Führungsriege in Emmerich komplettiert
Neuer Krankenhausdirektor am St. Willibrord-Spital

Das Foto zeigt Dr. Alexander Schmithausen, die Geschäftsführer Karl-Ferdinand von Fürstenberg und Johannes Hartmann sowie den Ärztlichen Direktor des Emmericher Krankenhauses, Dr. Jochen Heger.
  • Das Foto zeigt Dr. Alexander Schmithausen, die Geschäftsführer Karl-Ferdinand von Fürstenberg und Johannes Hartmann sowie den Ärztlichen Direktor des Emmericher Krankenhauses, Dr. Jochen Heger.
  • Foto: pro homine gGmbH
  • hochgeladen von Petra Zellhofer-Trausch

Dr. Alexander Schmithausen komplettiert die Führungsriege der pro homine: Der 37-Jährige ist seit Mai 2022 Krankenhausdirektor des St. Willibrord-Spitals in Emmerich und wird zudem ab Juli 2022 nach dem altersbedingten Ausscheiden von Geschäftsführer Johannes Hartmann auch Stellvertreter des neuen pro homine-Geschäftsführers Karl-Ferdinand von Fürstenberg sein.

Dr. Schmithausen erinnert sich: „Als ich auf die Position für die pro homine und insbesondere für das St. Willibrord-Spital angesprochen wurde, habe ich an ein Ereignis in meiner Kindheit gedacht. Vor über 30 Jahren haben mich meine Eltern nach einem halsbrecherischen Ausflug an der Endmoräne am Eltenberg ins Emmericher Krankenhaus gebracht. Zum Glück war nur mein Fuß verstaucht, aber das Ereignis blieb in meiner Erinnerung.“

Promotion in der Humanbiologie

30 Jahre später und viele Erfahrungen reicher ist Dr. Schmithausen nun zurück in seiner alten Heimat. Nach vielen Auslandserfahrungen hatte es ihn zuletzt nach München verschlagen. Als Volks- und Betriebswirt haben ihn immer medizinische Themen interessiert, darum hat er in der Humanbiologie neben dem Beruf promoviert. Er arbeitete mehrere Jahre für einen großen privaten Klinikkonzern, war kaufmännischer Leiter für das Herzzentrum an der Universitätsklinik in München und als Unternehmensberater im Gesundheitswesen u.a. für Krankenhäuser tätig.

„Nach diesen lehrreichen Jahren freue ich mich nun auf den nächsten Schritt auf meinem beruflichen Weg und kehre zu meinen Wurzeln zurück. Langfristigkeit und Stabilität suche ich in dieser Herausforderung“, sagt der neue Krankenhausdirektor und ergänzt: „Ob nun die Pandemie, der neue Krankenhausplan hier in NRW, neue Strukturen und Rahmenbedingungen – das macht es uns allen nicht einfacher, sondern mal wieder herausfordernder.“ Diesen Herausforderungen möchte sich Dr. Schmithausen gemeinsam mit Geschäftsführer Karl-Ferdinand von Fürstenberg und allen Mitarbeitenden aus dem St. Willibrord-Spital stellen.

Teamarbeit

Der neue Krankenhausdirektor legt viel Wert auf Teamarbeit. Er möchte die interdisziplinäre Zusammenarbeit fördern und den wertschätzenden Umgang miteinander vorleben, Verantwortung übernehmen und Vertrauen schaffen durch eine offene Kommunikation.

Landesförderung für die Altersmedizin „ein tolles Zeichen“
Wenige Tage vor seinem Start in Emmerich bewilligte die Landesregierung 4,2 Millionen Euro für den Ausbau der Altersmedizin im St. Willibrord-Spital. Dies wertet Dr. Schmithausen als „ein tolles Zeichen für den Standort Emmerich und deren Mitarbeitenden“. Insbesondere die hohe medizinische Qualität in vielen verschiedenen Bereichen (Altersmedizinisches Zentrum, Wirbelsäulenzentrum, Endoprothetikzentrum, Hand-/Fußchirurgie), die zumeist auch unabhängig durch externe Institute bestätigt ist, seien eine gute Grundlage, den Standort konzeptionell sektorenübergreifend auch über die Region hinaus gut aufzustellen, unterstreicht
Dr. Schmithausen.

Kernaufgabe: Vernetzung

Ebenso sieht er als wesentliche Kernaufgabe für eine erfolgreiche Krankenhausführung die Vernetzung der Fachabteilungen sowohl innerhalb der Krankenhäuser als auch standortübergreifend sowie die optimale Gestaltung der Schnittstellen zu den Partnern in der Gesundheitsversorge und insbesondere auch zu den neun Senioreneinrichtungen innerhalb der pro homine. Der neue Krankenhausdirektor versichert:

„Ich werde hier vor Ort sein und die nächste Zeit damit verbringen, das Haus, die Strukturen und die Prozesse kennenzulernen. Vor allem möchte ich die Mitarbeitenden, die dieses Haus so sehr prägen, kennenlernen“, versichert der neue Krankenhausdirektor. Er freut sich über ein sehr offenes und freundliches Willkommen, das er erfahren hat, und freut sich, „hier sein zu dürfen“.

VITA

Dr. Alexander Schmithausen ist in Kleve geboren. Er hat neben dem Master der Volks- und Betriebswirtschaft an der University of Edinburgh/Großbritannien ein Management-Programm in Gesundheitsökonomie an der INSEAD Business School/Frankreich absolviert. Alexander Schmithausen promovierte an der Ludwig- Maximilians-Universität in München in der Humanbiologie. Vor seinem Wechsel nach Emmerich war er seit September 2020 als selbstständiger Unternehmensberater in der Gesundheitsbranche mit Sitz in München tätig (SHC Schmithausen Healthcare Consulting).

Zuvor war Dr. Schmithausen für verschiedene Unternehmen als Berater im Gesundheitswesen tätig und hier u.a. verantwortlich für die Neuausrichtung von Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen und Gesundheitsorganisationen im In- und Ausland.
Als kaufmännischer Leiter verantwortete er von 2016 bis 2018 die wirtschaftliche Entwicklung des „Herzclusters“ am Klinikum der Universität München (1300 Mitarbeitende, 360 Betten) und dort auch die Bildung medizinischer Zentren (insbesondere Herz-Thorax-Gefäße). Bei den Asklepios-Kliniken arbeitete Dr. Schmithausen von 2013 bis 2016 als Projektleiter Strategie & Konzernentwicklung. Während dieser Zeit konnte er, insbesondere an der renommierten Orthopädischen Fachklinik Lindenlohe, viele Erfahrungen für die Schwerpunkte am St. Willibrord-Spital sammeln.
Parallel zu seiner beruflichen Tätigkeit war Dr. Schmithausen Lehrbeauftragter an verschiedenen Instituten. Zu seinen Fächern zählten u.a. Gesundheitsökonomie, Organisationsentwicklung im Gesundheitswesen sowie digitale Medizin- und Gesundheitstechnologien.
Beruflich wie familiär sucht Dr. Schmithausen die Nähe zur Heimat am Niederrhein; auch seine Frau ist eine gebürtige Niederrheinerin.

Als begeisterter Ruderer und Bergwanderer hat er bereits Ausdauer bewiesen und freut sich auf die bevorstehende Arbeit.

Autor:

Lokalkompass Emmerich aus Emmerich am Rhein

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