.

Das Spiel endet sobald keine köngilichen Erlasse mehr zum Auffüllen in der Auslage vorhanden sind. Der Spieler mit den meisten Ruhmespunkten gewinnt das Spiel und wird Ehrenbürger von Feuville.

Jetzt mitmachen und gewinnen

Feuville kostet im Handel etwa 30 Euro. HUCH! und der Lokalkompass verlosen jedoch drei Exemplare unter allen, die noch bis Heilig Abend per Button teilnehmen.

Autor:

Andrea Rosenthal aus Mülheim an der Ruhr

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