Corona-Impfstoff von Astrazeneca
St. Willibrord-Spital in Emmerich fragt Impfbereitschaft des Personals erneut ab

Symbolfoto

Emmerich. Die nächsten Erst-Impfungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des St. Willibrord-Spitals werden mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca erfolgen. Dies teilte das Impfzentrum des Kreises Kleve dem Emmericher Krankenhaus nun mit. Das Produkt von Astrazeneca ist in der öffentlichen Diskussion. Es soll weniger wirksam sein und stärkere Nebenwirkungen haben als Impfstoffe anderer Hersteller. Berichtet wird auch, dass Menschen in Deutschland deshalb ihre bereits vereinbarten Impftermine haben platzen lassen.
„Weil wir verantwortlich mit dem Impfstoff umgehen, werden wir die Impfbereitschaft unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erneut abfragen“, sagt Johannes Schmitz, Geschäftsführer des
St. Willibrord-Spitals. Dort haben sich 185 Personen für die nächste Erstimpfung angemeldet. Die Krankenhausleitung begrüßt es, dass nach einem neuen Erlass des Gesundheitsministeriums NRW ab sofort auch Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt geimpft werden kann, der Kreis der Impfberechtigten also erweitert wurde.

Bisher über 300 Dosen von Biontech verimpft

Im St. Willibrord-Spital wurden inzwischen insgesamt über 300 Dosen an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verimpft (Erst- und Zweitimpfungen), das entspricht einer Bereitschaft von über 70 Prozent. Sollte diese Quote wegen der Verwendung des Astrazeneca-Mittels sinken, würde das Krankenhaus entsprechend weniger Impfstoff über das Impfzentrum ordern.
Bisher wurde im St. Willibrord-Spital ausschließlich das Produkt von Biontech verimpft. Dies gilt auch für das Marien-Hospital in Wesel und die neun Senioreneinrichtungen der pro homine. In den Emmericher Seniorenheimen St. Augustinus und Willikensoord haben insgesamt 245 Bewohner und Mitarbeiter die Erst- und Zweitimpfungen erhalten. Sicher ist: Weitere, für den 26. Februar terminierte Zweitimpfungen für das Krankenhauspersonal in Emmerich werden ebenfalls mit dem Biontech-Stoff erfolgen.
„Als Unternehmen der Gesundheitsfürsorge freuen wir uns über den bisher erreichten Impfstatus“, sagt Geschäftsführer Johannes Schmitz. Gegen das Coronavirus immunisiertes Personal schütze nicht nur sich und die eigene Familie, sondern insbesondere auch Bewohner und Patienten. „Das ist ein enormer Gewinn an Sicherheit für alle Beteiligten, die unsere Senioreneinrichtungen und das St. Willibrord-Spital aufsuchen und dort in Medizin und Pflege betreut werden“, betont Schmitz.

(Quelle: Gerd Heiming, Öffentlichkeitsarbeit, pro homine gGmbH)

Autor:

Lokalkompass Emmerich aus Emmerich am Rhein

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